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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Wirbellose

Bizarre Gottesanbeterinnen, faszinierende Tausendfüßer und farbenprächtige Rosenkäfer – sie alle zählen zu der riesigen Gruppe der Wirbellosen. Forscher gehen davon aus, dass es zwischen 10 und 20 Millionen Arten auf der Erde gibt. Die Auswahl fürs Terrarium ist dementsprechend beinahe unendlich.

Gottesanbeterin

Für viele sind sie die beeindruckendsten Wirbellosen, denn kaum ein anderes Tier vereint Schönheit und Eleganz so sehr mit tödlichen Attacken auf ein Beutetier wie Gottesanbeterinnen (Mantodea): Einem Kunstwerk gleich warten sie völlig regungslos und gut getarnt stundenlang auf ihre Beute. Nähert sich diese, sind sie in der Lage, mit ihren Vorderbeinen eine Fliege aus der Luft zu schnappen! Gerade einmal 0,1 Sekunden benötigen sie dafür. Schneller als das menschliche Auge dies im Einzelnen erkennen könnte, aber dennoch ist es vor einem Terrarium jedes Mal spannend, wenn sich eine Beute in der Nähe einer Gottesanbeterin befindet. In Frage kommen dafür zum Beispiel Grillen, Heimchen und Fliegen. In Acht nehmen muss sich allerdings noch jemand anders: Bei gemeinsamer Haltung oder Paarungsversuchen stehen ganz gerne auch mal die etwas kleineren Männchen auf dem Speiseplan der Weibchen!

Tausendfüßer

Es ist schon faszinierend, einen Tausendfüßer aus der Nähe zu betrachten. Wie er es schafft, jedes der unzähligen Beinchen immer zum rechten Zeitpunkt zu heben. Zwar sind es keine tausend, wie der Name sagt, aber der Rekord liegt bei immerhin 750 Beinen! Mit diesen gleiten sie über Stock und Stein ebenso behände, wie sie sich in den Boden buddeln. Davon benötigen sie in ihrem Terrarium jede Menge, schließlich graben sie nicht nur gerne, sondern ernähren sich auch von dem Bodensubstrat. Dieses sollte aus einer mindestens 15 Zentimeter hohen Schicht Erde, halb verrottetem Laub und morschem Holz bestehen. Zwar mögen es Tausendfüßer recht feucht, dennoch muss bei der Haltung von Terrarientieren immer darauf geachtet werden, dass es nicht zu Staunässe kommt, um Schimmelbildung zu vermeiden. Am sichersten gelingt dies, wenn Sie ein Terrarium mit Lüftungsschlitzen verwenden. Ansonsten gibt es wenig zu beachten, denn Tausendfüßer sind recht anspruchslos. Sie benötigen theoretisch weder eine Heizung noch eine künstliche Lichtquelle. Mit Licht sieht das Terrarium aber natürlich schöner aus, weshalb zumeist eine schwache Lampe zum Einsatz kommt.

Rosenkäfer

Wenn ein Rosenkäfer im Anflug ist, gehen viele erst einmal in Deckung, denn die großen, oft metallisch glänzenden Käfer kommen mit viel Getöse an und wirken oft recht orientierungslos. Vor allem an Blumen sind sie anzutreffen, ebenso an reifen Früchten oder Wunden von Bäumen. Dort sind sie auf der Suche nach Nektar und austretenden Säften. Die Haltung im Terrarium ist daher nicht schwer: Allerlei verschiedenes Obst und Gemüse ist genau das Richtige für sie. Jedoch sollten wir nicht die heimischen Arten aus dem Garten wegfangen, sondern uns nach Rosenkäfern im ZOO & Co. Fachmarkt umsehen. Diese sind nicht weniger schön anzusehen, wie unser Foto der „Gelben Rosenkäfer“ zeigt. Sie werden zirka 2,5 Zentimeter groß und weisen die unterschiedlichsten Muster auf. Da sie es gerne warm mögen, darf eine Lampe nicht fehlen. Unter diesen Spots versammeln sich die Tiere häufig und tanken Energie. Diese setzen sie anschließend oft in einer dargebotenen Flugshow wieder um. Damit diese nicht zu beengt ausfällt und auch noch ausreichend Platz zum Klettern auf Ästen und Zweigen bleibt, sollte das Terrarium nicht zu klein sein. Das gilt auch für das Bodensubstrat: Es darf ruhig eine Höhe von 15 Zentimetern aufweisen, damit sich die Larven dort in aller Ruhe verpuppen können, was schön zu beobachten ist, wenn eine Kammer am Rand der Terrarienscheibe liegt.

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