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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

„Williams Zwerggecko“ - Tropische Farbenpracht Tagaktiv, 4 bis 9 cm klein, daher leicht in Kleinstterrarien zu halten, zutraulich, interessantes Sozialverhalten in kleinen Gruppen – mit diesen Eigenschaften empfehlen sich Zwerggeckos als ideale Haustiere. Mit einem leuchtenden Türkisblau bei den Männchen und einem warmen Goldton bei den Weibchen gehört „Williams Zwerggecko“ (Lygodactylus williamsi) zu den attraktivsten Vertretern der Gattung.

Ein schwarzer Streifen von der Schnauze über die Augen bis zum Hals und eine auf dem Kopf dazu parallel verlaufende, V-förmige Linie ziert die Tiere zusätzlich. Der Bauch der Männchen ist orange gefärbt, die Kehle schwarz. Bei den Weibchen geht die goldene bis hellgelbe Färbung zum Bauch hin in blau-grüne Töne über. Ihre Kehle ist grünlich und weist ein schwaches dunkles Muster auf. Die Weibchen legen zwei aneinanderklebende hartschalige Eier in die Spalten von Baumrinden. Das Geschlecht der sehr kleinen Jungtiere, die bei ca. 28 °C ausgebrütet werden und nach etwa 70 Tagen schlüpfen, ist schon früh an den Präanalporen zu erkennen. Wie alle Zwerggeckos hat auch Lygodactylus williamsi Haftlamellen an den Zehen und der Schwanzspitze und kann seinen Schwanz bei Gefahr zur Ablenkung des Gegners abwerfen (Autotomie).

Feinde wird der Zwerggecko aber im Nano-Terrarium bei Ihnen nicht antreffen und so seine volle Lebenserwartung von durchschnittlich fünf Jahren erreichen. Ausgestattet sein sollte das artgerechte Zwerggecko-Zuhause, das mindestens 40 x 40 x 60 cm groß sein sollte, mit einer Drainageschicht aus Blähton unter einer Schicht aus Terrarienerde oder Rindensubstrat. Pflanzen dienen als Versteck und sind wie eine Rückwand aus Zierkork hübsch anzusehen. Die Wand und einige befestigte Äste sind willkommener Kletterparcours für die Minireptilien, die sich bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 80 Prozent wohl fühlen, das Innere des Terrariums sollte also einmal täglich übersprüht werden. Damit der lichtbedürftige Zwerggecko seine tropisch-bunte Farbenpracht voll entfaltet, müssen Lichtmenge und Temperatur in seinem Revier stimmen. Unter einem kleinen Wärmestrahler, der über dem Terrarium angebracht ist, sonnen sich die Zwerge gerne, die Temperaturen von tagsüber 24 bis 29 °C (lokal bis zu 38 °C) und nachts kühleren 24 °C mögen. Für UV-Licht sorgen Kompaktlampen.

Die flinken Zwerggeckos verspeisen Insekten, zum Beispiel kleine Grillen, Heimchen und Heuschrecken, die im Zoofachhandel einfach zu bekommen sind, freuen sich aber auch über Früchtebrei aus Obst und reifen Bananen, Blütenpollen und spezielles Taggeckofutter, das bei Ihrem ZOO & Co. Fachmarkt erhältlich ist. Wichtig ist die regelmäßige Gabe von Vitaminen und Mineralien. Ausreichend frisches Trinkwasser muss ständig in einer flachen Schale verfügbar sein.

Die attraktiven Zwerggeckos sind ideal für Einsteiger ins Terrarienhobby geeignet und faszinieren durch ihre Lebensweise: Die Männchen sind sehr territorial und sollten mit mehreren Weibchen vergesellschaftet werden. Weil sie tagaktiv, ständig in Bewegung und zutraulich sind, gewähren sie schnell faszinierende Einblicke in ihre Welt, zum Beispiel beim Beutemachen: Sie pirschen sich geschickt an ihre Opfer heran und schnappen blitzschnell zu.

Das einzige natürliche Vorkommen der etwa 6 cm großen „Williams Zwerggeckos“ ist der Kimboza Forest in Tansania, ein natürlicher Tieflandregenwald, in dem die Reptilien an Palmen und Schraubenbäumen leben, deren Stacheln Schutz bieten. Insgesamt gibt es rund 60 bekannte Zwerggeckoarten, von denen 11 bis 16 in dem afrikanischen Staat zu finden sind. Ihre Lebensweise gleicht der von „Williams Zwerggeckos“, nur Lygodactylus gravis ist ein Bodenbewohner.

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