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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Wenn die „Stockente“ mit dem Hund… Nordic Walking auf sechs Beinen Klack, klack, klack tönt es in rascher, rhythmischer Folge schon von Weitem den Wald- und Feldweg entlang. Ohne lange nachzudenken, ist klar: Ein Nordic Walker, in der Jugendsprache auch „Stockente“ genannt, nähert sich. Auch unter Hundebesitzern findet das Freizeitvergnügen zunehmend Fans…

Schließlich steht das Gehen mit den Stöcken in dem Ruf, den Fettpölsterchen ein- und den Kalorienverbrauch anzuheizen. Und zwar erfolgreicher als das für Hundehalter ohnehin normale, mehrmals tägliche Gassi Gehen. Damit Nordic Walking für Sie und Ihren Hund ein gemeinsamer Spaß an frischer Luft ist, muss Ihr tierischer Partner sehr gut leinenführig sein, denn nicht überall darf er frei laufen. Dabei muss er aber eine neue Variante beherzigen: Läuft er normalerweise locker direkt neben Ihnen, muss er als Nordic-Walking-Begleithund lernen, in größerem Abstand vor, neben oder hinten Ihnen zu laufen und dabei auf die Stöcke zu achten. Nach einigem Üben hat Ihr Hund das aber raus.

Angst vor Stöcken?

Sollte er ängstlich auf die Stöcke reagieren, geben Sie ihm Zeit, sie zu beschnuppern. Gewöhnen kann er sich z. B. daran, indem Sie die Stöcke in der Wohnung ablegen und ihnen keine weitere Aufmerksamkeit schenken. Oder Sie locken ihn mit Leckerli oder Lieblingsspielzeug zu den fremden Gegenständen. Zeigt er keine Angst mehr, können Sie sich mit Nordic Walkern treffen und diese ein Stück begleiten, ohne dass Sie zunächst selbst Stöcke tragen. Überholen Sie die Gruppe mal, fallen Sie zurück – so gewöhnt sich Ihr Hund an das Klappern und das „Eigenleben“ der Stöcke.

Die Leine halten Sie am besten in der Hand, wie einen der Walking-Stöcke. Wer möchte, kann eine Fahrrad- oder Joggingleine aus dem Zoofachhandel nutzen, die Sie sich um Taille oder Oberkörper legen. So bleiben die Hände frei für die Walking-Stöcke.

Top-Training für Hunde

Nordic Walking kann unter Umständen und nach Absprache mit dem Tierarzt auch für Hunde mit Gelenkproblemen ein prima Bewegungs- und Muskelaufbautraining sein: An der Leine laufend, kann der Vierbeiner keine für seine Knochen und Gelenke schädlichen Ausflüge und Sprünge machen. Außerdem steigert das flotte Tempo auch seine Kondition und lastet ihn aus. Für ihn zudem eine tolle Beigabe: Er ist mit Ihnen zusammen, für viele Hunde schon eine super Sache…

Wichtig ist, dem Vierbeiner vor Beginn des Trainings die Möglichkeit zu geben, seine Geschäfte zu erledigen und am Startpunkt „Zeitung zu lesen“, sprich: die Markierungen anderer Hunde zu studieren. Auch während des Walkens müssen Sie auf Ihren Hund achten und gegebenenfalls Pausen einlegen, damit er seiner Lust auf Schnuppern und seinen Bedürfnissen ungezwungen nachgehen kann. Denn nur, was beiden Spaß macht, ist erlaubt.

ZOO & Co. Tipp

Natürlich steht, bevor Sie und Ihr Hund am Stock losziehen können, erst mal Üben und Konditionsaufbau an. Bei der Ausrüstung (Stöcke, Schuhe, spezielle Leine) und vor allem dem Erlernen der richtigen Technik sollten Sie auf Fachhändler und entsprechende Kurse setzen. Sonst erzielen Sie mit Nordic Walking – als Sommertraining für Ski-Langläufer in den 1930er-Jahren entwickelt – kaum optimale Ergebnisse.

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