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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Welche Katze passt zu mir? Wie heißt es so schön: Wer die Wahl hat, hat die Qual. In gewisser Hinsicht trifft das auch auf die Auswahl einer Katze zu. Denn es gibt unzählige Katzenrassen, die alle ihre Reize haben. Aber nicht jede Katze passt zu jedem Menschen. Wer das von vorneherein berücksichtigt, wird sich deutlich leichter tun, die richtige Katze für sich zu finden.

Katzen sehen nicht nur unterschiedlich aus, sie haben auch die verschiedensten Charaktere. Es gibt Stubenhocker, Abenteurer, Rabauken, Sensibelchen, Einzelgänger, Schmusekatzen und vieles mehr. Bevor Sie sich für eine Katze entscheiden, sollten Sie sich deshalb ein paar Fragen stellen und ehrlich beantworten. Sie werden sehen, dass einige Rassen für Sie dann von vorneherein ausscheiden. Die Frage nach dem Platzangebot spielt hier eine ganz wesentliche Rolle. Ebenso die Frage, wie viel Zeit Sie investieren möchten und wie oft Sie zu Hause sind. Die Antworten werden Ihnen helfen, eine Katze zu finden, die von ihrem Wesen her zu Ihrem Lebensstil passt. Natürlich sollte Ihnen die Katze auch optisch gefallen, aber der Charakter der Katze ist letztlich dafür entscheidend, wie gut sich Ihre Partnerschaft im Alltag bewähren wird.

 

Hauskatze oder Rassekatze?

 

Normale Hauskatzen, die nicht speziell gezüchtet wurden, haben in der Regel eine robuste Natur und einen unkomplizierten Charakter. Dafür schlägt bei ihnen häufig der Jagdtrieb noch mehr durch und sie verhalten sich Artgenossen gegenüber aggressiver als Rassekatzen. Bei Rassekatzen hat man den Vorteil, dass man anhand der Rassebeschreibungen schon viele Rückschlüsse auf das Wesen der Katze ziehen kann. Natürlich gibt es auch innerhalb einer Rasse Unterschiede in den Charakteren, aber bestimmte Wesenszüge gehören einfach zum Rassebild.

 

Kurzhaar oder Langhaar?

 

Hinsichtlich der Fellpflege sind Kurzhaarkatzen pflegeleichter als ihre langhaarigen Artgenossen. Sie brauchen hauptsächlich während des Fellwechsels Ihre Hilfe (Auskämmen der losen Haare). Ansonsten ist es ausreichend, sie einmal wöchentlich zu bürsten. Bei den Langhaarkatzen ist das anders. Insbesondere Perserkatzen bedürfen täglich einer intensiven Pflege, damit ihr Fell schön bleibt und nicht verfilzt. Das kostet Zeit, bringt Ihnen aber auch kostbare Stunden der Zweisamkeit, die für Sie und Ihre Katze sehr schön sein können. Auch viele andere Katzenrassen lieben eine ausgiebige Fellpflege, weil sie eine starke Bindung zwischen Mensch und Tier herstellt. Außerdem kann eine regelmäßige Fellpflege einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung Ihrer Katze leisten. Da das Bürsten wie eine Art Massage auf der Haut wirkt und so die Durchblutung Ihrer Katze fördert. Eine schöne Alternative für all diejenigen, deren Herz für eine Katze mit längerem, seidigem Fell schlägt, die aber nicht die Zeit haben, Ihre Katze täglich zu bürsten, sind die Halblanghaar-Rassen, wie die Maine Coon oder die Balinese. Sie haben ebenfalls schönes, längeres Haar, kommen aber mit deutlich weniger Pflegeeinheiten aus wie ihre langhaarigen Kolleginnen.

 

Freigänger oder Wohnungskatze?

 

Wenn Sie ein Haus mit Garten haben oder auf dem Land wohnen, können Sie sich durchaus für eine aktivere Katzenrasse wie die Orientalisch Kurzhaar oder die Egyptian Mau entscheiden. Beide Rassen sind sehr bewegungsfreudig und lieben den Freigang. Leben Sie dagegen in einer Stadtwohnung mit nur wenig oder keinen Freilaufmöglichkeiten, sollten Sie sich nach einer geeigneten Wohnungskatze umsehen. Dabei spielt auch die Größe Ihrer Wohnung eine Rolle. Haben Sie nur wenig Platz, brauchen Sie eine Rasse, die auch mit wenig Raum glücklich ist. Hier kämen beispielsweise die Bombay, die RagaMuffin oder die Russisch Blau in Frage. Sie sind zufrieden, wenn ihnen ein Kratzbaum mit ausreichend Möglichkeiten zum Klettern und Spielen zur Verfügung steht. Ein gesicherter Balkon wird natürlich auch gerne angenommen.

 

Katzen mit Temperament

 

Orientalische Katzenrassen gelten im Allgemeinen als lebhafter und temperamentvoller als der Großteil der westlichen Katzenrassen. Typische Orientalen sind beispielsweise die Siam und die Balinese. Beides sind sehr selbstbewusste Katzen, die ihre Wünsche auch gerne lautstark mitteilen. Sie wollen viel Platz und Aufmerksamkeit. Ihren Menschen lieben sie über alles, ihre Artgenossen dagegen empfinden sie eher als Störenfriede. Sowohl die Siam als auch die Balinese sind deshalb ideal für Katzenliebhaber, die ihren tierischen Mitbewohnern viel Zeit und Zuneigung schenken möchten.

 

Familienanschluss gewünscht

 

Für Familien, bei denen es manchmal hoch hergeht, wo viele Leute ein- und ausgehen und vielleicht weitere Haustiere gehalten werden, eignen sich anpassungsfähige, aufgeweckte Katzen besonders gut. Selkirk Rex, Ocicat, Singapura, German Angora, RagaMuffin, Ragdoll und Maine Coon sind Katzenrassen, die sich nicht so leicht stressen lassen. Nur eines mögen sie überhaupt nicht, und das ist, wenn man sie alleine lässt. Sollte das öfter der Fall sein, ist zu überlegen, ob man nicht gleich zwei Tiere anschaffen möchte. Gerade die RagaMuffin liebt Katzengesellschaft und sollte mindestens zu zweit gehalten werden.

 

Immer mit der Ruhe

 

Es gibt auch Katzenrassen, die mit Trubel überhaupt nichts anfangen können. Sie lieben es, wenn es ruhig ist um sie herum. Dazu gehören zum Beispiel die Korat, die Snowshoe oder die Nebelung. Wobei Ruhe nicht mit Alleinsein zu verwechseln ist. Sowohl die Snowshoe als auch die Nebelung sind sehr menschenbezogene Rassen. Die Korat dagegen braucht einen Spielgefährten, egal ob männlich oder weiblich, im gleichen Alter zum Glücklichsein sowie genügend Raum und Beschäftigungsmöglichkeiten. Sind diese Rahmenbedingungen gegeben, fühlt sie sich auch als reine Wohnungskatze wohl.

 

Freiheitskämpfer auf vier Beinen

 

Für die Norwegische Waldkatze, die Europäisch Kurzhaar und die Hauskatze ist ein Dasein als reine Wohnungskatze dagegen unvorstellbar. Sie brauchen ein Leben in Freiheit, um gut aufgehoben zu sein. Gerade die Europäisch Kurzhaar und die Hauskatze haben einen intensiven Jagdtrieb, den sie unbedingt ausleben möchten. Freilauf ist für sie unabdingbar. Ebenfalls unverzichtbar ist für sie die Zuneigung ihres Menschen, wobei die Hauskatze selbst entscheidet, wann sie ihre Streicheleinheiten abholen möchte. Auch die Norwegische Waldkatze liebt es, sich im Freien aufzuhalten - und das bei jedem Wetter. Norwegische Waldkatzen sind zudem sehr gesellig und spielen gerne. Man sollte sie deshalb nicht einzeln halten und ihnen viel Raum und Spielmöglichkeiten geben.

 

Tierische Spielgefährten

 

Fast alle Katzen sind verspielt, einige Rassen aber ganz besonders. Die American Curl, die Burma, die Maine Coon, die Orientalisch Kurzhaar und die Thai beispielsweise haben den Spieltrieb regelrecht gepachtet. Sie spielen leidenschaftlich gerne, und das meist bis ins hohe Alter. Mit diesen Rassen wird Ihnen nie langweilig. Klar, dass Sie diesen Katzen auch abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten anbieten sollten. Das Angebot in diesem Bereich ist sehr vielfältig. Angefangen bei Fellmäuschen über Stoffbällchen und verschiedenste Federwedel und Katzenangeln bis hin zu Catnip-Säckchen und Ball-Labyrinthen ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Testen Sie aus, was Ihrer Katze am besten gefällt. Und lassen Sie nie alle Spielsachen herumliegen, sondern stellen Sie Ihrem Stubentiger immer nur ein begrenztes Angebot zur Verfügung. Wenn Sie dieses alle paar Tage austauschen, können Sie sicher sein, dass Ihre Katze lange das Interesse daran behalten wird.

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