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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Wasserlinsen, die grüne Decke auf dem Teich Es fängt alles ganz harmlos mit 4-5 Wasserlinsen am Rand des Gartenteiches an und endet mit einer grasgrünen Decke über dem gesamten Gartenteich. Diese kann so dicht werden, dass man dass Wasser nicht mehr sehen kann und die Oberfläche wie eine sehr kurz geschorene Wiese wirkt (sodass sich Hunde gerne täuschen lassen und schon einmal in die Wiese "einbrechen").

Was sind diese Wasserlinsen überhaupt, wie kommen sie in unsere Teiche, und wieso können sie sich so massenhaft vermehren? Es gibt sieben Arten von Wasserlinsen (Gattung Lemna), von denen die wohl häufigste in den Gartenteichen die kleine Wasserlinse Lemna minor ist. Neben dem Namen Wasserlinse ist auch noch die Bezeichnung "Entengrütze" geläufig, weil Lemna minor Enten aber auch Fischen sehr gut schmeckt und gerne gefressen wird. Wasserlinsen bestehen aus einem oder mehreren Blättchen, die oval geformt und ca. 3 mm groß sind. In diesen Blättchen ist ein mit Luft gefüllter Hohlraum, wodurch die Mini-Pflanze an der Oberfläche schwimmt. Sie entnimmt mit einer nach unten gerichteten kurzen Wurzel Nährstoffe und Mineralien aus dem Wasser.

Die schnelle Vermehrung der Wasserlinsen kommt daher, dass die Mutterpflanzen kleine Ausläufer bilden, an denen die neuen Wasserlinsen wachsen. Innerhalb kürzester Zeit können so Teichoberflächen komplett geschlossen werden.
Im Herbst lagern die Wasserlinsen Stärkekörner in ihren Blättern ein, die sie zum Überwintern auf den Teichgrund absinken lassen. Neue Teiche findet die Wasserlinse am effektivsten im Gefieder von Wasservögeln, wobei nur ein kurzer Zwischenstopp auf einem Gartenteich ausreicht. Aber auch neu eingesetzte Wasser- und Sumpfpflanzen - wie schon gesagt, eine einzige Wasserlinse reicht aus - können für eine neue Lemna-Population sorgen. Stark von der Sonne beschienene Gartenteiche mit hoher Nährstoffbelastung sind ideal für eine Massenvermehrung. Abkeschern hilft nur wenig und ist auch noch sehr mühsam, denn die kleinen Blättchen kleben regelrecht am Netz fest. Besser ist eine Reduzierung der Nährstoffbelastung und eine Konkurrenzsituation durch andere Schwimmpflanzen wie z. B. Seerosen, die den Wasserlinsen sowohl Lebensraum als auch Nährstoffe entziehen.

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