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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Eigenheiten von Katzen

Warum die Katz' schnurrt, tretelt, sich ständig putzt und andere sehr katzentypische Angewohnheiten an den Tag legt? Nun, viele dieser Verhaltensweisen sind uralt und haben ihren guten Grund - sie tragen zum Wohlbefinden des Stubentigers bei, sie sichern seine Gesundheit, die Kommunikation mit den Artgenossen, sein revier und letztlich sein Überleben. Wir haben uns die Besonderheiten beim Katzenverhalten genauer angesehen.

Treten, was das Zeug hält

Was hat es nur mit diesem liebenswertem Trampeln auf sich, das Katzen immer dann vollführen, wenn sie sich besonders wohlfühlen? Wer schon mal eine Katzenfamilie beobachtet hat, weiß es: Es handelt sich dabei um den so genannten Michtritt, den die Katzenbabys einsetzen, wenn sie am bauch der Mutter Milch trinken und dabei links und rechst neben der Zitze mit den Tatzen "treten". Auf diese Weise regen sie den Milchfluss an. Übrigens ist der Milchtritt kein rein katzentypisches Phänomen, auch bei Hunden, Schweinen oder Mäusen kann es beobachtet werden. Etwas Besonderes hingegen ist es, dass die Katzen diesen Reflex häufig auch beibehalten, wenn sie älter werden. Dann trampeln und treten sie, was das Zeug hält - und zwar immer dann, wenn sie sich besonders wohlfühlen.

Wer schnurrt denn da?

Das Schnurren der Katze ist nicht nur schön anzuhören und beruhigt - es ist eine einzigartige Fähigkeit, von der man bis heute noch nicht einmal mit Sicherheit weiß, wie Katzen sie bewerkstelligen. Immerhin: Unsere Samtpfoten können sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen schnurren, sie schnurren beim Fressen, sie schnurren natürlich, wenn sie sich wohlfühlen, aber auch, wenn sie krank sind. Was die Entstehung des Schnurrens betrifft, so gibt es verschiedenen Theorien, unter anderem, dass das Schnurren durch das Zucken der Kehlkopfmuskeln hervorgerufen wird, dass die Atemluft am Zungenbein vorbeigeführt wird oder dass Katzen über zwei weitere, "falsche" Stimmbänder verfügen. Abschließend geklärt  ist der Diskurs offenbar nicht, was Katzenhaltern ohnehin herzlich egal sein dürfte - sie genießen es einfach, wenn ihre Katze schnurrt.

Facettenreiche Körpersprache

Auch wenn Gestik und Mimik der Katze für andere Leute ein Buch mit sieben Siegel sein mag, in den Augen von Katzenfreunden zeigen die Stubentiger mit ihrer Körpersprache sehr deutlich, wie es ihnen geht und was sie möchten. Ein steil erhobener Schwanz zeigt Freude und Willkommen, ein locker herabhängender Schwanz bedeutet, dass ein Stubentiger entspannt und gelassen ist. Das Schlagen mit dem Schwanz wiederum zeigt klar und deutlich: Lass mich, sonst attackiere ich gleich. Letzteres Signal geht häufig mit angelegten Ohren einher und das ist kein Wunder, denn Katzen kommunizieren häufig über die Ohren - die mit mehr als 25 Muskeln ausgestattet sind und sich unabhängig voneinander wie eine Radaranlage in alle Richtungen bewegen können. Auch hier kann man unterschiedliche Stimmungslagen erkennen. Ganz flach angelegte Ohren sind ein Zeichen von Angst, relativ flach angelegte Ohren und ein aggressiver Blick deuten auf die Attackierlust hin. Sind die Ohren hingegen steil nach oben und vorne gerichtet, ist die Samtpfote höchst aufmerksam bei der Sache -etwa beim Spiel oder auf der Jagd.

Körperpflege hoch zehn

Zugegeben Katzen schlafen viel. Aber wenn sie nicht gerade schlafen, verbringen sie die meiste Zeit damit, sich zu putzen, wie jeder Katzenbesitzer weiß. Bis zu 30 Prozent der wachen Zeit wird für die Körperpflege aufgewendet. Das hat natürlich mit einem gewissen Reinheitsfaktor zu tun, doch das Putzen erfüllt noch viele, viele andere Zwecke.
Die raue Katzenzunge ist schlicht und einfach gut für den Katzenkörper: Das Putzen regt die Durchblutung an und es verleiht der Katze "ihren" Duft, an dem sie andere Katzen erkennen können. Das Putzen aktiviert aber auch die talgdrüsen der Haut, damit sie eine fettige Substanz abgeben, sie wiederum das Fell schützt. Das Putzen des Katzen kann an heißen Tagen sogar die Funktion einer Air-Condition haben! Indem die Katze ihre Haare befeuchtet, senkt sie die Körpertemperatur, weil die Feuchtigkeit verdunstet. Das ist besonders deshalb wichtig, weil Katzen kaum Schweißdrüsen haben (nur am Kinn und an den Pfoten).
Neben dem Eigennutz dient das Putzen bei Katzen auch der Kommunikation. So manches Herrchen oder Frauchen wird leibevoll abgeschleckt und auch Artgenossen dürfen diese Behandlung manchmal genießen. Man geht davon aus, dass Katzen mit dieser Geste ein ranghöheres Tier freundlich stimmen möchten.

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