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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Und nun mal schön "Aaaaaaaah" machen Ach was, nur ungern? Na, wenn schon wir Menschen ungern zum Zahnarzt gehen, wie fühlt sich das dann erst für den Vierbeiner an? Dabei kann man durchaus etwas tun, um seinem Hund den unangenehmen Besuch bei Onkel Doktor zu ersparen: indem man auf die richtige Zahnpflege achtet. Mit etwas Geduld lässt sich dem Wuff das leidige Thema "Zähneputzen" durchaus beibringen.

Mundgeruch, Karies, Zahnstein - mehr als zwei Drittel aller Hunde, die über fünf Jahre alt sind, leiden an Problemen in Maul und Rachen. Nun ist Mundgeruch an sich noch keine Katastrophe, aber was als vergleichsweise kleine Unannehmlichkeit beginnt, kann mittelfristig zum ernsthaften Problem werden. Denn ganz wie wir Menschen können auch Hunde schmerzhafte Zahnfleischentzündungen entwickeln und Zahnausfall bekommen. Die regelmäßige Überprüfung der Zäuhne gehört deshalb beim Tierarztbesuch zur Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus kann auch der Tierhalter seinen Teil zur Mundhygiene des Hundes beitragen. Denn was merkwürdig klingt, ist durchaus machbar: dem Hund das Zähneputzen beizubringen.

 

Zahnbürste ist nicht gleich Zahnbürste

 

"Das geht bestimmt nicht!", fürchtet manch ein Hundehalter, wenn er an seinen Vierbeiner denkt. Und doch kann man es probieren - Schritt für Schritt, mit viel Geduld. Das Ziel sollte sein, dass der Hund die Zahnpflege als angenehm empfindet, anstatt beim Anblick der Zahnbürste das Weite zu suchen. Apropos Zahnbürste: Bitte nicht auf die handelsüblichen Bürsten für uns Menschen zurückgreifen! Sie sind meist zu hart und zu groß. Stattdessen empfiehlt es sich, eine spezielle Hundezahnbürste und außerdem Hundezahnpasta bereitzuhalten. Denn abgesehen von harten Borsten sind auch Mentholgeschmack und brennende Schärfe nichts für empfindliche Hundenasen.

Zunächst aber geht es in kleinen Schritten voran. Probieren Sie einfach, bei den täglichen entspannten Schmuseeinheiten vorsichtig die Hundeschnauze zu massieren. Schnauze, Lefzen und Lippen sind empfindlich - umso mehr Ruhe ist vom Halter gefragt, und vor allem: Wenn der Hund sich entzieht, zwingen Sie ihn nicht, denn damit verbauen Sie sich womöglich gute Chancen! So manch ein Hundebesitzer ist überrascht, wenn es nach ein paar Tagen doch klappt, weil der Wuff sich an die neuen Streicheleinheiten gewöhnt hat.

Ist es einmal so weit, kann man damit beginnen, behutsam den Fang des Tieres zu öffnen und hin und wieder vorsichtig das Zahnfleisch zu massieren. Es muss nicht gleich eine Rundum-Massage sein - vielmehr reicht es zunächst, wenn der Vierbeiner den Finger des Herrchens im Maul duldet. Nun kommt auch die Hundezahnpasta zum Einsatz. Sie ist eigens auf den Wuff abgestimmt und hat einen enormen Vorteil: Sie schmeckt!

Hat der Hund sich an all diese Schritte gewöhnt, was durchaus mehrere Wochen dauern kann, dann ist es so weit: Er wird mit der Zahnbürste bekannt gemacht. Nehmen Sie sich Zeit. Hundezähne putzen sollte man in Zukunft nach Möglichkeit täglich, von daher kommt es auf die paar Tage Training mehr oder weniger auch nicht an. Der Erfolg hingegen ist großartig - nicht zuletzt, weil Ihr Hund in Zukunft über ein strahlend weißes "Lächeln" verfügt, das unnötige Schmerzen und Arztbesuche überflüssig macht.

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