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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Sommerzeit - Schildkrötenzeit Ein besonderer Eroberer im heimischen Garten: die Griechische Landschildkröte

Mit den warmen Temperaturen kann sie endlich wieder raus – schließlich will der Garten entdeckt werden. Ab April oder Mai – je  nach Temperatur – kann es sich die Griechische Landschildkröte im Freien richtig gut gehen lassen. Die letzen 4-6 Monate haben unsere Schildkröten bei 7° C im entsprechenden Quartier überwintert und genießen jetzt die warmen Temperaturen. Schließlich sind sie in ihrer natürlichen Heimat am europäischen Mittelmeer sommerliche Temperaturen gewohnt.

Sonnenbaden, Graben, Klettern und leckere Wildpflanzen fressen gehören zu den Lieblingsbeschäftigungen des friedlichen Panzertieres. Doch bis Schildkrötenfans das bis zu 25 Zentimeter große Panzertier in den heimischen Garten lassen, sollten einige Dinge vorher beachtet werden.

Schaffen sie in ihrem Garten einen sicheren Unterschlupf. Das kann ein Frühbeet oder besser noch ein kleines Gewächshaus sein. Installieren sie in dem Schutzhaus Tageslichtröhren, UV- und Spotstrahler. Beträgt die Außentemperatur unter 20 Grad Celsius sollten diese Wärmequellen tagsüber morgens bis nachmittags angeschaltet werden.

Denn die Griechische Landschildkröte ist ein wechselwarmes Tier, das heißt, dass sie keine eigene Körperwärme produzieren kann. Mit einem Sonnenbad, dem Aufenthalt unter einem UV-Strahler oder mit einem schattigen Plätzchen wird die gewünschte Körperwärme reguliert. Liegt die Körpertemperatur um 25 bis 30 Grad, kann das Panzertier seine faserreiche Nahrung am besten verdauen.

Tagsüber sollte die Landschildkröte die Möglichkeit haben, selbst das Schutzhaus verlassen zu können. Abends werden die Tiere dann wieder darin eingeschlossen, um sie vor Fressfeinden wie Marder zu schützen.

Das Freigehege sollte möglichst zehn qm groß sein. An Sonnen- und Schattenplätze, eine Trink- sowie Versteckmöglichkeiten wie Laub oder hohle Wurzeln muss bei der Einrichtung des Geheges ebenfalls gedacht werden. Ein kleiner, etwa ein qm großer weicher Erdhügel ermöglicht es den Tieren, ihre Eier abzulegen. Damit sorgen sie vor, dass die Landschildkröte nicht an Legenot erkrankt.

Da die Griechische Landschildkröte ein guter Kletterer ist, sollte das Gelände von einer mindestens 30 cm großen Umrandung umgeben sein. Nehmen Sie hierfür am besten hochkant gestellte Gehwegplatten oder eine Holzumfriedung. Ein Zaun eignet sich als Begrenzung nicht. Die Schildkröte kann daran hochklettern und sich unter Umständen darin verletzen. Lassen Sie sich hierzu am besten im ZOO & Co. Markt beraten.

Im Garten kann das liebenswerte Panzertier nach Herzenslust seinen Speiseplan zusammenstellen. Als Vegetarier frisst die Landschildkröte gerne Heu, einheimische Wildpflanzen wie Löwenzahn, Wegerich, die Vogelmiere oder auch unterschiedliche Kleearten. Im ZOO & Co. Markt ist ein speziell auf Landschildkröten abgestimmtes Trockenfutter erhältlich. Zerbröselte Eier oder Sepiaschalen sorgen zudem für die nötige Kalkzufuhr.

Ein Einzelgänger ist die Griechische Landschildkröte nicht. Am besten werden ein Männchen und ein kleiner Harem aus zwei Schildrötendamen zusammen im Gehege gehalten. Vielleicht werden Sie auch Zeuge des typischen Schildkröten-Paarungsrituals. Das Männchen traktiert seine Damen dann mit liebevollen Bissen. Mit etwas Glück können Sie dann später die „Schlüpflinge“ aus den gelegten Eiern bewundern.

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