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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Singapura - Schönheit aus Fernost Bei der Singapura handelt es sich um eine ebenso junge wie seltene Katzenrasse, die erst 1975 zum ersten Mal auf einer Ausstellung gezeigt wurde. Weltweit gibt es nur rund 2000 Exemplare von Singapuras und relativ wenige seriöse Züchter.

Wer also mit dem Gedanken spielt, sich eine oder besser gleich zwei dieser  schönen Tiere ins Haus zu holen, muss sich unter Umständen auf eine längere Wartezeit einrichten. Ihren Namen verdankt die auffallend kleine Katze dem Stadtstaat Singapur, der auf Malaiisch Singapura heißt. Dort ist sie auch unter  der Bezeichnung „Drain Cat“ bekannt, weil sie angeblich in den schmalen   Abflussrohren (Drains) von Singapur gelebt haben soll. Dies sei auch der Grund für ihre geringe Körpergröße. Ob das tatsächlich der Wahrheit entspricht, ist bis heute umstritten. Tatsache ist jedenfalls, dass die Exotin 1993 zur  Nationalkatze Singapurs ernannt wurde.

Geheimnisumwitterte Vergangenheit


Obwohl die Singapura eine junge Rasse ist, ließ sich ihre genaue Herkunft bis  heute nicht klären. Der Grund dafür liegt bei dem amerikanischen Ehepaar Hal  und Tommy Meadow, das die Rasse begründete. Sie gaben an, 1974 die Katze entdeckt zu haben, nachdem sie zuvor Geschichten gehört hatten, wonach  ungewöhnlich kleine Katzen in den Abfl ussrohren Singapurs hausen sollen. Das Ehepaar, das zu dieser Zeit in Singapur lebte, fand drei dieser Tiere, nannte sie  Pusse, Tickle und Tessa und begann noch in Singapur mit der Zucht. 1975  gingen die beiden mit fünf dieser Katzen zurück nach Amerika, wo sie die Singapura als neue Rassekatze einführten. So die erste offi zielle Version der  Geschichte. Zweifel daran kamen erst 1990 auf, als ein anderer amerikanischer Züchter nach Singapur reiste, um weitere dieser Tiere für die Zucht zu suchen. Er entdeckte dabei Urkunden, die belegten, dass die Meadows die drei Katzen Pusse, Tickle und Tessa bereits nach Singapur eingeführt hatten. Als die Zahl der Zweifler immer größer wurde, besann sich das Ehepaar auf eine neue  Version der Geschichte: Demnach habe Hal Meadow, der berufl ich öfters in  Singapur gewesen sei, die Katzen auf einer seiner Reisen entdeckt. Er habe sie seiner künftigen Frau nach Amerika geschickt,wo sie mit der Zucht begonnen habe. Später, als sie geheiratet hatten, begleitete sie ihn nach Singapur und
nahm drei Ableger dieser Katzen mit. Da Hal damals in geheimer Mission  unterwegs gewesen sei, habe man die wahre Geschichte seinerzeit nicht  preisgeben können. Auch diese Variante wurde zwischenzeitlich mehrfach korrigiert und außer den Meadows weiß bis heute niemand, wie es sich damals wirklich zugetragen hat. Kritiker gehen aber davon aus, dass die Singapura aus einer Kreuzung von Burma und Abessinier entstanden ist. Was plausibel wäre, da beide Katzenrassen von Tommy Meadow vor ihrer Zeit in Singapur gehalten wurden und ein Ableger der beiden Rassen der Singapura auffallend ähnlich sehen würde. Nach Europa kam die erste Singapura im Jahr 1988.

Kleinste Katzenrasse der Welt


Unabhängig davon, ob die Singapura nun wirklich aus den schmalen Abflussrohren Singapurs stammt oder nicht, gilt sie als die kleinste Rassekatze der Welt. Doch das ist nicht das Einzige, was an ihr besonders ist: Auffallend sind auch ihre vergleichsweise riesigen Ohren, ihre großen Augen und ihr  geticktes Fell, bei dem jedes einzelne elfenbeinfarbene Haar mit mindestens  zwei dunkelbraunen Ringen versehen ist. Man bezeichnet diese Farbgebung als Sepia Agouti, die einzige für Singapuras zugelassene Fellfarbe. Das Ticking ist übrigens ein Erbe der Abessinier, die ebenfalls diese schöne, aber seltene  Zeichnung hat. Das Fell an sich ist bei der Singapura sehr kurz, fein und seidig. Es liegt eng am Körper an und hat keine Unterwolle. Singapuras haaren  deshalb auch nur sehr wenig. Trotz ihrer geringen Größe verfügt die fernöstliche Schönheit über einen ausgesprochen muskulösen Körper. Auch ihre Beine sind sehr kräftig und verleihen ihr eine hohe Sprungkraft. Die Pfoten sind verhältnismäßig klein und oval. Alles in allem ist die Singapura eine grazile, wohlproportionierte Katze in Miniaturausgabe, bei der es selbst die Kater gerade mal auf etwa drei Kilogramm bringen.

Liebevolle Schmusekatze

Die Singapura ist eine äußerst freundliche und gesellige Katze. Sie liebt es, mit ihren Menschen zusammen zu sein, und will sie am liebsten auf Schritt und Tritt begleiten. Dafür ist sie auch gerne bereit, sich an die Leine legen zu lassen, beispielsweise um bei einem Spaziergang dabei sein zu dürfen. Selbst eine Fahrt im Auto lässt die stets gut gelaunte Katze klaglos über sich ergehen. Nur allein sein, das ist wirklich überhaupt nichts für sie. Auch nicht hin und  wieder oder nur für kurze Zeit. Zumindest eine zweite Katze ist deshalb ein Muss für die Singapura. Artgenossen gegenüber zeigt sich die Exotin sehr aufgeschlossen und auch Besucher werden neugierig erkundet. Hier scheint es allerdings Abweichungen zwischen den internationalen Zuchtlinien zu geben. Denn amerikanische Singapura-Freunde berichten von eher scheuem Verhalten gegenüber Fremden, deutsche Züchter konnten dieses Verhalten nicht beobachten. Ihren Besitzern gegenüber zeigt sich die intelligente Katze als  sehr anhänglich, verschmust und verspielt. Wer also einen liebevollen Partner fürs Leben sucht, trifft mit der Singapura ganz sicher die richtige Wahl.

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