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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Schritt für Schritt weniger Stress Mit der Katze zum Tierarzt

Die meisten Katzenhalter kennen das: Sie müssen nur an den nächsten Tierarztbesuch denken und schon ist die Mieze über alle Berge geflohen oder sie hat sich zumindest in das hinterste Eck unter dem Bett verkrochen. Wer sie da herausholen will, hat dann seine liebe Mühe.

Bei einer akuten schweren Erkrankung bleibt einem natürlich nichts anderes übrig, als das widerspenstige Tier zu fangen und notfalls unter Zwang in seine Transportbox zu stecken. Wenn es jedoch um eine Routineuntersuchung oder -behandlung wie beispielsweise Impfungen geht, dann bereitet man den nächs ten Tierarztbesuch am besten von langer Hand vor. Das wird durch weniger Stress beim nächsten Tierarztbesuch belohnt und kann sich auch in Zukunft bei weiteren Tierarztbesuchen, bei Reisen oder Umzügen und ganz besonders in Notfällen bewähren.

Der erste Schritt zum stressfreien Tierarztbesuch ist der Kauf einer stabilen Katzentransportbox aus Plastik, die sich von der Seite und von oben öffnen lässt. Weidenkörbe sind zwar hübsch, aber für den Tierarztbesuch ungeeignet, weil sie sich nur schwer reinigen lassen, wenn die Katze aus Angst uriniert oder Kot absetzt. Darüber hinaus können sich die Katzen in das Weidengeflecht verkrallen und beim Herausholen verletzt werden. Die Transportbox stellt man mit geöffneten Türen an einen Lieblingsplatz der Katze. Wichtig ist, dass die Box stabil steht. Auch die offenen Türen müssen gut gesichert sein, sodass sie nicht zufallen können. Die Box wird dann noch mit einer Lieblingsdecke der Katze ausgepolstert.

Im besten Falle wird der Stubentiger die neue Höhle rasch erforschen und es sich bald darin gemütlich machen. Zögerlichen Kameraden kann man die Box dadurch schmackhaft machen, dass man darin ein paar Leckerbissen serviert. Eventuell kann auch ein mit Katzenminze gefülltes Spielzeug die Box interessant und angenehm machen. Wenn die Katze jedoch zu heftig mit dem Spielzeug in der Box spielt, sollte lieber wieder auf Futter umgestiegen werden. Entscheidend ist, dass die Katze in dieser Phase niemals in die Box gezwungen wird und sie auch jederzeit wieder verlassen kann.

Wenn sich die Katze – je nach Temperament – nach Tagen oder Wochen an die Box gewöhnt hat und sie gerne aufsucht, kann man beginnen, erst eine, dann beide Türen für wenige Sekunden zu schließen, während sich die Katze in der Box aufhält und dort idealerweise gerade etwas Leckeres gefunden hat. Nach ein paar Durchgängen lernt sie so, dass es gar nicht so schlimm ist, eingesperrt zu sein. Nun kann man die Zeit, in der die Türen geschlossen bleiben, allmählich etwas ausdehnen. Am besten übt man das in Zeiten, in denen die Katze sowieso eher ruhig und schläfrig ist.

Im nächsten Schritt hebt man die geschlossene Box samt Katze an, geht ein, zwei Schritte und stellt sie sanft wieder ab. Diesen Vorgang wiederholt man so oft, dass die Katze ihn nur noch langweilig findet. Mit der Methode der kleinen Schritte lernt die Katze übrigens auch, angstfrei in einem Auto mitzufahren: Zuerst stellt man die Box samt Katze nur im Auto ab, dann lässt man den Motor für wenige Sekunden an und schließlich fährt man ein paar Meter.

Ist das erst geschafft, können dann problemlos längere Fahrten gemacht werden und der stressfreie Tierarztbesuch ist nun in greifbare Nähe gerückt. Denn statt mit einem aufgebrachten oder sogar panischen Tier kommt man nun mit einer entspannten Katze in die Praxis, die sich sogar von dem Hund im Wartezimmer nicht weiter aus der Ruhe bringen lässt, weil sie die Box als absolut sicheren Zufluchtsort kennengelernt hat.

Besser noch ist es, wenn die Katze gar keinen Hunden oder anderen beängstigenden Tieren in der Praxis begegnet. Viele Tierarztpraxen bieten daher bereits spezielle Katzensprechstunden oder getrennte Wartezimmer für Katzen und Hunde an. Falls dies in Ihrer Haustierarztpraxis nicht der Fall sein sollte, können Sie Ihren Tierarzt oder Ihre Tierärztin auch um einen Termin außerhalb der regulären Sprechzeiten bitten. (Barbara Welsch, freunde 4/10)

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