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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Schlafende Echsen: Herkunft bestimmt Verhalten Um Reptilien optimal zu halten, ist es wichtig zu wissen, woher sie stammen. Gleichgültig ob sie wild gefangen oder in der zehnten Generation nachgezüchtet wurden, benötigen sie fast immer Winterruhe oder Winterschlaf. Ohne dieses jahreszeitlich bedingte Herunterfahren des Stoffwechsels, würden die Tiere ständig auf Hochtouren laufen, obwohl ihr kleiner, zäher Körper die Ruhe dringend benötigt. Ohne Winterpause sind Reptilien anfälliger für Krankheiten und haben sogar eine kürzere Lebenserwartung!

Je nach Herkunft und Verhalten müssen die Tiere deshalb für eine gewisse Zeit bei Temperaturen von 10 bis 20 Grad gehalten werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Fachmann von ZOO & Co. nach den optimalen Bedingungen für die jeweilige Reptilienart – manche Reptilien brauchen sogar nur 4 bis 8 Grad, um zu überwintern.

Auch die Dauer der Winterruhe ist unterschiedlich. So ruhen Halsbandleguane (Crotaphytus collaris) zwischen November und Februar drei Monate lang. Sie können diese Zeit gut im Kühlschrank bei 6 bis 10 Grad verbringen. Bei den Rotkehlanolis (Anolis carolinensis), die aus Nordamerika stammen, reicht dagegen die Senkung der Temperatur auf 15 bis 18 Grad. Ihre Landsleute, der Chuckwalla (Sauromalus obesus) und der Leopardleguan (Gambelia wislizenii), pausieren drei bis vier Monate lang bei 10 bis 15 Grad. Erst nach dieser Phase erfolgt die Paarung.

Keinen Winterschlaf benötigen Bartagamen (Pogona vitticeps). Die Tiere aus Zentralaustralien werden jedoch von Oktober an ruhiger. Sie kommen ihnen entgegen, wenn Sie dann die Beleuchtungsdauer stufenweise reduzieren und die Temperatur langsam auf 15 Grad bringen. Sorgen Sie auch während dieser Phase stets für frisches Wasser. Von Mitte Dezember an können Temperatur und Beleuchtung wieder gesteigert werden.

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