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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Quirlig, niedlich, urig - Hörnchen begeistern! „Och, ist das süß!“ Solche oder ähnliche Reaktionen rufen Eichhörnchen hervor. Kein Wunder, wenn man sich die kleinen Kobolde genauer anschaut …

Eichhörnchen: Kobolde mit „Fallschirm“

Die großen Knopfaugen und die mit Fellpuscheln besetzten Ohren der Eichhörnchen passen wunderbar in unser Kindchenschema. Und erst der buschige Schwanz! Er dient z. B. als Steuer beim Springen, als Fallschirm beim „Sturzflug“ und hilft beim Kommunizieren mit Artgenossen. Sciurus vulgaris sind in unseren Breiten fast überall zu finden – vorausgesetzt, es gibt ausreichend Bäume, denn auf die ist der reine Baumbewohner angewiesen. Der flinke Kletterer bevorzugt einen alten Baumbestand sowie lichtdurchflutete Wälder, die ausreichend Nahrung und Schutz bieten.

Auf seinem Speiseplan stehen hauptsächlich Baumsamen, Nüsse, Pilze und Früchte. Selten frisst er auch Vogeleier und sogar junge Nestlinge. Aufgrund des umfangreichen Nahrungsangebots in Gärten und Parks ist er immer öfter auch in Städten zu beobachten, wo der sehr gute Schwimmer teils recht zutraulich wird. Alles andere als liebenswert ist aber sein Verhalten gegenüber Artgenossen: Eichhörnchen sind strikte Einzelgänger, die ihr Revier heftig gegenüber Eindringlingen verteidigen und dabei auch vor wüsten Beißereien nicht zurückschrecken.

Wahre Weltenbürger


Mit Ausnahme Australiens und der Polgebiete sind Hörnchen über den gesamten Erdball verteilt, wobei sich einige Arten auf erstaunliche Weise an ihren Lebensraum angepasst haben. So verfügt das Gleithörnchen über eine Flughaut, die es ihm ermöglicht, größere Strecken zwischen einzelnen Bäumen gleitend zurückzulegen. Eine Besonderheit ist auch das Graue Riesenhörnchen, das mit einer Körperlänge von 30 cm und einem Körpergewicht von fast 2 kg zu den echten Schwergewichten unter den baumlebenden Hörnchenartigen zählt. Daneben nimmt sich das Neuweltliche Kleinsthörnchen mit einer Körperlänge von gerade einmal 10 cm wie ein echter Zwerg aus.

Deutliche Unterschiede gibt es auch bei der Färbung der Hörnchen: Während das Schwarzhörnchen bis auf seine weiße Brust schwarz ist, kommen einzelne Vertreter der Schönhörnchen äußerst bunt und auffällig daher. Streifenhörnchen sind inzwischen auch bei uns in freier Natur anzutreffen, nachdem immer wieder Exemplare aus Menschenhand entwichen sind.

Streifenhörnchen – bitte nicht wecken!


Denn gerade Streifenhörnchen sind als Heimtiere bei uns sehr beliebt. Beheimatet in Sibirien, der Mongolei, China, Korea sowie auf Hokkaid, zählen sie zu den Erdhörnchen, auch wenn ihre Körperform eher der von Eichhörnchen gleicht. Bei ihrer Haltung muss bedacht werden, dass sie strikte Einzelgänger sind. Zwar vertragen sie sich in der Zeit von März bis September durchaus gut. Aber spätestens mit den Vorbereitungen auf den Winterschlaf (meist von Oktober bis ins Frühjahr) werden sie untereinander extrem „giftig“. Um Beißereien vorzubeugen, sollten sie rechtzeitig getrennt oder besser gleich einzeln gehalten werden. Um ihnen enormen Stress zu ersparen, dürfen die Tiere während ihres Winterschlafs nicht geweckt werden. Wichtig ist auch, ihr Gehege an einer ruhigen Stelle aufzubauen.

Die Grundfläche des Geheges sollte einen Quadratmeter nicht unterschreiten und mit ausreichend Kletterästen und Schaukeln ausgestattet sein. Zwei Schlafhäuschen und stabile Futternäpfe aus Edelstahl runden die Einrichtung ab. An die Ernährung stellen Streifenhörnchen keine großen Ansprüche: Grundfutter sind Sämereien, Nüsse und Früchte, zusätzlich kann ab und zu eine Heuschrecke als Leckerbissen gegeben werden. Wer diese Grundbedürfnisse beherzigt, gewinnt einen liebenswerten Hausgenossen, der mit seinem quirligen Wesen eine Menge Spaß bereitet. (rs)

(Aus: ZOO & Co. Kundenmagazin "freunde", 03/10)

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