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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Leben im Regenwald Jede Tierart ihre individuellen Ansprüche an die Umgebung. Wer sich für bewohner aus dem Regenwald entscheidet, sollte dementsprechend ein möglichst naturgetreues Abbild im Kleinen schaffen.

Das ist nicht nur das Beste für das Tier, sondern es freut auch den Halter und jeden Besucher, wenn alles zusammenpasst. Das hervorstechendste Merkmal eines Regenwald-Terrariums ist die üppige Bepflanzung. Überall könnte es etwas zu entdecken geben - und gerade das ist es, was viele fasziniert.
Wie bei einem echten Besuch im Dschungel braucht es hin und wieder schon etwas Geduld, um ein Tier zu entdecken. Denn Blätter, Lianen, Äste und Bäume versperren einem oft die Sicht. Umso schöner ist dann das Erfolgserlebnis, wenn plötzlich eine gut getarnte Echse, ein Frosch oder eine Schlange erspäht wird.
Um die Atmosphäre eines Regenwaldes nachzuahmen, muss eine entsprechende Temperatur und Luftfeuchtigkeit vorhanden sein. Wie hoch diese sein darf, kommt auf die Anforderungen des Bewohners an. Stammt er aus einem Bergregenwald, bevorzugt er es sicherlich kühler, lebt er dagegen in einem sumpfigen Tiefregenwald, wird er es besonders heiß und feucht lieben. Dementsprechend müssen spezielle Licht und Wärme abgebende Lampen eingesetzt werden, um das gewünschte Klima zu erreichen. Von großer Bedeutung ist dabei auch die Luftfeuchtigkeit, die durch die Nässe des Bodens und tägliches Sprühen reguliert werden kann. Unerlässlich ist ein Gerät, das die Werte anzeigt - außer man entscheidet sich für eine Beregnungsanlage. Einmal eingestellt, übernimmt sie das tägliche Sprühen genau nach den Vorgaben.
Damit es wie im Terrarium nicht zu modern beginnt, ist es wichtig, dass man nicht ein ausrangiertes Aquarium umfunktioniert. In diesem würde sich die Feuchtigkeit stauen, weshalb Terrarien Lüftungsschlitze haben. So kann die Luft langsam zirkulieren, wodurch die Abkühlung während der Nachtstunden möglich wird.

Typische Bewohner

Jemen-Chamäleon

Um auf Betriebstemperatur zu kommen, beginnen Jemen-Chamäleons den Tag mit einem intensiven Sonnenbad. Dazu suchen sie den wärmsten Platz im Terrarium auf, der sich zumeist auf einem Kletterast in der Nähe eines Spotstrahlers befindet. Dort sollten Temperaturen von bis zu 35 Grad erreicht werden. Sobald ihre Körpertemperatur auf den gewünschten Wert angestiegen ist, ziehen sie sich in schattige Gefilde zurück. Um verschiedene Wärmezonen anzubieten, ist ein abwechslungsreich gestaltetes Terrarium mit vielen Kletter- und Versteckmöglichkeiten notwendig. Das ist besonders wichtig, wenn man zwei Chamäleons halten möchte - aufgrund von möglichen Auseinandersetzungen ist die Einzelhaltung allerdings vorzuziehen.
Besonders eindrucksvoll sind bei Jemen-Chamäleons die Männchen mit ihrem bis zu 8 cm großem Helm. Da sie eine Körperlänge von bis zu 50 cm erreichen können, benötigen sie ein relativ großes Terrarium, das mehr hoch als breit sein sollte, da die Tiere gern klettern. In den Aktivphasen ist es am einfachsten, sie zu entdecken.

Anolis

Zwar gehören sie zu den Leguanartigen, mit der Länge eines Grünen Leguans können sie es aber bei Weitem nicht aufnehmen: Die meisten Anolis erreichen nur eine Länge von 10 bis 30 cm. Hier reiht sich auch der bekannteste Vertreter der Familie, der Rotkehlanolis, mit etwa 20 cm ein. Ihrem Namen ale Ehre machen vor allem die Männchen mit ihrem großen roten Kehlsack, der besonders bei Revierstreitigkeiten präsentiert wird. Da in einem Terrarium selten genügend Rückzugsmöglichkeiten bestehen, sollte immer nur ein Männchen gehalten werden. Gegen eine Vergesellschaftung mit zwei oder drei Weibchen spricht dagegen nichts, im Gegenteil, dann zeigen sie ihr reichhaltiges Verhaltensrepertoire. Anolis können wie Geckos senkrechte Wände erklimmen. Daher kommen als Klettermöglichkeit im Terrarium auch die sehr dekorativ wirkenden Bambusstangen in Frage.

 

Wir haben für Sie noch Informationen zu Terrarien für Chamäleons zusammengestellt.

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