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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Komm, spiel mit mir! Wie man zu einem guten Spielpartner für seine Katze wird

Das regelmäßige Spiel mit der Katze gehört ebenso zu einem erfüllten Katzenleben dazu wie gutes Futter. Doch lassen sich nicht alle Katzen gleichermaßen leicht zum Spiel mit dem Menschen animieren. Auch lässt bei uns Menschen im Laufe der Zeit die Lust am Spiel mit der Mieze nach – oder es fehlt schlicht und ergreifend die Zeit. Wie also können wir uns (wieder) zum Spiel mit der Katze motivieren und vor allem: Wie werden wir zu einem richtigen Spielpartner für unsere Katze?

 

Wer Katzen kennt, weiß, dass Katzen nur allzu gerne spielen. Insbesondere junge Katzen lassen kaum eine Gelegenheit aus, um voller Elan herumzutollen. In dieser Lebensphase ist es auch für uns Menschen noch recht einfach, mit der Katze zu spielen, denn die Kleinen springen auf nahezu alle Spielaufforderungen von uns an und sehen über kleine Fehler in unserem Spielverhalten ihnen gegenüber großzügig hinweg. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes sehr dankbare Spielpartner, die uns ihren Spaß am Spiel mit uns deutlich zeigen.

Der Lauf der Dinge

Im Laufe der Zeit verändern sich jedoch die Gegebenheiten. Aus dem tapsigen Kätzchen ist eine kleine Persönlichkeit mit ganz eigenen Vorlieben geworden. Und für den Menschen ist ein Stück weit der Alltag eingekehrt. Jetzt gilt es, sich noch einmal von vorn mit dem Thema Katzenspiel auseinanderzusetzen, denn das Spielen hat nach wie vor eine große Bedeutung und trägt maßgeblich zum Wohlergehen der Katze bei. Allerdings müssen wir Menschen uns ab jetzt etwas mehr Mühe geben, da nicht alle Katzen ihre kindliche Verspieltheit beibehalten. Wer dann meint, es würde reichen, zu einer x-beliebigen Zeit ein paar Spielzeuge in den Weg zu legen oder lustlos mit einer Spielangel herumzuwackeln, wird von seiner Katze unter Umständen keines Blickes gewürdigt. Und das kann bisweilen eine frustrierende Angelegenheit sein, die häufig darin mündet, dass der Mensch mit seiner Katze keine Spielversuche mehr startet, weil er denkt, sie habe die Lust daran verloren. Aber das ist in der Regel ein bedauerlicher Trugschluss.

Individuelle Spielzeiten ausmachen

Als guter Spielpartner gilt es, der Katze das bevorzugte Spielzeug in der richtigen Art und Weise, zur richtigen Zeit, am geeigneten Ort anzubieten. Und das gelingt, wenn wir ein möglichst vollständiges Bild über den Tagesablauf und die Spielvorlieben unserer Katze haben, die wir dann in unserem Alltag berücksichtigen können. Um herauszufinden, wann wir mit unserer Katze am besten spielen sollten, müssen wir uns also zuerst einmal ihren Tagesablauf an - schauen. Wann sind ihre Ruhezeiten, wann putzt sie sich und wann frisst sie? Diese Zeiten sind für Spiel aufforderungen ungeeignet. Ein Großteil der Katzen wird uns von ganz allein zeigen, wann die Lust zum Spielen am größten ist. Die Katze flitzt dann freudig durch die Wohnung, schaut ihre Menschen auffordernd an oder apportiert gar das Spielzeug. Ist dies nicht der Fall, so sucht man sich am besten eine Zeit am frühen Abend außerhalb der Schlaf- und Putzzeiten, um seine Katze zum Spiel aufzufordern. Die Zeit unmittelbar nach dem Fressen sollten wir auslassen.

Individualität ist bei Katzen Trumpf

Haben wir eine geeignete Spielzeit ausgemacht, müssen wir als Nächstes herausfinden, welche Spielzeuge unsere Katze mag. Die meisten Katzen haben ganz eigene Vorlieben, was ihre Spielzeuge betrifft. Individualität ist bei Katzen nun mal Trumpf, und was Mohrle liebt, muss bei Minka noch lange nicht für Spielspaß sorgen. Mausgroße Raschelbälle, Fellmäuse und Schaumstoffbälle werden in der Regel gerne zum Spielen an genommen. Je nach Temperament und individuellem Spieltyp können sie geworfen, gekullert oder ersteckt werden. Einige Katzen mögen gelegentlich auch eine Solospielrunde zum Abreagieren. Dann wird geschleudert, geschossen und gejagt, was das Zeug hält.

 

Es gibt aber auch Katzen, die es eher ruhiger mögen und diese laufen besonders leicht Gefahr, als Spielmuffel abgestempelt zu werden. Denn manch eine Katze lauert einfach gerne und bei diesen Spieltypen braucht der Mensch besonders viel Geduld und Zeit. Ein Rascheltunnel zum Verstecken und eine Spielangel sind dann geeignete Utensilien, um eine Jagdund Lauersituation nachzustellen. Während Mieze im Inneren be obachtet, darf sich das Spielzeug an der Spielangel nur leicht zuckend und unregelmäßig vor dem Eingang des Rascheltunnels bewegen oder von außen an der Tunnelwand schaben, um die Katze in den Spielbetrieb zu versetzen. Das kann durchaus mehrere Minuten dauern und stellt den Menschen unter Umständen auf eine harte Geduldsprobe. Ein Blick in die Augen der Katze verrät meist, ob ihr Interesse am Spiel geweckt ist. Sind ihre Pupillen groß und schaut sie mit „schwarzen Knopfaugen“ und erhöhter Körperspannung aufmerksam auf das Spielzeug, kann man sicher sein, dass sich die Mühe lohnt und Mieze bereits mitten im Spielvergnügen ist.

 

Fummelbretter bieten die Möglichkeit, auch den Kopf zu trainieren und für geistige Fitness zu sorgen. Trockenfutterbröckchen, Leckerlis und kleine Spielzeuge können dabei im Fummelbrett versteckt und herausgepfotelt werden.

 

Minzespray, gefüllte Minze- und Baldrian spielzeuge eignen sich sehr gut, um das gemeinsame Spiel zu trainieren und „feste“ Spielzeiten einzuführen, da ihnen Katzen nur schwer widerstehen können. Aber Achtung: Katzenminze und Baldrian sind Naturprodukte und können von Intensität und Wirkung variieren. Ein Spielzeug bleibt trotz Minze unbeachtet liegen? Entweder liegt es an der verwendeten Minzeart oder das Spielzeug ist zu alt und hat seine Wirkung bereits verloren, da alle Aromen verduftet sind. Da hilft es nur, ein neues Duftspielzeug auszuprobieren. Außerdem sollten Minze- und Baldrianspielzeuge immer etwas Besonderes bleiben und nach dem Spiel getrocknet und wieder luftdicht verpackt werden.

Zeit und Motivation

Berufstätige Dosenöffner geraten unter Umständen in Zeitnot – wer kennt das nicht. Neben dem Füttern und dem Reinigen der Katzentoilette fällt dann häufig das Spielen mit der Katze als Erstes weg. Einer der Gründe, weshalb man schon seit Langem empfiehlt zwei Katzen zu halten, auch wenn eine zweite Katze keinen Ersatz für das Spiel mit dem Menschen darstellt.

 

Wenig Zeit bedeutet aber nicht, dass man auf das Spiel mit seiner Katze verzichten muss. Viele Katzen nehmen nur allzu gern an unseren Aktivitäten Zuhause teil, und das kann man auch fördern. Zum Beispiel indem man eine Spielzeugmaus an eine lange Kordel bindet und sich diese beim Staubwischen und Aufräumen am Hosenbein befestigt. Oder auch indem man seine Katzen aktiv an seinen Hobbys teilhaben lässt. Blumen umtopfen riecht für Katzen köstlich und sie können viel Spaß dabei haben, alles genau zu untersuchen. (sr)

Info

Katzenspiel und Katzenglück liegen nah beieinander

 

  • Auch erwachsene Katzen sollten regelmäßig zum Spiel animiert werden.
  • Spielvorlieben können sich im Laufe des Katzenlebens verändern.
  • Einer Katze, die nicht spielt und die viel schläft, fehlt meist nur das passende Spielzeug. Und eine ernst gemeinte Spielaufforderung durch den Menschen.
  • Individuelle Spielzeiten der Katzen sollten berücksichtigt werden.
  • Individuelle Vorlieben der Katzen berücksichtigen.
  • Auf ältere oder kranke Katzen sollte mit besonderen Spielen eingegangen werden.
  • Regelmäßiges Spielen hält Geist und Körper der Katze fit.
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