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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Kehlfärbung als Signal bei Bartagamen Eine der beliebtesten Echsen und mit die am häufigsten gepflegte Agame ist die Bartagame, von der in Australien 8 verschiedene Arten vorkommen. Pogona vitticeps, die gestreifte Bartagame, kommt in freier Wildbahn in Zentral- bis Südaustralien vor und ist ein überaus beliebter Terrarienpflegling.

Obwohl diese Tiere mit 45 - 50 cm Gesamtlänge recht groß werden und auch große Terrarien benötigen, sind sie wegen ihres hochinteressanten Verhaltens mehr als beliebt (so beliebt, dass sie als eine der wenigen Arten eine Forenseite auf der Homepage www.dght.de - der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie - erhalten haben).
Den namensgebenden Bart können die Bartagamen vielfältig einsetzen und funktionell gesehen ist er eine Weiterentwicklung der Kahlwamme. Im Gegensatz zu dieser wird der Bart nicht aufgeblüht, sondern mit dem Zungenbeinapparat (2 Knochen) aufgestellt. Die Stacheln spreizen sich so bedrohlich ab und mit gleichzeitigem Kopfnicken wird die Wirkung noch verstärkt. Das gibt es in dieser Form nur bei Bartagamen. Kopfnicken, Abspreizen des Bartes und Dunkelfärbung der Kehle sind klare Zeichen für die Dominanz des ausführenden Tieres. Jeder anderen Bartagame wird unmissverständlich klar: Geht weg, dies ist mein Lieblings-Sonnenplatz. Kommt es zu einem Kampf z. B. zwischen zwei Männchen bei Revierstreitigkeiten, werden die jeweiligen Signale noch verstärkt.

Beim Balzen benützen die Männchen ebenfalls den dunkel gefärbten und abgespreizten Bart, um Weibchen die Paarungsbereitschaft zu signalisieren. Wie so oft im Tierreich dauert die Paarungsvorbereitung wesentlich länger als die Paarung selber (2 Minuten).

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