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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Im Paradies ist sie die Böse Und doch wunderschön: Lampropeltis pyromelana

Die Lampropeltis pyromelana - auch bekannt als Bergkönigsnatter - gehört zu den kleineren Vertretern der Gattung der Königsnattern.  
Als Schlange für das heimische Terrarium erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit. Als Bodensubstrat bietet sich Torfersatz, gemischt mit etwas Pinienrinde an. Das Material wird locker eingestreut, da die Tiere – da besonders das Weibchen – gerne wühlen und sich manchmal auch vergraben. Der Boden wird nur geringfügig feucht gehalten. Eine relative Luftfeuchtigkeit von ungefähr 60 Prozent sollte erreicht werden. Bei den Tagestemperaturen empfehlen sich Temperaturen zwischen 25 und 30°C. Nachts darf das Thermometer auf 20°C fallen. Die Bergkönigsnatter mag eine reichlich strukturierte Umgebung:  Äste, Wurzeln, Steine als Häutungshilfe und Kunstpflanzen. Sie sollten nicht zu viele echte Pflanzen verwenden, da eine überhöhte Luftfeuchtigkeit der Gesundheit der Tiere auf Dauer nicht zuträglich wäre. Je mehr Verstecke dabei entstehen, desto wohler und geborgener fühlen sich die Tiere.


Die Winterruhe

 


Die wunderschöne Bergkönigsnatter stellt normalerweise bereits im Oktober die Nahrungsaufnahme ein. Daher sollte man bereits im September beginnen, die Beleuchtungsdauer über mehrere Wochen auf acht Stunden täglich zu reduzieren. Damit einher geht die kontinuierliche Senkung der Temperaturen. Wenn die Tiere dann über längere Zeit nichts mehr gefressen haben, sind sie zur Überwinterung bereit. Der Darm muss vollständig entleert sein, damit während der Winterruhe keine Gärprozesse weiter laufen. Um ganz sicher zu gehen, kann man den Tieren vor dem Einwintern noch ein warmes Bad gönnen, was dazu führt, dass auch die letzten Kotreste ausgeschieden werden. Die Überwinterung dauert etwa drei Monate. Dazu werden die Tiere einzeln in Behälter gesetzt, die mit einer trockenen Schicht Kleintierstreu, einem Unterschlupf und einem Wassergefäß ausgestattet sind. Die Temperatur sollte während dieser Zeit durchschnittlich 10 bis 12°C betragen. Eine Überwinterung ist bei Lampropeltis pyromelana wichtig, da die Tiere in ihrer Fresspause sonst zu sehr an Gewicht verlieren würden. Mitte bis Ende Februar ist die Winterruhe zu Ende. Dann geht man in umgekehrter Manier vor: Beleuchtung und Temperatur werden langsam wieder gesteigert.

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