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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Hahn oder Henne, Männlein oder Weiblein? Ist Hansi nun ein Männchen oder vielleicht doch ein Weibchen? Die Sangeslust allein ist nicht immer ein sicheres Kriterium zur Geschlechtsbestimmung unserer gefiederten Freunde. Und auch die Unterschiede im Verhalten lassen meist keine endgültigen Schlussfolgerungen zu. ZOO & Co. gibt Tipps für tierfreundliche Bestimmungsmöglichkeiten.

Klar, Kanarienhähne singen aus voller Kehle, Hennen piepsen eher. Zur sicheren Geschlechtsbestimmung sollte man aber die Kloake überprüfen. Dazu nimmt man den Vogel vorsichtig in die Hand, dreht ihn auf den Rücken und schaut nach – oder lässt sich vom Tierarzt dabei helfen. Beim Hahn ist die Kloake spitz und zapfenförmig, bei Hennen oval bis rund.

Bei Wellensittichen gestaltet sich die Bestimmung relativ einfach: Beim Männchen ist die Wachshaut über dem Schnabel blau, bei Weibchen beige bis braun. Nur bei jungen Tieren ist die Haut noch zu hell für eine definitive Aussage. Bei Nymphensittichen wird es schon schwieriger. Weder die Größe noch die Haube dienen zur Unterscheidung. Bei ausgewachsenen Tieren können zum Teil die Farben des Gefieders das Geschlecht verraten.

Insgesamt gilt zwar: Die Männchen tragen oft das prächtigere Federkleid. Aber bei vielen Vogelarten hilft dieser Anhaltspunkt nicht weiter. In diesen Fällen gibt der Gentest eine sichere Antwort auf die Geschlechtsfrage. Die Methode setzt das Tier keinem unnötigen Stress aus, liefert zuverlässige Ergebnisse und kostet zwischen 14 und 25 Euro pro Bestimmung. Man benötigt ein oder zwei heraus gefallene Federn, die in einem Labor einer DNA-Analyse unterzogen werden. Informationen zu der Methode finden sich unter anderem beim Institut für molekulare Diagnostik in Bielefeld (www.geschlechtsbestimmung.de) oder der Firma Tauros Diagnostik (www.tauros-diagnostik.de).

Wegen der günstigen und verlässlichen DNA-Tests ist die Hormonanalyse in den Hintergrund gerückt. Bei diesem Verfahren werden Blut und Exkremente auf das weibliche Hormon Östrogen beziehungsweise das männliche Hormon Testosteron überprüft. Die Werte können schwanken, die sichersten Angaben erhält man während der Fortpflanzungszeit.

Die aufwändige Endoskopie mit Vollnarkose kommt vor allem bei der Geschlechtsbestimmung und Überprüfung der Fortpflanzungsfähigkeit großer Vögel, wie Papageien, zum Einsatz. Durch einen Schnitt in die Flanke des Tieres wird das Endoskop mit der winzigen Kamera in den Bauch eingeführt. Auch die Ultraschall-Untersuchung ist wegen der Größe des Schallkopfes weniger für kleine Vögel geeignet. Der Stressfaktor ist hoch: Das Tier muss längere Zeit festgehalten werden.

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