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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Gepunkteter Algenfresser – Die Weiß-Perlen-Garnele Sommer oder Winter – das spielt für Garnelen kaum eine Rolle: Sie wechseln ihre Haut nicht, um modisch auf der Höhe zu sein oder weil ihnen zu warm ist. Vielmehr wachsen sie aus ihrer Haut heraus, sprich: Ihre Hülle hält mit ihrem Wachstum nicht Schritt, platzt daher von Zeit zu Zeit an einer Sollbruchstelle im Nacken auf und wird abgestreift…

Die Häutung bedeutet für die kleinen Algenvernichter eine körperliche Höchstleistung. Ist sie geschafft, folgen Dehnübungen und „Aufplusterungen“, um den neuen Panzer in Form zu bringen. Einen weiteren Ausnahmezustand in der ruhig bis quirligen Garnelenwelt läutet die Paarungszeit ein. Dann flitzen die Männchen durch das Wasser und suchen das paarungsbereite Weibchen, das bereits vorproduzierte Eier im richtigen Stadium trägt. Nach der Befruchtung bleiben die Eier in der Bauchtasche des Weibchens, bis nach etwa vier Wochen schnell wachsende Larven schlüpfen.

Unterschieden werden die Garnelen in zwei Gebärtypen, die Primitiven, die bis zu 2000 kleine Eier auf einmal produzieren, und die Spezialisierten, die circa 20 bis 50 größere Eier legen.

Die Sache mit den weißen Perlen

Zu diesen spezialisierten Gebärtypen zählt die Weiß-Perlen-Zwerggarnele, wissenschaftlich Neocaridina cf. Zhang-jiajiensis var. „White Pearl“. Sie verdankt ihren Namen den schneeweißen Eiern, die durch den Panzer der Weibchen scheinen – daher auch Snowball-Garnele genannt. Das elegante „Kleid“ des Süßwasser-Bewohners ist weißlich, einfarbig und nur mit einem dezenten Rückenstrich versehen. Mit ihren schwarzen Augen eine echte Schönheit...

Das perfekte Zuhause

Die maximal 25 mm großen, lebhaften Krebstiere sind eine Zuchtform der graublauen Neocaridina cf. Zhang-jiajiensis, einer Naturform, die ursprünglich aus Südchina stammt. Die „Schneebälle“ wurden erstmals in Deutschland gezüchtet und erfreuen sich inzwischen weltweit großer Beliebtheit. Grund dafür ist sicher auch ihre Anspruchslosigkeit an die Haltung. Neben Algen stehen Trocken- und Frostfutter sowie Gemüse auf ihrem Menüplan. Teilen sich die Allesfresser das Becken mit Fischen, am besten kleine Welse und Salmler, reichen ihnen die Reste, die von diesen verschmäht wurden.

Das Becken sollte mindestens ca. 12 Liter groß sein, die Temperatur des weichen bis mittelharten Wassers bei 18 bis 25°C liegen. Ideal ist eine Inneneinrichtung mit feingliedrigen Pflanzen wie Java-Moos. Dazu etwas Wurzelholz und Laub machen das Aquarium zur Wohlfühlzone – auch für den Aquarianer, der sich aufwändige Putzarbeiten sparen kann: Nicht nur, dass die Zwerge die Algenplage eindämmen. Sie lieben außerdem die Mulmschicht, die sich bald am Boden eines jeden Aquariums bildet. Begeistert wühlen sie die Schicht auf der Suche nach Nahrung durch und sind damit gleich artgerecht beschäftigt. Um ihnen das zu erleichtern, sollte der Aquariumsboden mit feinem Kies bedeckt sein. Dunkle Farben lassen die „White Pearl“ besonders attraktiv leuchten.

Ein Mattenfilter mit Luftbetrieb, der die kleinen Garnelen nicht verschluckt, versorgt das Mini-Universum mit ausreichend Sauerstoff. Bei optimaler Haltung kann die „White Pearl“ etwa 2,5 Jahre alt werden.

ZOO & Co. Tipp

Weil ihr abgelegter Panzer den Tieren als wichtiger Nährstofflieferant dient, sollten Sie ihn nicht aus dem Becken fischen.

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