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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Einrichtung Aquarium: Schritt für Schritt

Nachdem ein schöner Ort für das neue Aquarium gefunden ist, geht es nun an die Einrichtung. Schön langsam. Schritt für Schritt. Dann kann (fast) nichts mehr schiefgehen.

 

  1. Reinigung Aquarium und Zubehör
    Zuerst müssen das neue Aquarium, das Zubehör und die Dekorationsmittel unter warmem, fließendem Wasser gründlich abgespült werden. Dafür bitte keine Zusätze wie chemische Reinigungsmittel, Spülmittel oder Ähnliches verwenden. Es bleiben immer Rückstände und diese sind weder für Fische noch Pflanzen gut. Auch der Kies muss gereinigt werden. Dazu wird er in einen Eimer oder eine Schüssel gefüllt. Unter ständigem Rühren und Wasserabgießen wird der Kies so lange gewaschen, bis das Wasser klar ist.

  2. Einschichten des Bodengrundes
    Nun sollte der Boden des Beckens zuerst mit einer 2–3 cm dicken Schicht Nährboden gefüllt werden. Darauf dann den gewaschenen Kies geben.

  3. Einbau der technischen Geräte und Dekoration
    Nun sollten der Filter mit Pumpe, der Regelheizer sowie das Thermometer seinen Platz finden. Mit dem Dekorationsmaterial wie Steinen, Felsen oder Figuren kann die Technik versteckt werden. Allerdings müssen die technischen Geräte im voll eingerichteten Aquarium jederzeit einfach zugänglich sein.

  4. Erste Wassereinfüllung
    Das Aquarium wird nun zu circa 1/3 mit entsprechend temperiertem Wasser befüllt. Das Wasser sollte nicht direkt, sondern über die hohle Hand oder einen Teller ins Becken gegossen werden. So wird der frische Bodengrund nicht aufgewühlt. Die Verwendung von Wasseraufbereiter und Starterbakterien sollte bedacht werden.

  5. Bepflanzung
    Als Nächstes können die Pflanzen eingesetzt werden. Angeknackte oder verfaulte Blätter werden entfernt und die Wurzeln auf eine Länge von 3–4 cm gekürzt. Bei der Anordnung sollten die Licht- und Platzansprüche der verschiedenen Arten beachtet werden. Die Pflanzen dürfen nur so tief in den Bodengrund eingesetzt werden, dass der Wurzelhals noch sichtbar bleibt. Sollten sich die Pflanzen lockern und frei im Aquarium schwimmen, können sie mittels Pflanzennadeln im Boden befestigt werden. Diese finden Sie in Ihrem ZOO & Co. Fachmarkt.

  6. Auffüllen des Wassers
    Sobald alle Pflanzen ihren Platz gefunden haben, kann das Aquarium mit Wasser aufgefüllt werden. Der Wasserspiegel sollte bis kurz unter den oberen Rand der Abdeckung bzw. bei Glasaquarien bis 3 cm unterhalb der Glasoberkante reichen. Dabei wieder das Aufwühlen des Bodens – wie im Schritt 4 beschrieben – vermeiden!

  7. Inbetriebnahme der technischen Geräte
    Als Nächstes können Filter, Pumpe und der Regelheizer angeschlossen werden. Der Heizer muss unbedingt bis zur angegebenen Markierung unter Wasser gesetzt werden. Ansonsten zerspringt er und verunreinigt das Aquarium. Hilfreich sind an dieser Stelle auch die beigelegten Gebrauchsanweisungen der technischen Geräte.

  8. Einsetzen der Zierfische
    Nachdem das Aquarium mindestens eine Woche Zeit zur Entwicklung hatte, ist es nun so weit: Die Zierfische können ihr neues Zuhause beziehen. Jedoch sollten nicht alle Fische gleichzeitig eingesetzt werden. Das Becken braucht Zeit, immer wieder ins Gleichgewicht zu finden, bevor weitere Bewohner einziehen. Die Fische werden für den Transport wahrscheinlich in einer mit Wasser befüllten Plastiktüte aufbewahrt. Diese sollte – noch ungeöffnet – für 5 bis 10 Minuten in das Aquarium gelegt werden. Danach darf langsam Aquarienwasser in den Beutel laufen. Diese Vorgehensweise ist aufgrund der unterschiedlichen Wasserverhältnisse notwendig. Den Fischen soll ein Schock erspart bleiben.

  9. Abdeckung und Beleuchtung
    Zum Schluss werden die Abdeckung sowie die Beleuchtung des Aquariums angebracht. Es ist ratsam, den Pflanzen eine Pause zu gönnen und die Beleuchtung mittags zwischen 2 und 4 Stunden abzuschalten. Tageslicht aus dem Fenster reicht Ihren Pflanzen in dieser Zeit und macht zusätzlich dem unerwünschten Algenwuchs das Leben schwer. In der tropischen Heimat der meisten Aquarienpflanzen wird der Himmel auch regelmäßig durch ein Gewitter verdunkelt.
    Beispiel:
    09:00 bis 14:00 Uhr 1. Lichtphase, 5 Std.
    14:00 bis 17:00 Uhr Mittagspause, 3 Std.
    17:00 bis 22:00 Uhr 2. Lichtphase, 5 Std.
    Hier bietet sich die Verwendung einer Zeitschaltuhr an.

  10. Erste Fütterung und Kontrolle
    Die erste Fütterung kann erfolgen, wenn die Zierfische ohne Scheu munter herumschwimmen. Wenn sie sich in eine Ecke drücken oder farblos am Boden „stehen“, stimmt vielleicht etwas nicht: Hat das Wasser die richtige Temperatur? Wie sieht es mit den Wasserwerten aus? – Gerade am Anfang sollten diese regelmäßig kontrolliert werden. Sind Licht und Bodengrund zu hell? Haben die Fische Rückzugsmöglichkeiten durch genug Pflanzen? Sind die tierischen Bewohner krank? Den Fischen zuliebe sollte in den ersten Wochen sparsam gefüttert werden. Zu viel Futter verdirbt schnell das Wasser. Grundsätzlich ist weniger Futter, verteilt auf mehrere Fütterungen, ratsam.

 

 

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