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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Du bist, was du isst - die große Übersicht über die Heimtier-Ernährung Das Angebot ist riesig und entsprechend viele Fragen stellen sich: Was serviert man der allzu wählerischen Katze? Woran erkennt man gutes Hundefutter? Wer oder was verbirgt sich hinter dem Begriff "BARFen"? Welche Körner mag der Welli, welche Leckerlis präferiert der Hamster? Was kommt ins Aquarium? Kurz und gut: Wie ernährt man sein Tier gesund und artgerecht? Ein Überblick über die wesentlichen Trends.


In einem sind sich alle Experten und Tierfreunde einig: Gute Ernährung ist maßgeblich für das Wohlbefinden, die Entwicklung und die Gesundheit unserer Schützlinge, gleichgültig, um welches Heimtier es sich handelt. Gleichzeitig steht der Mensch jedoch vor einer riesigen Auswahl an Futter, und da er ja schlecht selber probieren und durch Geschmacksprobe beurteilen kann, ob ihm das Futter mundet, muss er sich auf andere Informationen verlassen.

Zu den wesentlichen Grundlagen gehört das Wissen, wie das eigene Tier sich ursprünglich in freier Wildbahn ernährt hat. Beispiel Katzen: Ihr Körper ist ganz klar auf den Verzehr von lebender Beute ausgerichtet – die Katze ist ein reiner „Carnivore“, ein Fleischfresser. Vor allem Mäuse, aber auch Ratten und Vögel gehören auf den natürlichen Speiseplan der Stubentiger, das zeigt sich allein schon an ihrem Raubtiergebiss. Der vergleichsweise kurze Verdauungstrakt der Katze ist auf fleischliches Eiweiß spezialisiert. Pflanzliche Bestandteile kann der Katzenkörper kaum verwerten; sie dienen lediglich als Ballaststoff und werden ansonsten einfach unverwertet ausgeschieden.

Katze:

Feucht- oder Trockenfutter?

Für das optimale Katzenfutter bedeutet das als Faustregel: Je höher der Fleischanteil, desto hochwertiger das Futter und desto besser für die Miez. Zuvor aber stellt sich vielen Katzenhaltern eine weitere Grundsatzfrage: Feucht- oder Trockenfutter? Trockenfutter hat den Vorteil, dass es nicht so stark riecht wie Feuchtfutter und dass es länger hält, auch wenn es bereits im Napf liegt. Oft ist es günstiger in der Anschaffung. Der Nachteil: Trockenfutter ist, wie der Name schon sagt, trocken – und versorgt die Katze unter Umständen nicht ausreichend mit Flüssigkeit. Im Vergleich hat Feuchtfutter einen Wassergehalt von rund 75 Prozent und stellt somit sicher, dass die Katze zusätzlich zum Trinkwasser genügend Flüssigkeit aufnimmt. Weil Katzen aber überdies Feinschmecker sind und Abwechslung schätzen, empfiehlt es sich, den Samtpfoten wechselweise Feucht- und Trockenfutter anzubieten. Viele Halter haben stets ein Schälchen Trockenfutter parat, aus dem sich die Katze bedient, wann immer sie Lust hat. Darüber hinaus füttern sie einmal täglich Feuchtfutter hinzu.

Gleichgültig ob trocken oder feucht, ausschlaggebend für die Qualität des Futters ist darüber hinaus die optimale Kombination von Zusatzstoffen, die eine gesunde Katze braucht. Das Futter muss bestimmte Mengen von Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen, Kalzium, Phosphor und Aminosäuren enthalten. Zu Letzteren gehört die Aminosäure „Taurin“, die vom Katzenkörper nicht selbst gebildet werden kann, aber dennoch lebensnotwendig ist und sich beispielsweise in Mäusen in ausreichender Menge findet. Über die Menge des notwendigen Taurins sind sich nicht alle Wissenschaftler einig; fest steht jedoch, dass ein Katzenfutter gänzlich ohne diese wichtige Aminosäure für das Tier nicht aus reicht.

Lockstoffe gibt es nicht

Weil ihre Stubentiger ganz besonders auf bestimmte Futtersorten fliegen, vermuten manche Halter immer wieder, dass die Hersteller irgendwelche Lockstoffe hinzufügen. Hier gibt Stiftung Warentest Entwarnung. In einer Studie zum Thema Katzenfutter aus dem Jahr 2014 halten die Tester fest: „Lockstoffe für Katzen gibt es nicht. Dass die Tiere beharrlich ihr Lieblingsfutter fordern und Alternativen zum Teil keines Blickes würdigen, hat eher mit Eigensinn und Gewohnheit zu tun.“

Die Ernährung von Hunden:

Glänzendes Fell, gesunde Knochen und Zähne

Das Angebot an Hundefutter steht der großen Auswahl an Katzenfutter in nichts nach. Die schönsten Sorten, angereichert mit ausgewähltem Gemüse und anderen besonderen Zutaten, machen dem Hundehalter die Wahl bisweilen zur Qual. Worauf also kommt es an bei artgerechter, gesunder Hundenahrung? Auch hier wenden wir uns zunächst der Abstammung des Hundes und seiner ursprünglichen Ernährungsweise zu: Bis heute ist der Verdauungstrakt des Hundes mit dem des Wolfes fast identisch – er ist auf die Verdauung von Fleisch ausgelegt.

Für die Wahl des Hundefutters bedeutet das, ganz wie bei Katzen auch: Je höher der Fleischanteil, desto besser kann der Hund das Futter verwerten. Ob Feucht- oder Trockenfutter, ist dabei zweitrangig. Der Einwand, Futter mit höherem Fleischanteil sei sehr viel teurer, ist übrigens nur bedingt berechtigt: Hundehalter machen immer wieder die Erfahrung, dass ihr Tier von hochwertigerem Futter geringere Mengen benötigt als von Futter, das beispielsweise einen hohen Getreideanteil hat. Maßgeblich ist für den Fleischanteil auch nicht, dass ein Futter möglichst viel Fleisch enthält, welches in den Augen von uns Menschen „hochwertig“ ist – also beispielsweise Filet! Vielmehr sind für den Hund gerade auch Leber, Herz und Niere wichtige Nährstoffquellen und sicherlich kein „Abfallprodukt“. Auch ob das Fleisch nun von Rind, Schwein, Geflügel oder Rentier stammt, ist für den Hund nicht entscheidend. Wichtig sind vielmehr die enthaltenen Nährstoffe.

So ist Kalzium für Hunde unverzichtbar – sie benötigen für ein gesundes Skelett gut dreimal so viel davon wie der Mensch! Weitere wichtige Zusatzstoffe sind Vitamine und Spurenelemente wie beispielsweise Kupfer, aber auch Linolsäure und Omega-3-Fettsäuren. All diese Nähr- und Zusatzstoffe wirken sich jeweils auf Knochen, Fell, Zähne, Blutgefäße und damit auf den gesamten Organismus aus.

BARFen - der ursprünglichen Hundeernährung auf der Spur

Ein Trend der vergangenen Jahre, der sich an der ursprünglichen Ernährung von Hunden orientiert, ist das BARFen. Die gängigste Herkunftserklärung des Wortes ist die Abkürzung für „bones and raw food“, zu Deutsch „Knochen und rohes Futter“. Das bedeutet jedoch nicht, dass dem Hund einfach nur ein paar Knochen und ein Stück Fleisch hingeworfen werden – im Gegenteil. Wer BARFen möchte, muss sich damit intensiv auseinandersetzen, um sicherzustellen, dass sein Vierbeiner auch wirklich mit allen notwendigen Vitaminen, Nährstoffen und Mineralien versorgt wird. BARF-Verfechter ergänzen das Fleisch beispielsweise mit Gemüse, Obst und anderen Komponenten wie Joghurt und Flocken. Obwohl BARFen der ursprünglichen Ernährung von Hunden sehr nahe kommt, ist es nicht unumstritten. Manche Tierärzte warnen nicht zuletzt aus hygienischen Gründen vor dem Einsatz von rohem Fleisch und Geflügel. Doch gerade auf das Abkochen möchten BARFer verzichten, weil dadurch wertvolle Bestandteile des Futters zerkocht werden könnten.

Getreidefrei - von Vorteil

Ein weiterer Trend ist die getreidefreie Ernährung von Hunden. Die Argumentation dahinter: Hunde brauchen nur wenig Kohlenhydrate für ihre Ernährung und fressen natürlich auch in freier Wildbahn kein Getreide. Stattdessen sind für ihr Wohlbefinden tierische Eiweiße und Fette unabdingbar. Zu viel Getreide im Futter ist also nicht „natürlich“ und kann zu Fettleibigkeit, aber auch zu Allergien und Diabetes führen. Entsprechend eignet sich getreidefreies Hundefutter auch und gerade für sensible Tiere, die bereits an Allergien leiden. Unverträglichkeiten gibt es besonders gegen Mais und Weizen – manche Hunde vertragen die darin enthaltene Stärke nicht. Allein auf Getreide zu verzichten, reicht jedoch für ein gutes Hundefutter nicht aus – es muss darüber hinaus trotzdem über die entsprechenden Vitamine und Mineralien wie Kalzium verfügen.

Was mümmeln unsere Nager und Kaninchen?

Nager und Kaninchen gehören zu den „herbivoren“ Tieren, also zu den Pflanzenfressern. Im Gegensatz zu Hund und Katze ist ihr Verdauungssystem auf rohfaser- und ballaststoffreiche Nahrung spezialisiert. Das heißt aber nicht, dass sie alledasselbe fressen! Wer bei der Versorgung seiner Nager auf Nummer sicher gehen möchte, informiert sich genau über die ursprüngliche Lebensform von Meerschweinchen, Hamster, Chinchilla und Co. Allein schon die Herkunftsländer und ihre unterschiedliche Flora geben Aufschluss. Wenn man sich vorstellt, dass beispielsweise Meerschweinchen in Südamerika den ganzen Tag auf Futtersuche sind, ergibt sich von selbst, dass sie auch bei uns zu Hause ständig mümmeln möchten, anstatt einmal am Tag etwas zu fressen serviert zu bekommen. Darüber hinaus ist es logisch, dass das Menü der Pflanzenfresser durch frische Kost ergänzt werden muss, ob nun Mohrrübe, Salat, Kräuter oder Äpfel. Eine weitere Besonderheit sind die nachwachsenden Zähne. Um sie kurz zu halten und artgerecht abzunutzen, brauchen die Tiere rohfaserreiches Futter, aber auch unbehandelte Äste oder andere Nagemöglichkeiten.

Weil der Verdauungstrakt von Nagern und Kaninchen ziemlich kompliziert angelegt ist, um wirklich alle Nährstoffe aus dem Futter zu ziehen, sind sie auch eher empfindlich, was die Verdauung angeht. Ein qualitativ hochwertiges Grundfutter, das den ganzen Tag über genossen werden kann, ist deshalb besonders wichtig. Frisches, sauberes,  unbehandeltes Heu hält den Nager-Magen in Schwung und sollte stets vorhanden sein.

Futterspezialisten: Vögel

Bei Vögeln kommen wir schon gar nicht drum herum, uns über die Herkunft und Lebensweise der Tiere zu informieren. Allein schon ihr Hauptfutter kann sich gänzlich unterscheiden: Da gibt es Körnerfresser, Insektenfresser, Weichfresser und solche, die sowohl Pflanzliches als auch Fleischliches futtern; und Loris, Nektarvögel und Kolibris brauchen sogar ganz besondere Flüssignahrung! Auch die Zusammenstellung von Vitaminen und Mineralstoffen unterscheidet sich je nach Art erheblich. Fest steht, dass so gut wie alle Vögel gerne frisches Obst oder auch Gemüse knabbern. Achten Sie stets darauf, dass die Rohkost unbehandelt ist, weil die oft relativ kleinen Vogelkörper selbst wenig Chemie nur sehr schlecht vertragen.

Auch unter Wasser wählerisch: Fische

Ähnlich unterschiedlich und anspruchsvoll wie bei Vögeln geht es auch bei Fischen zu. Allein die Zierfische unterscheiden sich zwischen Fleischfressern und Pflanzenfressern sowie Aufwuchsfressern und Allesfressern. Dass der Piranha zu den Fleischfressern gehört, ist uns vermutlich allen klar. Goldfische hingegen fressen alles, also sowohl die kleine Schnecke als auch so manche Wasserpflanze. Tropheus-Buntbarsche hingegen mögen nur pflanzliches Futter – und wer „Aufwuchs“ futtert, so wie die Hexenwelse, der ernährt sich von all dem, was im Aquarium auf Wurzeln und Steinen wuchert.

Fischfutter kann neben der Gesundheit der Tiere auch zu ihrer Farbenpracht beitragen; auch das ist häufig ein Kriterium für die Auswahl. Am wichtigsten ist aber, dass die Fische das Futter auch wirklich mögen und fressen und nicht zu viel davon erhalten – denn dann leidet die Wasserqualität und mit ihr die Bewohner des Aquariums. Füttern Sie deshalb auch lieber mehrfach am Tag als nur einmal und achten Sie darauf, dass das Fischfutter die jeweiligen Arten auch wirklich erreicht: Es gibt Futter, das an der Oberfläche schwimmt und für ebenjene Bewohner gedacht ist, aber auch solches, das schneller zu Boden sinkt, worüber sich die Bodenbewohner des Aquariums freuen. Neben einem guten Grundfutter empfiehlt es sich darüber hinaus, sich über zusätzliche Vitamingaben für die jeweiligen Arten zu informieren. Hier – sowie auch in allen anderen Futterfragen – stehen Ihnen die Aquaristik-Spezialisten von ZOO & Co. natürlich gern mit Rat und Tat zur Seite. (aa)

Leckerlis

Egal ob Hund, Katze, Nager oder Vogel: Unsere Schützlinge mit Leckerlis zu verwöhnen, macht uns mindestens genauso viel Spaß wie den Tieren! Manchmal ist die Gabe von Leckerlis sogar ganz schön hilfreich, zum Beispiel beim Tierarzt, in der Hundeschule oder wenn man das richtige Verhalten des Tieres positiv verstärken möchte. Dennoch sollte auch und gerade bei Leckerlis darauf geachtet werden, dass die Gaben gesund sind und nicht im Unverstand verfüttert werden (am besten, man hält sich an die Empfehlung auf der Verpackung). Zu viele Leckerlis machen dick, das ist bei Tieren nicht anders als bei uns Menschen auch. Und so wie wir manchmal lieber zum Apfel als zum Keks greifen sollten, empfiehlt es sich auch bei Tieren, hin und wieder auf Alternativen auszuweichen – bei Hunden beispielsweise auf einen Kauknochen. Andererseits enthalten Leckerlis oft richtig gute Inhaltsstoffe, etwa für Katzen Malz, das den Fellwechsel der Samtpfoten unterstützt. Generell gilt ansonsten dasselbe wie bei den Futtersorten: Weniger Getreide und mehr Fleisch sind besser.

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