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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Diskus: Fische, die ihre Jungen „stillen“ Die Fortpflanzungsformen bei Fischen sind mannigfaltig und reichen von Freiwasserlaichern ohne jede Brutpflege – hier bringt die Masse den Erfolg – bis hin zu Brutpflege betreibenden Arten. Es gibt Eltern, die ihre Nachkommen in einer Höhle bewachen, andere Arten haben die Mundhöhle als Brutraum entdeckt (Maulbrüter). Aber sicherlich eine der interessantesten Formen der Brutpflege weisen die Diskusfische aus Südamerika auf.

Bei den tellergroßen Buntbarschen, die zudem mit einem sehr interessanten Sozialverhalten aufwarten können, versorgen beide Elternteile den frisch geschlüpften Nachwuchs. Wo andere Elternfische auf das Nahrungsangebot in der Umgebung angewiesen sind, sind Diskus völlig autark, denn sie stellen die Nahrung für die Larven selber her. Die Haut beider Elterntiere produziert verstärkt Schleim, der sich in seiner Zusammensetzung deutlich von normalem Hautschleim unterscheidet. Der zur Brutpflege produzierte Belag ist ein echter Power-Mix mit vielen Nährstoffen. Die Larven weiden die Oberfläche regelrecht ab und ernähren sich in den ersten Tagen ausschließlich von diesem Sekret.

Ist eines der Elterntiere „abgegrast“, übergibt es den Jungfischschwarm an den Partner, der sich dann der Brutpflege widmet. Im klassischen biologischen Sinne weist diese Ernährungsform große Ähnlichkeiten mit dem Säugen bei Säugetieren auf: Es wird eine körpereigene Nahrung gebildet, mit der sich die Nachkommen ernähren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das richtige Essen/Futter ist immer in der richtigen Menge, Zusammensetzung und bei den Säugern in der optimalen Temperatur erhältlich. Einen Vorteil haben die Diskusfische allerdings, um den sie menschliche Mütter sicherlich beneiden: Hier kann auch das Männchen „stillen“.

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