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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Die richtige Garnelen-Fisch-WG im Aquarium Garnelen im Aquarium sind nicht nur eine Augenweide für Aquarianer, sie sind auch sehr nützlich. So fressen die wirbellosen Tiere gerne Algen und Fischfutter. Doch Garnelen können nicht mit jedem Zierfisch eine konfliktfreie Wohngemeinschaft im Aquarium eingehen. Gerade Zwerggarnelen haben mit ihrer Größe ein Problem: Denn größere Fische sehen sie schon mal gerne als Lebendfutter an. ZOO & Co. bietet daher Aquarienfreunden einige Tipps zur Vergesellschaftung von Garnelen.

Um eine artgerechte Haltung zu ermöglichen, sollten mindestens 8 bis 10 Tiere im Aquarium eingesetzt werden. Besonders gut vertragen sie sich mit Antennenwelsen, klein bleibenden Panzerwelsen und friedlichen, kleinen Fischen wie Guppys oder Platys. Bei hektischen Fischen neigen Garnelen dazu, sich zu verstecken. Die unterschiedlichen Barscharten, Diskusfische, aber auch Skalare haben die Garnelen dagegen im wahrsten Sinne des Wortes zum Fressen gern und eignen sich nicht zur Vergesellschaftung. Grundsätzlich gilt, dass die Besatzdichte, die Größe und die Gestaltung des Aquariums den Erfolg der Vergesellschaftung mit beeinflusst. Je mehr Fische und Fischarten in einem Aquarium leben, desto schwieriger sind die Überlebenschancen der Garnelen, da immer mal wieder eine gefressen wird.

In einem gut bewachsenen und vielleicht mit einer Moorkienwurzel gestalteten Aquarium haben Garnelen jedoch ideale Versteckmöglichkeiten. Vor allem feingliedrige Pflanzen wie Javamoos bieten sich als Zufluchtsort an. Eine dichte Bepflanzug erleichtert aber auch die Vermehrung der faszinierenden Garnelen. Denn gerade die besonders kleinen Jungtiere sind auf sichere Verstecke im Aquarium angewiesen. Zur Vergesellschaftung eignet sich besonders die Amano-Garnele, da ihre Größe von bis zu vier Zentimetern einige Fische "abschreckt", sie sich als Beute zu schnappen. Meist können mehrere Garnelenarten miteinander vergesellschaftet werden. Einige, wie die Red Cherry und Amano-Garnele sind recht dominant, sodass andere scheue Arten wie die Crystal Red oder die Grüne Zwerggarnele in den Hintergrund gedrängt werden und sich nicht mehr vermehren. Will man Garnelen züchten, muss auch bedacht werden, dass einige Arten sich untereinander kreuzen können. Dabei kann es passieren, dass bei den gekreuzten Jungtieren die ursprünglich schönen Farben einer Art nicht mehr zu sehen sind. Die beliebten Arten wie Crystal Red und White Pearl oder die Red Fire und die Tiger Garnele passen im Aquarium jedoch ideal zusammen. Fehlkreuzungen wurden hier noch nicht beobachtet.

Quelle: teilweise IVH

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