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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Die größte Phosphatquelle im Frühjahr, der Pollenflug Wer seinen Gartenteich über viele Jahre erfolgreich pflegt und natürlich auch genießt, hat entweder Glück und macht zufällig alles richtig, oder er kennt die Grundlagen, wie ein solcher Gartenteich funktioniert. Die biologischen und chemischen Kreislaufsysteme im Lebensraum Teich greifen ineinander und beeinflussen sich gegenseitig.

Das Zauberwort heißt "Nährstoffe" und, wie überall in der Natur, dreht sich auch im Gartenteich alles um diese Ressourcen. Wie gelangen nun Nährstoffe in den Gartenteich? Zuerst einmal gibt es die Wege, die wir nur indirekt beeinflussen können, z.B. bei der Planung des Gartenteiches: Blätter und der Laubfall im Herbst, Insekten usw. sind energiereich und setzen beim Abbau durch Mikroorganismen Nährstoffe frei. Gerade das Blätterproblem ist durch die Planung gut in den Griff zu bekommen, denn ein Standort, der nicht unter einem Baum liegt, beseitigt schon eine der Hauptquellen für einen Nährstoffeintrag.

Klein, sehr energiereich und leicht übersehen werden im Frühjahr die Pollen der Pflanzen. Pollen sind die Geschlechtsprodukte der Samenpflanzen und werden entweder durch Wind, Wasser oder Insekten verbreitet. Wie die menschlichen Samen und Eizellen auch, beinhalten Pollen einen einfachen Chromosomensatz und nicht den doppelten wie bei normalen Körperzellen. Wie energiereich Pollen sind, belegt eindrucksvoll die Tatsache, dass der süßlich schmeckende Pollen von Bienen als Haupt-Nährstoffquelle für das gesamte Bienenvolk inkl. der Larven dient. Ein hoher Proteingehalt mit 22 enthaltenen Aminosäuren und viel Vitamin B machen den Pollen zu einer regelrechten Nährstoffbombe. Für den Gartenteich hat der Pollen keine biologische Funktion, außer, dass er durch Mikroorganismen abgebaut wird. Bei diesem Abbau werden die in den Eiweißen enthaltenen Nährstoffe unter anderem als Nitrate und Phosphate freigesetzt. Die Wasserbelastung im Frühjahr durch gerade diese Nährstoffe ist wichtig für die Entwicklung des Gartenteiches im gesamten Jahr. Algen, die sich nach der Winterruhe gerade erst wieder entwickeln, haben nur einen begrenzenden Faktor: Nährstoffe. Werden diese in großer Zahl nachgeliefert, so entwickelt sich das erste Algenwachstum schneller und stärker. Eine sehr gute Möglichkeit, den Nährstoffüberfluss durch Polleneintrag zu reduzieren, ist ein Oberflächenabzug mit nachgeschaltetem mechanischen Filterelementen wie z. B. das Sreenmatic-System bei den großen Oase-Filtern. Hier werden die von der Oberfläche abgesaugten Partikel - also auch die Pollen - an einem Edelstahlsieb verklumpt und aus dem System entfernt. Verwenden Sie einen normalen Filter, sollten Sie eine zusätzliche Vorfilterschicht installieren, die besonders häufig gereinigt wird. Um auch wirklich alle Phosphate zu eliminieren - ab 0,035 mg/l Phosphat wachsen Algen - empfiehlt sich ein starker Phosphatbinder wie das PhosphateMinus von Tetra, das es schafft, den Phosphatgehalt unter diesen Wert zu drücken.

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