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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Die Bonsai-Bartagame Bartagamen gehören zu den interessantesten und beliebtesten Terrarientieren überhaupt. Sie sind gut zu halten, einfach zu ernähren, werden zahm und haben praktisch nur einen Nachteil: Mit 60 cm Länge inkl. Schwanz bleiben sie nicht gerade klein ...

Wer eine Gruppe Bartagamen artgerecht halten möchte, benötigt daher ein großes Terrarium mit mindestens 180 cm Kantenlänge. Wie schön wäre es, wenn es ein kleineres Tier mit ähnlichem Aussehen und den tollen Eigenschaften der großen Bartagame gäbe.

Diesen Wunsch erfüllt uns die im Handel relativ selten anzutreffende Zwergbartagame. Die kleinen Neffen und Nichten der großen Bartagame werden mit nur 30 cm Gesamtlänge gerade einmal halb so groß und auch das Terrarium kann mit 120 cm Kantenlänge deutlich kleiner ausfallen. Ansonsten hat die Zwergbartagame die gleichen Ansprüche: Die Tagestemperatur sollte um 28 °C liegen und einzelne Bereiche dürfen mit Spotstrahlern auf 40 °C aufgeheizt werden. Hier sonnen sich die Agamen und bringen ihren Stoffwechsel auf Betriebstemperatur. Wichtig für das Wohlbefinden der Zwergbartagame ist eine Nachtabsenkung der Temperatur, die einfach dadurch erreicht werden kann, dass das Licht abgeschaltet wird und nachts keine weiteren Heizelemente laufen. Als tagaktive Bewohner heller und heißer Landstriche sind die Zwergbartagamen auf eine sehr gute UV-Licht-Quelle angewiesen. Nur dadurch ist gewährleistet, dass der Stoffwechsel richtig funktioniert und es nicht zu einem Vitamin-D3-Mangel und Knochenschäden kommt.

Eine seltene direkte Gegenüberstellung von Zwerg- und normaler Bartagame. Das obere Tier ist die Zwergbartagame und man kann deutlich sehen, dass der Kopf kürzer und gedrungener ist. Auch der namensgebende Bart ist bei Zwergbartagamen kleiner und sie wirken insgesamt nicht so stachelig.

Ein dekoriertes Terrarium für Zwergbartagamen sieht klasse aus: Als Bodengrund eignet sich lehmhaltiger Sand, zu dessen heller Farbe Versteck- und Dekorationsmöglichkeiten wie Kork, Palmenstämme, Wurzeln und Äste hervorragend passen. Wichtig ist, dass eine Stelle im Bodengrund unter einer Höhle immer leicht feucht gehalten wird. Hier kühlen sich die Tiere ab und auch die Häutung wird durch das feuchte Klima an dieser Stelle verbessert. Eine kleine Gruppe aus einem Männchen und zwei bis drei Weibchen fühlt sich in einem 120 cm großen Terrarium wohl und direkt nach der zweimonatigen Winterruhe kann es zu Paarungen und danach zu mehreren Gelegen pro Weibchen kommen. Bei der Ernährung sind die kleinen Agamen keine Kostverächter und fressen sowohl tierische Nahrung wie Grillen, Heimchen, Heuschrecken, aber auch pfl anzliche Nahrung wie Salat und Löwenzahn. Zwergbartagamen werden ca. 15 Jahre alt, erkennen ihre Bezugspersonen und werden regelrecht zahm.

Wo Zwergbartagamen sind, ist immer was los. Da wird durch Nicken mit dem Kopf und Abspreizen des Bartes gedroht, den Damen werden schöne Augen gemacht oder durch Armwinken eindeutige Signale gegeben. Was außerhalb des Terrariums vor sich geht, interessiert die Tiere brennend, denn schließlich könnte sich ja ein leckeres Salatblatt oder ein Lebendfutter-Snack nähern.

Zwergbartagamen sind Allesfresser, wobei sie als Jungtiere und Halbwüchsige deutlich mehr tierische Nahrung zu sich nehmen. Wer glaubt, Grillen und Heuschrecken seien schnell, der sollte einmal Zwergbartagamen bei der Jagd beobachten.

Gut zu wissen

Die australischen Wüstenechsen kommen in den trockenen Gebieten Australiens vor. Von den insgesamt 8 Bartagamenarten (Gattung Pogona) sind in Australien alle komplett geschützt. In Deutschland sind nur Nachzuchten von 2 Arten im Handel: die Bartagame (P. vitticeps) und die Zwergbartagame (P. henry-lawsoni), die nach dem australischen Outback-Poeten Henry Lawson benannt wurde. Lawson (1867 – 1922) war Dichter, Goldsucher und gleichzeitig eine der bekanntesten Persönlichkeiten Australiens.

Der Lebensraum der Zwergbartagame in Queensland ist relativ fruchtbar und somit durch Ackerbau in Gefahr.

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