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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Der Syrische Goldhamster Auch wenn er aus unseren Wohnzimmern kaum mehr wegzudenken ist - eigentlich ist der süße Kleine mit dem plüschigen Fell ein Wildtier, das auch heute noch in seiner Heimat durchaus in der Lage ist, in der freien Natur zu überleben.

Er gehört zu den beliebtesten Heimtieren überhaupt. Und meist, wenn die Rede vom Hamster ist, geht es um ihn: den Goldhamster. Woher dieser putzige Geselle mit den schwarzen Knopfaugen allerdings ursprünglich kommt, wissen die wenigsten. Sein voller Name verrät es uns: Der Syrische Goldhamster, wie er ganz korrekt heißt, kommt aus Syrien und zwar genau gesagt aus der Hochebene von Aleppo im Norden Syriens. Dort lebt er vorzugsweise auf bewirtschafteten Feldern, wo er sich tief in der Erde seinen Bau gräbt und von den angepflanzten Sämereien ernährt. Diese Angewohnheit hat ihm bei den syrischen Bauern den Ruf eines Schädlings eingebracht.

1797 wurde der Goldhamster erstmals literarisch erwähnt, 1839 zum ersten Mal wissenschaftlich beschrieben. Bekanntheit erlangte er aber erst rund hundert Jahre später, als er dem Jerusalemer Zoologen Israel Aharoni 1930 in Aleppo gelang, erstmalig ein lebendes Goldhamsterweibchen mit elf Jungtieren aus ihrem Bau auszugraben. Durch unglückliche Umstände starben die Tiere bis auf ein Weibchen und drei Männchen. Aus diesen züchteten sie innerhalb eines Jahres 150 Nachkommen, die sie an Zoos und Universitäten weitergaben. Heute geht man davon aus, dass alle heirzulande als Heimtiere gehaltenen Goldhamster von diesen Tieren abstammen.

Er läuft und läuft

Der Syrische Goldhamster ist von Natur aus sehr bewegungsfreudig. Da er aus einer Wüstenregion kommt, die, wenn sie nicht von BAuern als Anbaufläche genutzt wird - nur eine karge Vegetation aufweist, muss er bei seinen nächtlichen Wanderungen oft viele Kilometer zurücklegen, um sein Futter zusammenzusammeln. In Heimtierhaltung ist das natürlich nicht mehr nötig, trotzdem ist dem Goldhamster sein Bewegungsdrang geblieben. Damit er ihn auch bei Ihnen zu Hause ausleben kann, sollten Sie ihm ein geeignetes Laufrad zur Verfügung stellen, sein Heim abwechslungsreich gestalten und ihm begrenzten Auslauf ermöglichen.

Der Hamster und der Winter

Bei unter 15 °C fängt die Aktivität des Goldhamsters an, deutlich nachzulassen. Setzt der Winter ein, ziehen sich die Tiere in ihren Bau zurück und verfallen in eine Art Winterschlaf. Um möglichst wenig Energie zu verbrauchen, ist ihre Körpertemperatur auf ein Minimum reduziert. Zwischenzeitlich wachen sie auf, um sich an den Vorräten zu stärken. Hamster in Heimtierhaltung schlafen normalerweise nicht über den Winter, weil sie nicht so tiefen temperaturen ausgesetzt sind. Es sollte auch vermieden werden, da ihr Körper dadurch stark belastet wird.
Goldhamster sind dämmerungs- bis nachtaktiv. Das heißt, sie schlafen tagsüber, stehen zwischen 18 und 24 Uhr auf, suchen sich in dieser Zeit ihre Nahrung und ziehen sich zwischen 4 und 6 Uhr morgens wieder in ihr Nest zurück. Für die Haustierhaltung bedeutet das: wer sich einen Hamster hält, wird tagsüber nicht viel von ihm sehen. Das ist ideal für Berufstätige, aber nicht wirklich gut geeignet für Kinder, die früh ins Bett gehen müssen. Ein Punkt also, den Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen Hamster anzuschaffen.

Einsiedler

Der Syrische Goldhamster ist ein absoluter Einzelgänger. In der freien Natur kommen die Tiere ausschließlich zur Paarung zusammen. Sogar der eigene Nachwuchs wird nach wenigen Wochen von der Mutter aus dem Bau vertrieben. Die Jungtiere leben danach höchstens noch bis zum Ende der Geschlechtsreife zusammen. Dann sicht sich jedes sein eigenes Revier.

Guter Futterverwerter

In ihrer Heimat ernähren sich Goldhamster von allem, was sie finden. Dazu gehören frische Kräuter, Getreide, Sämereien und Insekten. Am liebsten haben sie fett- und energiereiche Kost, um die kargen Zeiten zu überstehen. Was sie nicht gleich fressen, sammeln sie  in ihren Backentaschen, um es später in ihrem Bau für den Winter zu lagern.

 

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