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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Der Madagaskar Taggecko Wie der Name schon vermuten lässt, stammt der baumbewohnende Gecko aus Madagaskar. Dort lebt er meist in Bäumen, Bananenstauden, Hütten oder Plantagen. Durch die Vernichtung der natürlichen Lebensräume und den Einsatz von Insektengiften ist auch sein Bestand bedroht.

Die Grundfarbe des Phelsuma magascariensis ist Grün. Auf der Oberseite hat er oft rotbraune Flecken in unterschiedlicher Anordnung. Ein markanter rotbrauner Strich geht vom Nasenloch durch die Augenpartie bis oberhalb der Ohren. Der Taggecko hat eine Besonderheit: Bei Unbehagen kann er sich abdunkeln. Vorsicht: Eine ständige dunkle Färbung weist auf Dauerstress hin und sollte untersucht werden. Jungtiere sind gelb- bis olivgrün und haben weiße und dunkelbraune Punkte. Nach etwa einem Jahr nehmen sie auch die grüne Färbung an.

Bei Gefahr: Schwanz ab!

Wie andere Geckos auch können die Madagaskar Taggeckos bei Gefahr ihren Schwanz abwerfen. Das soll den Angreifer verwirren und dem Gecko die Flucht ermöglichen. Der Schwanz hat Sollbruchstellen, weswegen man das Tier auch nie dort anfassen sollte. Verliert der Gecko den Schwanz dennoch, wächst er wieder nach, allerdings nicht so schön und lang wie der eigentliche Schwanz.

Die regelmäßige Häutung ist wichtig für den Taggecko. Vor der Häutung hat er eine eher matte Färbung, fast schon gräulich. Die Phelsumen können die Haut nicht einfach abwerfen, wie etwa Schlangen, sie ziehen sich selbst die Haut mit dem Maul ab und fressen sie direkt. Wenn sich die Tiere nicht komplett häuten oder längere Zeit Hautreste an sich haben, sollte man einen Tierarzt aufsuchen.

Haltung im Terrarium

Im Terrarium lieben es die Madagaskar Taggeckos (natürlich Nachzuchten) pflanzenreich. Es eignen sich ungiftige, ungespritzte Pflanzen wie Efeutute, Orchideen, Bromelien oder Sanseverien. Nicht fehlen darf der Bambus. Die Geckos lieben es darauf zu klettern. Und mit den Haftlamellen an ihren Füßen sind sie ausgezeichnete Kletterer. Weiterhin brauchen sie eine hohe Luftfeuchtigkeit, Temperaturen wie in ihrer Heimat Madagaskar und viel Platz zum Klettern. Auf dem Speiseplan der Madagaskar Taggeckos stehen tierische und pflanzliche Produkte. Sie essen Grillen und Heimchen, gerne aber auch mal einen Brei aus zermatschter Banane.
Am besten hält man die Geckos als Paar, ein Männchen mit einem Weibchen. Die gleichgeschlechtliche Haltung kann zu Problemen führen, da - auch bei den Weibchen - immer ein Partner die dominantere Rolle einnehmen möchte. In Gefangenschaft wird ein Gecko schon mal 20 Jahre alt.

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