Diese Website verwendet Cookies für ein optimales Surferlebnis. Dabei werden beispielsweise die Session-Informationen oder die Spracheinstellung auf Ihrem Rechner gespeichert. Ohne Cookies ist der Funktionsumfang der Seite eingeschränkt. Sind Sie damit nicht einverstanden, klicken Sie bitte hier.
Newsletter

Jetzt zum Newsletter anmelden

Nie wieder verpassen: exklusive Angebote und Neues aus der Tierwelt!

Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Den Sommer am Teich genießen Sicherlich einer der Lieblingsplätze im Garten: Ein herrlicher Teich ist eine Wohlfühloase, hier kann man die Seele baumeln lassen. Machen Sie es sich einfach mal so richtig gemütlich und kosten Sie das Sommerleben am Gewässerbiotop in vollen Zügen aus.

Nun ist sie endlich wieder da, die für viele Menschen schönste Zeit im Jahr. Die Winterpause ist lange vorbei, die Frühjahrsarbeiten am Teich vorbildlich erledigt und die Gedanken an die herbstlichen Pflegearbeiten noch in weiter Ferne. Jetzt im Sommer hat das Leben im und am Gartenteich Hochsaison. Lehnen Sie sich ruhig einmal zurück und genießen Sie diese fast unbeschwerte Zeit. Dennoch gilt es, einige Punkte zu beachten, damit Sie die geradezu überschwängliche Phase der Natur unbeschwert erleben können. Wir geben Ihnen wertvolle Tipps zu Bepflanzung, Tierbesatz, Technik und vorbeugenden Maßnahmen, damit Sie in der warmen Jahreszeit noch mehr Freude an Ihrem Gartenjuwel haben.

Bepflanzung

Schön bepflanzte Gartenteiche üben eine besondere Attraktivität aus. Um die richtige Pflanzenauswahl zu treffen, muss man auf die Pflegeansprüche der einzelnen Arten eingehen. Man ordnet die Gewächse drei Gewässerzonen zu: Sumpf- (bis 20 cm), Flach- (15 – 30 cm) und Tiefwasserbereiche (40 – 50 cm). Besonders wertvoll ist die Sumpfzone, sie sollte dementsprechend groß gewählt werden. Das tiefere Wasser besiedeln Seerosen oder Unterwasserpflanzen und die Oberfläche wird teilweise von Schwimmpflanzen bedeckt. Um den Teich die ganze Vegetationsperiode über zum echten Hingucker werden zu lassen, sollte man auch die unterschiedliche Blütezeit der Arten bedenken.

Wasserspiele

Nicht nur optisch eine Augenweide, auch fürs Gemüt bieten Wasserspiele je nach Intensität der Wasserbewegung unterschiedliche Sinneseindrücke. Ein gemütliches Plätschern wirkt beruhigend und beeindruckende Wasserfontänen versetzen den Betrachter in helles Erstaunen – mit der richtigen Technik ist all dies realisierbar. Um die Stromkosten im überschaubaren Rahmen zu halten, empfiehlt sich der Einsatz von Teichpumpen der neuesten Generation. Durch verschiedene bauliche Verbesserungen bieten diese eine deutlich gesteigerte Effizienz gegenüber herkömmlichen Modellen. Auch Teiche ohne Anbindung ans öffentliche Stromnetz können heutzutage mit Hilfe von moderner Solartechnik mit Springbrunnen oder kleineren Wasserfällen nachgerüstet werden. Ohnehin bietet der Fachhandel unterschiedliche Lösungsansätze an, um ganz individuelle Vorstellungen vom eigenen Wasserspiel zu verwirklichen. Die Kombination mit Beleuchtungskomponenten führt zu einem noch intensiveren Erlebnis.

Romantische Beleuchtung

Ein lauer Sommerabend lädt geradezu ein, ein paar romantische Stunden am Gartenteich zu verbringen. Wenn zusätzlich eine stimmungsvolle Beleuchtung das Ambiente bereichert, wer kann dann schon noch nein sagen ... Vor allem mit wegweisender LED-Technologie lassen sich unterschiedlichste Lichtszenarien mühelos verwirklichen. Die verfügbare Lichtpalette reicht von Warmweiß bis hin zu in allen Farben erstrahlenden Lichtquellen. Energieersparnis, Langlebigkeit und einfach zu handhabende Komponenten sind weitere Features, die für LEDs als erste Wahl sprechen. Ganz egal, ob Sie Ihre Lichtideen nun unter oder über Wasser inszenieren wollen oder ob Sie spezielle Dekorationselemente oder gleich den ganzen Teich ausleuchten wollen, Ihrer Fantasie sind dank reichhaltiger Zubehörauswahl keine Grenzen gesetzt. Nutzen Sie das ausgeklügelte Wechselspiel von Licht und Schatten und verzaubern Sie Ihre Gäste mit ganz persönlicher Wohlfühlatmosphäre.

Reiher erfolgreich abwehren

So majestätisch der Eindruck des heutzutage glücklicherweise wieder häufig gewordenen Graureihers auch ist, an Ihrem Gewässerbiotop im Garten hat er nichts zu suchen. Denn nur allzu schnell plündert er die Bestände Ihrer Kleinfische oder fügt den größeren Tieren schmerzhafte Wunden zu. So ist es verständlicherweise kein Wunder, dass der elegante Vogel bei Teichbesitzern in Ungnade gefallen ist. Reiher bevorzugen üblicherweise flache Gewässerufer natürlicher Tümpel und Seen, dringen aber in den letzten Jahren leider immer öfter auch in dörfliche Wohnbereiche vor. Mit geeigneten Vorsichtsmaßnahmen ist dem Feindbild Nummer eins am Gartenteich aber wirkungsvoll Einhalt zu gebieten. Und zwar so, dass die geschützten Vögel dabei keinen Schaden nehmen. Um ein Reiherproblem zu lösen, hält der Fachhandel gleich eine Reihe vielversprechender Produkte für Sie bereit.

Algenfreies Wasser

Kristallklares Wasser im Teich ist kein Hexenwerk. Allerdings gibt es durchaus einige Grundvoraussetzungen, die jeder Teichbesitzer meistern muss, wenn die „klare“ Wunschvorstellung dauerhaften Bestand haben soll. Um einer übermäßigen Erwärmung im Sommer vorzubeugen, ist bei der Anlage des Teiches kein vollsonniger Standort zu wählen. Wenn nicht anders möglich, sorgen künstliche Schattierung oder Schwimmpflanzen für Besserung. Zu viel Schatten jedoch bedeutet oft unerwünscht hohen Nährstoffeintrag durch Herbstlaub. Algenplagen werden ursächlich von zu hohen Nährstoffkonzentrationen im Wasser ausgelöst. Es ist deshalb enorm wichtig, den Fischbesatz an das Teichvolumen und an die Reinigungsleistung des Filtersystems anzupassen. Erhöhte Nährstoffwerte lassen sich durch den Einsatz von Nitrat- und Phosphatbindern korrigieren. Regelmäßige Kontrolle der entsprechenden Wasserparameter durch Test-Kits erleichtern es, sich anbahnende negative Tendenzen zu erkennen. Ein völlig steriler Teich ganz ohne Algen sollte aber nicht unser Ziel sein, da auch diese Organismen ihren Platz im Kleinökosystem Gartenteich haben.

Die richtige Filterung

Gartenteich ist nicht gleich Gartenteich. Da es unterschiedliche Teichtypen gibt, sind auch die Filterungsmethoden verschieden. Als Faustregel gilt, dass die Leistungsfähigkeit eines Filtersystems auf das Wasservolumen und den Tierbesatz abgestimmt sein muss. So kann bei großen Naturteichen u. U. sogar vollständig auf eine Filterung verzichtet werden. Die stärkste Filterleistung ist sicherlich bei Koi-Teichen erforderlich, kleinere Goldfischteiche kommen dagegen mit durchschnittlichen Kompaktanlagen aus. Will man „grünes Wasser“ (Schwebealgen) sicher vermeiden, gelingt dies durch den Einsatz von UVCWasserklärern, die je nach Filtertyp bereits im System integriert sind. Ein Oberflächenskimmer sorgt nicht nur optisch für saubere Teichoberflächen, er verhindert gleichzeitig einen schädlichen Nährstoffeintrag von außen. Beachten Sie beim Filterkauf auch die im Laufe der Zeit steigende Wasserbelastung durch den Körperzuwachs Ihrer Pfleglinge bzw. deren Nachwuchs. Und da Filteranlagen in gewissen Intervallen gereinigt werden müssen, zahlt es sich aus, in den Reinigungskomfort der Anlage zu investieren.

Starthilfe für den Filter

Damit Filteranlagen schnell biologisch aktiv werden, sind Starter-Bakterien genau das Richtige. Nützliche Bakterienstämme sind für die lebenserhaltenden Abbauprozesse der Schadstoffe im Wasser verantwortlich. Gerade zum Saisonstart im Frühjahr, aber auch um ganz allgemein die Standzeit von Filteranlagen zu verlängern, ist das Einbringen der Mikroben in den Filterkreislauf wichtig. Eine stabile Wasserbiologie zahlt sich immer aus, denn Schwächekrankheiten haben so kaum eine Chance, Ihre Fische zu beeinträchtigen.

Sauerstoff

Sauerstoff spielt eine zentrale Rolle bei den Stoffwechselprozessen fast aller tierischen Lebewesen. Bei hohen Wassertemperaturen im Sommer ist es unsere Pflicht, für ein ausreichendes Sauerstoffangebot zu sorgen. Bei einer O2-Unterversorgung müssen die Fische einen beträchtlichen Teil ihrer Energiereserven aufwenden, um durch verstärkte Atmung an das lebensnotwendige Gas zu gelangen. Das geht wiederum auf Kosten von Wachstum und Vitalität, sodass Fischkrankheiten ein leichtes Spiel mit den geschwächten Tieren haben. Auch im Teichfilter selbst darf es nicht zum Sauerstoffschwund kommen, weil ein Großteil der wertvollen Bakterienpopulationen ohne stabile O2-Versorgung zusammenbricht, was die biologische Filterfunktion auf ein Minimum reduziert. Auch wenn große Naturteiche mit schwachem Fischbesatz ihren O2-Bedarf über die Fotosynthese der Pflanzen und Sauerstoffdiffusionsvorgänge an der Wasseroberfläche decken können, so empfiehlt es sich doch bei allen anderen Teichtypen, mittels Bachlauf, Luftpumpen, Aktivsauerstoff oder Oxydatoren für den lebensspendenden Sauerstoff zu sorgen. In Kombination mit leistungsoptimierten Filtersystemen können Sie der Sommerhitze getrost entgegensehen.

Tipp:

Für die Extraportion Sauerstoff im Teich sind Springbrunnen gerade das Richtige. Sie sind mit ihrer großen Auswahl an Wasserspielen nicht nur eine optische Bereicherung für Ihren Gartenteich, sondern tragen auch zusätzlich zum Wohlbefinden Ihrer Fische bei.

Koi

Durch Zuchtauswahl aus der Naturform des Karpfens entstanden, begeistern Koi mit individuellem Charakter und unnachahmlicher Farbgebung. Bereits um 500 v. Chr. erwähnen Berichte aus China die leicht zähmbaren Tiere. Heute gilt Japan als Koi-Hochburg, die Hochzucht von Japan-Koi hat dort seit Hunderten von Jahren Tradition. Durch fortwährende Selektion entstanden mehr als ein Dutzend Hauptfarbformen mit zahlreichen Untervariationen und es entstehen immer noch neue. Da Koi über einen Meter Körpergröße erreichen können, liegt es auf der Hand, dass ein Teich mit solchen Juwelen kein „gewöhnlicher“ Gartenteich ist. Sein Wasservolumen sollte mehr als 10.000 l haben und die Wassertiefe um etwa zwei Meter betragen. Aufgrund des hohen Futterdurchsatzes kommt der Filteranlage ganz besondere Bedeutung zu. Hohe Umwälzraten und ein Bodenablauf sind zwei wichtige Gesichtspunkte.

Goldfische

Goldfische gibt es in zahlreichen Farbschlägen und Körperformen. Sie alle stammen vom Giebel ab, einem silbergrau glänzenden Vertreter der Karpfenfamilie. Neben „normalen“ roten Goldfischen sind es gerade die Sarasa- und Shubunkin- Formen, die begeistern. Die gut 30 cm groß werdenden Tiere können vom Einsteiger leicht für Koi gehalten werden, besitzen jedoch keine Barteln. Schleierschwänze bleiben kleiner als die Stammform und sind etwas empfindlicher, den Winter sollten sie deshalb im Haus verbringen.

Für Störe und Sterlets

Die altertümlich anmutenden Störe erinnern aufgrund knorpeliger Skelettelemente an Haie und Rochen, sind aber nicht mit diesen verwandt. Weltweit gibt es nur etwa 20 Störarten und mit dem bis 9 m großen Hausen (Huso huso) gehört ein wahrer Riese zur Familie. Schnell wird klar, dass einige Spezies für eine dauerhafte Teichhaltung kaum in Frage kommen. Die kleinste Art ist Acipenser ruthenus, der Sterlet. Er bleibt unter einem Meter Körpergröße und ist für eine Haltung in mittelgroßen bis großen Gartenteichen gut geeignet. Störe nehmen ihre Nahrung am Gewässergrund auf, wo sie diese mit Hilfe ihrer Barteln aufspüren. Dies muss bei der Fütterung der Tiere berücksichtigt werden, denn weil sie eher gemächliche Fresser sind, kann es bei der Vergesellschaftung mit agileren Fischen wie Koi durchaus sein, dass sie zu wenig Nahrung abbekommen. Mit speziell auf ihre Ernährungsansprüche abgestimmten Sinkfuttersorten stellt dies jedoch kein Problem dar. Allgemein gelten Störe als etwas anspruchsvoller, sauberes und sauerstoffreiches Wasser sind Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Pflege.

Bitterling & Co.

Eine ganze Reihe interessanter Kleinfische sind bestens für Biotopteiche geeignet. Der Handel bietet nicht nur einheimische Arten aus Zuchten an, sondern auch winterharte Fische aus anderen Teilen der Welt. Damit nicht die Gefahr besteht, dass diese als „Neozoen“ in die heimische Natur verschleppt werden, ist ein sorgfältiger Umgang Voraussetzung für ihre Pflege. Der verantwortungsbewusste Gartenteichfreund wird mit einer leuchtendplakativen Färbung vieler dieser Arten belohnt. Einheimische Biotopfischarten sind außerhalb der Laichzeit nicht allzu attraktiv gefärbt, dies ändert sich in der Fortpflanzungsperiode. Elritze, Stichling und Bitterling sind gute Beispiele für bunte einheimische Kleinode. Allerdings ist eine kühle Überwinterung Vorbedingung, um die Tiere in Laichstimmung zu versetzen. Viele Arten zeigen ein spannendes Fortpflanzungsverhalten. So bauen die Männchen der Dreistachligen Stichlinge eine Liebeslaube. In diese werden die Weibchen eingeladen, nachdem sie zuvor mit spektakulären Balztänzen beeindruckt wurden. Eine ganz besondere Strategie haben Bitterlinge entwickelt. Sie sind nämlich auf Teichmuscheln angewiesen, nur so klappt es mit der Fortpflanzung. Zur Laichzeit entwickeln die Weibchen eine mehrere Zentimeter lange Legeröhre. Mittels dieser werden jeweils einige wenige Eier in die Mantelhöhle der Muscheln abgelegt. Die Männchen befruchten die Gelege über die Atemwasseröffnungen der Weichtiere. Die Jungtiere verbleiben bis zum Freischwimmen im Schutz der Muscheln. Naturformen haben eine ganze Menge zu bieten, es muss also nicht immer Goldfisch & Co. sein!

Copyright 2016 ZOO & Co. Kontakt | Newsletter | ZOO & Co. | Franchise | Presse | Impressum