Wellensittich – der ideale Einsteigervogel Schnell handzahm, leicht zu pflegen, interessantes Sozialverhalten, farbenprächtiges Gefieder, angenehmes Zwitschern, freundlich und gesellig – das ist der Wellensittich. Kaum ein anderer Vogel eignet sich für Einsteiger ins Hobby Vogelhaltung so gut wie er …

Dank seiner vielen positiven Eigenschaften war der Siegeszug des Australiers in die Wohnstuben unserer Breiten nicht aufzuhalten. Wahrscheinlich war es der Engländer John Gould, der um 1840 die ersten lebenden Wellensittiche nach Europa einführte. Gezeigt auf einer Vogelausstellung in Antwerpen im Jahr 1850, gelangte der pflegeleichte Vogel schnell zu großer Beliebtheit. Um 1880 entstanden Zuchtbetriebe in England, Frankreich und Deutschland, die jährlich Hunderttausende Wellis auf den Markt brachten.

Dabei entstanden aus der grünen, schwarz gebänderten Naturform viele neue Farbvariationen wie das noch heute beliebte himmelblaue Gefieder. Dunkelgrün, Kobaltblau, Mauve, Weißblau, Grauflügelblau und Gelb folgten. Die Farbenvielfalt der Sittiche lässt kaum noch Wünsche offen.

Wellis sind keine Einzelgänger
Wellensittiche dürfen nicht einzeln gehalten werden. Zum einen sind sie in freier Natur Schwarmvögel. Zum anderen können Sie ihr interessantes Sozialverhalten nur dann beobachten, wenn Sie mindestens zwei Tiere haben. Am besten Sie erwerben direkt zwei Tiere. Doch auch später ist eine Vergesellschaftung einfach: Der zweite Welli, egal ob gleichen oder anderen Geschlechts, sollte möglichst jung gekauft werden. In getrennten Käfigen werden die Vögel aneinander gewöhnt, bis sie nach etwa drei Tagen in eine gemeinsame Bleibe einziehen können. Sollte der ältere Vogel seiner Neugierde zu heftig Ausdruck verleihen, trennen Sie die beiden wieder und versuchen es am Folgetag von Neuem. Vertragen sich die beiden dann, können sie in ein ausreichend großes, artgerecht eingerichtetes Vogelheim umziehen. Schon bald wird Sie das Welli-Duo mit seiner Verspieltheit und viel Schabernack begeistern.

Haben Sie ein getrennt geschlechtliches Pärchen, zeigt dies bald große Zärtlichkeit untereinander, akzeptiert aber auch Sie als vertrauenswürdige Person. Angenehm zwitschernd „unterhalten“ sich die Vögel, was wie ihr Wellenmuster zu ihrem lateinischen Namen geführt hat: „Melopsittacus undulatus“ heißt „Singender, gewellter Sittich“.

Täglicher Freiflug oder die Haltung in einer großen Voliere sind ebenfalls ein Muss. Frische Naturäste und -zweige als Nagematerial und eine Bademöglichkeit gehören zur Grundausstattung des Vogelheims. Auf dem Menuplan der kleinen Papageien stehen ein ausgewogenes Basisfutter aus kleinen Sämereien und Hirse sowie regelmäßig Frisch- und Keimfutter – Ihr ZOO & Co. Partner berät sie gerne.

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