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Nymphensittiche: Schnabel an Schnabel ein Leben lang Seit neun Jahren sind Pucki und Trinchen schon ein Paar und das, obwohl zu ihrem Schwarm auch noch andere Vogelweibchen und -männchen gehören. Zu sechst leben sie zusammen, aber an Untreue ist hier gar nicht zu denken. Denn: Nymphensittiche sind monogam lebende Vögel. Haben sie einmal einen Partner gefunden, bleiben sie ihr Leben lang bei ihm.

Ein sich liebendes Nymphensittichpaar bedeutet für den Vogelhalter täglich faszinierendes Live-Programm: „Wenn ein junges Männchen ein lediges Weibchen anbalzt, merkt es schnell, ob dieses Interesse zeigt oder es sich abwendet. Nähern sich beide, stellt das Vogelmännchen seine Haube auf, fächert und hebt den Schwanz, hebt die Flügel und umtrippelt sie dabei melodisch pfeifend. Manchmal zeigt das Männchen sogar kurze Flugspiele“, so Horst Bielfeld, Autor zahlreicher Sittichratgeber.

Interessant ist, nach welchen Kriterien die Sittiche bei der Partnerwahl vorgehen: „Hauptsächlich suchen sich Nymphensittiche ihren Lebensgefährten nach den Farben des Gefieders aus, denn Nymphensittiche sind nicht farbenblind, auch wenn sie die Farben anders als wir Menschen sehen“, so Bielfeld weiter. Um dem Partner zu zeigen, wie sehr man ihn mag, kraulen sich Nymphensittiche mit ihrem Schnabel abwechselnd, meist am Hinterkopf oder am Nacken.

Sie verbringen ohnehin den Großteil des Tages miteinander, sogar beim Freiflug stecken sie regelmäßig die Köpfe zusammen. Und: Im Gegensatz zu allen anderen Sitticharten wechseln sie sich beim Brüten der Eier ab. Ist der Nachwuchs da, kümmern sie sich gemeinsam um die Vogelkinder.

Auch wenn sich zwei Nymphensittiche gefunden haben, so ist der Mensch trotzdem ein wichtiger Freund. Beschäftigt er sich viel mit seinen Nymphensittichen, können sie ausgesprochen zutraulich werden. (IVH)

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