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Multikulti in der Voliere! Sie können sicher auch nicht mit jedem, oder? Bei Ziervögeln ist das nicht anders, sind ja auch nur Menschen … Weil aber die Haltung verschiedener Arten das Volierenleben gehörig aufpeppt, erfahren Sie hier einige mögliche Kombinationen. Viele weitere Tipps gibt’s in Ihrem ZOO & Co. Fachmarkt.

Kunterbuntes Treiben

Weil die meisten Vögel, z. B. Krummschnäbel wie Papageien, Schwarmvögel sind, sollten sie zumindest paarweise gehalten werden. Das gilt besonders für Wellensittiche und Unzertrennliche. Ist eine artreine Haltung meist ohne Risiko möglich, können sich verschiedene Papageienarten auch – je nach ihrer Größe – in einer geräumigen bis mehrere Quadratmeter großen Voliere gemeinsam wohlfühlen. Dabei sollten allerdings Krummschnäbel vergesellschaftet werden, die in etwa gleich groß sind. Diese mit anderen Vogelarten zusammenzubringen, kann kritisch sein: Papageien verletzen andere Arten schnell.

Auch Kanarienvögel sind keine Einzelgänger. Das Vogelheim sollte so groß sein, dass sie mindestens als Pärchen zu halten sind. In einer großen Voliere verstehen sich einige Kanarien z. B. mit den meisten kleineren Prachtfinken prima – wenn es keinen Streit um zu knapp bemessene Ressourcen wie Wasser, Futter und Badewanne gibt. Futterneid kennen nämlich auch die so harmlos putzig aussehenden Ziervögel! Streithähne zusammenzusetzen, sollten Sie generell vermeiden: Als besonders friedlich gelten z. B. Kanarien und Finkenvögel. Weiterer Vorteil: Beide sind Körnerfresser. Ein ähnlicher Futteranspruch und ein vergleichbares Verhalten tragen entscheidend zum gegenseitigen Verständnis bei.

Kulturaustausch regt an

Die Gesellschaft mit artfremden Vögeln kann Ihre gefiederten Hausgenossen anregen, aber auch schwieriger sein – am besten, Sie lassen sich in Ihrem ZOO & Co. Fachmarkt eingehend beraten. Wichtige Bedingung für ein Gelingen der WG: Niemand in der Gruppe darf auf Dauer der Buhmann sein, denn ständiges Mobben verursacht Stress. Eine ausreichend große Voliere ermöglicht dem Unterlegenen, auszuweichen.

Vorteilhafter ist es aber, alle zukünftigen Volieren-Mieter zur gleichen Zeit einziehen zu lassen. Längeres Wohnrecht als Grund für eine höhere Stellung scheidet damit als Dominanzgrund von vornherein aus. Fliegt dann später ein neuer Mieter ein, kann man ihn in einem getrennten Käfig langsam an seine späteren WGler gewöhnen. Ist er in die Voliere eingezogen, sollten Sie das Verhalten der Altmieter ihm gegenüber mehrere Tage genau beobachten. Bei Auseinandersetzungen ist es sinnvoll, die Streithähne zu trennen, indem Sie einen von ihnen kurzzeitig ausquartieren.

Multikulti in der Voliere kann ein Abenteuer sein, ein lohnendes!

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