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Bunte Grüße aus dem Garten Eden Der Schöne unter den Sittichen

Die Vogelwelt überrascht uns immer wieder mit bunten und exotischen Artgenossen. Ein besonders farbenfrohes Gefieder haben die Schönsittiche. Der Schönsittich wird auch Türkissittich (Neophema pulchella) genannt und gehört innerhalb der Familie der Papageien (Psittaciformes) zur Gattung der Grassittiche (Neophema).

 


Der Schönsittich erreicht eine Größe von 20 cm und ein Gewicht von etwa 37 bis 46 Gramm. Die Geschlechter sind schwer auseinander zu halten, unterscheiden sich dabei aber insbesondere in der Färbung. Das Männchen ist überwiegend grün und rot. Die Flügeldecken sind türkisblau, die unteren Flügeldecken und der Rand der Schwungfedern sind dunkelblau gefärbt. Gefieder an Brust und Bauch überraschen in Gelb oder auch in Orangerot. Der Schnabel ist schwarz oder dunkelgrau. Die Weibchen sind insgesamt matter gefärbt und weisen am Vorderkopf weniger Blau auf.

 


Jungvögel unterscheiden sich von ausgewachsenen und geschlechtsreifen Schönsittichen zunächst durch einen gelben Schnabel. Dieser nimmt jedoch sehr schnell die grauschwarze Färbung erwachsener Schönsittiche an. Ihre Lebenserwartung liegt bei etwa zehn Jahren, unter guten Bedingungen können sie auch bis zu 15 Jahre alt werden.

 


Das natürliche Verbreitungsgebiet der Schönsittiche erstreckt sich über die südlichen und östlichen Landesteile Australiens. Ihr bevorzugter Lebensraum sind Wald- und Felsengebiete mit üppiger Vegetation. Auch in Flusstälern sind sie häufig anzutreffen, wo man sie beim Trinken beobachten kann. Tagsüber halten sie sich vorwiegend in Bäumen auf.
Auf ihrem Speiseplan sollten hauptsächlich Sämereien stehen. Als Ergänzung nehmen sie auch Insekten und deren Larven zu sich. Auf Nahrungssuche gehen sie üblicherweise am Boden – wobei sie in den Morgen- und Abendstunden besonders aktiv sind. Die Nahrungsplätze werden in kleinen Gruppen aufgesucht.

 


Die Geschlechtsreife erreichen sie mit etwa einem Jahr. Die Brutzeit der Schönsittiche beginnt im August. Ihre Nester bauen sie meist in bodennahen Astlöchern oder Baumstämmen. Das Weibchen legt vier bis fünf Eier, die es allein über einen Zeitraum von 21 Tagen ausbrütet. Während des Brütens wird das Weibchen von dem Hahn gefüttert. Erst ungefähr vierzehn Tage nach dem Schlupf zeigt das Männchen Interesse für seine Nachkommen und hilft bei der Fütterung. Schönsittiche ziehen im Allgemeinen ihre Jungen recht zuverlässig auf. In vielen Fällen folgen noch ein zweites und drittes Gelege in derselben Brutsaison. Die Nestlingszeit der Jungvögel beträgt dann etwa 30 Tage. Die Familienverbände bleiben auch danach noch einige Zeit zusammen.
Die Haltung der Schönsittiche empfiehlt sich in einer großen Voliere oder Außenvoliere mit frostfreiem Schutzraum. Schönsittiche nagen kaum und sind sehr lebhaft, weswegen sie viel Platz brauchen. Dabei halten sie sich viel auf dem Boden auf. Vorsicht: Gegenüber anderen Sittichen verhalten sie sich aggressiv. Schönsittich-Paare sollten einzeln gehalten werden.

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