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Vogelspinnen erkennen ihren Pfleger am „Geschmack“ Haarig, groß und viele Beine – Vogelspinnen sind „unheimlich“ faszinierend. Sie gehören seit vielen Jahren zu beliebten und gut zu haltenden Terrarientieren. Mittlerweile sind 890 unterschiedliche Arten bekannt. Die meisten Vogelspinnen lassen sich problemlos vermehren, was Naturentnahmen schont.

Das Spektrum ihrer Lebensräume unterstreicht eindrucksvoll die Anpassungsfähigkeit der Tiere. Schaut man sich die behaarten Tierchen genauer an, stößt man auf Erstaunliches: Die acht Laufbeine der Vogelspinnen dienen nicht nur der Fortbewegung. Die erwachsenen Männchen vieler Arten besitzen am ersten Beinpaar Schienenbeinhaken, mit denen sie bei der Paarung die Beißwerkzeuge des Weibchens blockieren. Trotz dieses ungewöhnlichen Paarungsverhaltens und ihres ein wenig bedrohlichen Aussehens geht von der Vogelspinne in der Regel keine tödliche Gefahr aus. Auch wenn alle Unterarten als giftig eingestuft werden, ist der Biss in den meisten Fällen „nur“ ausgesprochen schmerzhaft. Die meisten der 10 bis 25 Zentimeter großen Vogelspinnen werden in der Dämmerung aktiv und lauern geschützt im Unterholz auf ihre Beute.

Die Laufbeine tragen auch die wichtigsten Sinnesorgane der Vogelspinnen, die Tasthaare. Mit ihnen können die Tiere Erschütterungen und Luftströmungen wahrnehmen und so sich bewegende Beutetiere oder Fraßfeinde erkennen. Andere Haare an den Beinen enden in feinen Spitzen, durch die Nervenenden direkten Kontakt mit der Umwelt haben. Mit diesen Haaren kann die Spinne die chemische Struktur ihres Untergrundes analysieren – zum Beispiel erkennen Vogelspinnen so die Hände ihres Pflegers am "Geschmack".

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