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Schlammspringer, Wanderer zwischen den Welten Schlammspringer sind nicht nur hervorragend angepasste Spezialisten, die einen für Fische eher schwierigen Lebensraum bewohnen, sondern auch sehr interessante Aquarienbewohner. Sie leben in Mangrovenwälder und Brackwasserregionen tropischer Küsten, die sich durch stark wechselnde Wasserstände auszeichnen.

Echte Schlammspringer können in Niedrigwasserzeiten mit ihren verstärkten Brustflossen das Wasser verlassen und suchen an Land nach Nahrung – die unechten Schlammspringer verlassen im Gegenzug das Wasser nicht. An Land sorgt ein Meerwasservorrat in den Kiemen dafür, dass die dann amphibisch lebenden Tiere nicht ersticken. Der Gattungsname Periophtalmus stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Augen, die sich getrennt voneinander bewegen können“. Als Fisch, der sich besonders häufig an der Grenzfläche Wasser/Land aufhält ist eine gute Übersicht lebensnotwendig. Schlammspringer verfügen daher über einen Satz Unterwasser- und einen Satz Überwasseraugen, so dass sie mögliche Fraßfeinde aus der Luft oder von unten sofort erkennen können.

Die Lebensumstände im Aquarium nachzubilden, ist eine Herausforderung: Eine möglichst große Grundfläche und ein flacher „Landteil“ aus aufgeschüttetem feinen Korallenbruch mit in das Wasser hineinragenden Wurzeln und Steinen sorgt dafür, dass Schlammspringer sich ihrem Namen entsprechend bewegen können. Wobei das „Springen“ im Namen eher von der plötzlichen Fluchtreaktion herrührt, bei der sich Schlammspringer mit ihrem Schwanz kräftig vom Boden abdrücken können. Das Wasser sollte mit 1-2 % Meersalz angereichert sein und einen leicht alkalischen pH-Wert von 8,2 aufweisen (dafür sorgt der Korallenbruch automatisch). Wichtig ist die Lufttemperatur, die wie das Wasser bei ca. 26°C liegen sollte. So speziell ihre Lebensweise ist, so angenehm einfach ist die Ernährung: Handelsübliches Flockenfutter wird gerne gefressen, wer seinen Tieren etwas Gutes tun möchte reicht auch Frost- oder Lebendfutter wie Artemia salina.

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