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Meister der Tarnung – Stabheuschrecken Wenn es eine Hitliste für skurrile Formen im Tierreich gäbe, wären Stabheuschrecken sicher ganz vorne mit dabei. Sie sind nicht groß oder wehrhaft - sichern ihr Überleben aber mit einer perfekten Imitation von Ästen und Zweigen. Ihr Aussehen und sogar die Bewegungen lassen Stabheuschrecken im Gewirr eines Busches fast verschwinden. Sie sind problemlos im Terrarium zu halten und lassen sich meist einfach vermehren.

Stabheuschrecken gehören zu der erfolgreichsten Tiergruppe auf unserem Planeten – den Insekten. In der Ordnung der Gespensterschrecken (Phasmiden), zu denen Stabheuschrecken gehören, sind mehr als 3.500 Arten bekannt, die fast alle in tropischen und subtropischen Regionen leben. Einige Arten werden als „Wandelnde Blätter“, „Gespensterschrecken“ oder eben als „Stabheuschrecken“ bezeichnet. Wobei der Name Stabheuschrecken eigentlich nicht korrekt ist, denn Heuschrecken können springen und gehören verwandtschaftlich zu einer nahestehenden Gruppe. Die Nachbildung von Stängeln und Ästen ist eine sehr effektive Tarnung der Stabheuschrecken.

Die Weibchen der Costa Rica Stabheuschrecken werden etwa 20 cm groß, wobei die Männchen nur knapp halb so lang und flugfähig sind. Im Terrarium empfehlen sich Dekorationen aus Himbeer-, Brombeer-, Buchen- und Rosenzweigen. Gleichzeitig sind sie auch das Futter, denn die Stabheuschrecken fressen die Blätter und sind so einfach zu ernähren.

Die Temperatur im Terrarium sollte 24 °C nicht übersteigen, wobei die notwendige Luftfeuchtigkeit durch abendliches Sprühen erzeugt wird. Die Inkubationszeit der Eier beträgt bei 28 °C  etwa vier Monate und die ausschlüpfenden Nymphen der Stabheuschrecken haben bereits eine Größe von 20 mm.

 

Dürfen wir zusätzlich vorstellen: Die Gottesanbeterin.

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