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Kornnattern – vielfältig und bunt Wenn man sich eine ideale Schlange für die Haltung im Terrarium aus einem Baukasten zusammenstellen könnte, würde bestimmt so etwas Ähnliches wie eine Kornnatter dabei herauskommen: Die äußerst attraktiv gefärbten Schlangen werden nicht groß, sind einfach zu halten, gut zu züchten und es gibt sie durch findige Züchter in unüberschaubar vielen Farb- und Preisvarianten. Zudem haben sie ein ruhiges Temperament und gewöhnen sich gut an ihren Pfleger ...

Anpassungsfähigkeit ist eines der Hauptmerkmale der aus Amerika stammenden Schlangen, welches schon eindrucksvoll das riesige Verbreitungsgebiet im Südosten der Vereinigten Staaten beweist. Die Lebensräume der Kornnattern reichen von Feuchtgebieten auf Meereshöhe, Grasland, Laubwäldern bis hin zu Mittelgebirgshöhen. Ebenso variabel sind die in der Natur vorkommenden Zeichnungen und Färbungen, die von eher ruhigen, braunen bis hin zu rötlichen, kontrastreichen Zeichnungen im Süden reichen.

In der Natur ernähren sich Kornnattern von Nagetieren, Vögeln (auch Eiern), Reptilien und Amphibien. Sie klettern sehr gut, sind aber, obwohl sie gut schwimmen können, keine richtigen „Wasserratten“. Kornnattern sind ideale Schlangen für die Haltung im Terrarium, denn sie werden nur ca. 1,30 m lang und haben durch ihre dämmerungsaktive Lebensweise ihre Hauptaktivität dann, wenn bei uns Menschen die Hand zur Fernbedienung greifen möchte und dann doch häufig durch die ansprechende Färbung und das aktive Verhalten der „Kornis“ davon abgehalten wird.

Ein Terrarium für Kornnattern

Die gut paarweise zu haltenden Schlangen benötigen ein mindestens 1,20 m langes, 50 cm tiefes und 1 m hohes Terrarium. Als Bodengrund eignet sich ein Waldboden-Sand-Gemisch sehr gut, da es die Fortbewegung der Schlangen unterstützt und Feuchtigkeit gut speichern kann. Die flinken Schlangen sind beweglich und können sehr gut klettern, sodass einige Kletteräste nicht fehlen dürfen. Höhlen werden zum Verstecken und Regulieren der Temperatur benutzt. Die Tagestemperaturen sollten bei 26–28 °C liegen und nachts auf Zimmertemperatur abfallen.

Wichtig für das Wohlbefinden der Kornnattern und auch die Zucht ist eine Winterruhe, die ca. 3 Monate dauern sollte. Hier wird der Stoffwechsel der Schlangen durch ein Absenken der Temperatur auf 10–12 °C heruntergefahren und die Stoffwechselaktivitäten sinken. Die fast immer aus Nachzuchten stammenden Kornnattern kann man im Terrarium problemlos mit toten Futtertieren wie Mäusen in der entsprechenden Größe ernähren. Junge Schlangen werden einmal pro Woche gefüttert, bei ausgewachsenen Exemplaren kann der Abstand zwischen den Fütterungen ruhig einmal 14 Tage betragen. Ein gutes Indiz für den Hunger der Schlange ist ihre Aktivität. Direkt nach der Fütterung verdauen die Tiere und werden erst dann wieder aktiv und streifen im Terrarium umher, wenn sich der Hunger einstellt.

Die Farbvarianten

Wohl von keiner anderen Schlange sind so viele Farbvarianten bekannt wie von der Kornnatter. Schon in der Natur ist die Variabilität der Zeichnung und Färbung enorm groß und durch gezieltes Verpaaren sind viele und mittlerweile nicht mehr zu überschauende Farbvarianten und dementsprechend klangvolle Namen zu finden. Die „wildfarbenen“ Kornnattern weisen drei Grundfarben auf, wobei braune bis rötliche Sattelflecken mit gelben Zwischenräumen und schwarzen Umrandungen vorkommen. Unter „Hypomelanistic“ versteht man z. B. auch eine in der Natur vorkommende Färbung, bei der das Schwarz (Melanin) reduziert ist.

Der Name „Kornnatter“

Für den Namen Kornnatter (englisch: Cornsnake) gibt es zwei Erklärungen: Als Kulturfolger stellen Getreidefelder oder Kornspeicher ein bevorzugtes Lebens- und Jagdgebiet der Kornnattern dar, denn hier leben viele Nagetiere. Aber auch der Indianermais könnte für den Namen verantwortlich sein, denn die Zeichnung der Kornnatter und dieser Maiskolben weisen eine gewisse Ähnlichkeit auf. Der wissenschaftliche Name der Kornnatter lautet „Pantherophis guttatus“, was etwa heißt: „gesprenkelte Pantherschlange“.

ZOO & Co. Tipp


Beim Kauf von Jungschlangen sollte darauf geachtet werden, dass sie schon selbstständig fressen.

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