Diese Website verwendet Cookies für ein optimales Surferlebnis. Dabei werden beispielsweise die Session-Informationen oder die Spracheinstellung auf Ihrem Rechner gespeichert. Ohne Cookies ist der Funktionsumfang der Seite eingeschränkt. Sind Sie damit nicht einverstanden, klicken Sie bitte hier.
Newsletter

Jetzt zum Newsletter anmelden

Nie wieder verpassen: exklusive Angebote und Neues aus der Tierwelt!

Der Goldbaumsteiger, ein gut zu haltender Pfeilgiftfrosch Pfeilgiftfrösche bewohnen tropische Regenwälder in Südamerika und haben hier sämtliche Regionen – vom Boden bis hin zu den Baumgipfeln – erschlossen.

Der Name Pfeilgiftfrosch leitet sich davon ab, dass die Indianer bestimmte Arten dazu verwendet haben, die Pfeile von Blasrohr und Bogen zu vergiften. Neben der Tatsache, dass hier nur sehr wenige Arten in Frage kommen ist für die Terrarienhaltung interessant, dass die Frösche dieses Hautgift aus ihrer Nahrung selber zusammen bauen. Ohne diese „einheimische“ Ernährung nimmt die Giftigkeit sehr stark ab und selbst die giftigsten aller Frösche, die „Schrecklichen Baumsteiger“ (Phyllobates terribilis) sind im Terrarium nicht mehr giftig.

Ein sehr gut zu haltender Frosch ist der Goldbaumsteiger, der obwohl er den Baum im Namen trägt eher bodenbewohnend ist. Die plakative Färbung der Tiere kann je nach Herkunft variieren und für ihr Wohlbefinden benötigen die Tiere ein Terrarium von mindestens 80 x 40 cm Grundfläche. Terrarien für Pfeilgiftfrösche sind von der Technik her ein wenig anspruchsvoller, denn die hohe Luftfeuchtigkeit erfordert einen speziellen Bodenaufbau. Auf die normale Bodenscheibe ist bei speziellen Dendrobatenterrarien eine zweite Scheibe aufgeklebt, die nach vorne leicht abfällt und kürzer ist als die Bodenscheibe. So entsteht vorne eine Art Wassergraben, der über einen Bodenablauf verfügt.

Es können drei Bodenschichten eingebracht werden, eine Schicht Blähton als unterste Schicht, darüber ein Vlies (Filterwatte aus der Aquaristik geht ebenfalls) und darüber Terrarienerde. Das Terrarium sollte stark besprüht werden, um die nötige Luftfeuchtigkeit von 80 – 100 % zu erreichen und das Wasser kann den so aufgebauten Bodengrund gut passieren ohne dass Schimmelbildung auftritt. Sowohl Bodengrund als auch die mit Kork- oder Xaximplatten gestalteten Rückwände können mit tropischen Pflanzen dekoriert werden. Die Ernährung der Goldbaumsteiger erfolgt mit Springschwänzen, Mikro-Heimchen oder Fruchtfliegen und auch die Zucht ist nicht weiter schwierig. Die etwas größer werdenden Weibchen legen die Eier in Kokosnusshöhlen ab und in der Natur transportieren die Männchen die ausgeschlüpften Kaulquappen in mit Wasser gefüllte Bromelientrichter. Bei der künstlichen Aufzucht ist darauf zu achten, dass die kannibalischen Quappen einzeln gehalten werden müssen.

Copyright 2016 ZOO & Co. Kontakt | Newsletter | ZOO & Co. | Franchise | Presse | Impressum