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Überbevölkerung im Gartenteich Im Gegensatz zu einem natürlichen Gewässer, in dem es zwischen Räubern und Beutefischen eine Wechselbeziehung gibt und in dem die Raubfische die Gesundheitspolizei bilden, können sich in Gartenteichen Goldfische, Biotopfische oder Koi vermehren. Das Fehlen der Raubfischkomponente sorgt dafür, dass viele der im Schnitt 5.000 Liter fassenden Gartenteiche stark überbesetzt sind.

Die Folgen für das Gesamtsystem Teich sind gravierend: Viele Fische bedeutet auch mehr Futtermengen, mehr Ausscheidungen und somit eine deutlich stärkere Belastung. Stickstoffverbindungen und besonders Phosphate sind dann die Ursache für starken Algenwuchs. Es gibt keine Anti-Babypille für Teichfische, aber eine natürliche Bestandskontrolle ist auch bei Gartenteichen möglich.

Zur Auswahl stehen drei Fischarten:
Der Sonnenbarsch ist sicherlich die beste Wahl, denn er bleibt mit ca. 12 cm Länge recht klein, frisst Jungfische und vermehrt sich selbst nicht stark. Seine ansprechende Färbung ist zudem schön anzuschauen. Stichlinge sind Laich- und Jungbruträuber, die sich aber unter guten Lebensbedingungen manchmal in Mengen vermehren können. Sind die gepflegten Goldfische schon größer, kann auch ein Katzenwels eingesetzt werden. Dieser aus Nordamerika stammende Fisch hat nicht nur einen großen Appetit und kann beachtlich große Beutefische verspeisen, sondern wird selbst mit 40 bis 50 cm Endgröße ein beachtlicher Brocken. Deshalb sind Katzenwelse, die übrigens in ihrer Heimat die gleiche ökologische Nische besetzen wie bei uns der Wels oder Waller, nur etwas für größere Teiche ab 10.000 Liter.

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