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Kaulquappen, die Larven geschützter Amphibien Eine der bemerkenswertesten Umwandlungen im Tierreich ist die von der Kaulquappe zum fertigen Frosch oder Molch. In vielen Gartenteichen, und hierbei ist es egal ob diese in ländlichen Regionen oder in Ballungsräumen sind, kommen Amphibien vor.

Meistens schon im ersten Jahr kommen die an Land beweglicheren Teich- und Bergmolche und in der nächsten Saison können schon Frösche und Kröten das neue Biotop besiedeln. Die Eier von Molchen sieht man kaum, denn diese werden einzeln abgelegt und an Wasserpflanzen angeklebt. Frösche und Kröten aber produzieren große Gelege, die entweder als Ballen oder Schnüre sehr auffällig sind. Die Entwicklung im Ei lässt sich mit bloßem Auge gut verfolgen und sobald die Kaulquappen ausgeschlüpft sind, fangen diese an Algenrasen abzuweiden oder abgestorbene Pflanzenteile zu fressen. Laich und Kaulquappen dürfen nicht aus natürlichen Gewässern entnommen werden, da alle einheimischen Frosch- und Lurcharten unter Naturschutz stehen.

Auch die vorübergehende Entnahme zur Beobachtung der Entwicklung ist nicht zugelassen. Kaulquappen haben viele natürliche Feinde: Unter Wasser haben Fische, Wasserkäfer oder Libellenlarven sie zum Fressen gerne aber auch Rabenvögel erbeuten gerne Kaulquappen.
Kaulquappen atmen mit Kiemen und bei der späteren Umwandlung zum Frosch bzw. Molch ist es eine große Leistung des Körpers die Atmung von Kiemen- auf Lungenatmung umzustellen. Das erste sichtbare Anzeichen der Metamorphose ist die Ausbildung der Hinterbeine, der eine Rückbildung des Schwanzes folgt. Danach werden die Vorderbeine gebildet und die Körperform ähnelt dann schon mehr dem erwachsenen Individuum. Mit der Umstellung von Kiemen- auf Lungenatmung verlassen die Jungamphibien dann das Wasser, denn ansonsten würden sie Gefahr laufen zu ertrinken.

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