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Von Löwen, Zwergen und Kaninchen Kleine, hochstehende Ohren, eine buschige Mähne um den runden Kopf, ansonsten eher kurzes Fell – nein, die Rede ist nicht von einem stattlichen Löwen, sondern von einem Zwergkaninchen, genauer gesagt einem Löwenkopfkaninchen. Die kleinen Zwerge verdanken ihren Namen der langen Haarpracht am niedlichen Kopf, haben ansonsten aber nichts mit der majestätischen Raubkatze zu tun.

Das Löwenkopfkaninchen, auch Löwenkopf-Zwergkaninchen oder Löwenmähnenkaninchen genannt, ist durch Zuchtauslese bei den Farbenzwergen (Zwergkaninchen mit kleinen Ohren und eher kurzem, aber sehr weichem Fell) entstanden. Bei einigen Tieren wachsen auch an den Flanken lange Haare. Vor allem aber die Mähne am Kopf lässt diesen größer wirken, wodurch das Zwergkaninchen sehr niedlich aussieht. Der wilde Haarschopf ist aber kein Grund für den Einsatz eines Hobbyfriseurs: Die strubbelige Löwenmähne ist pflegeleicht, weil sie kaum verfilzt.

Die Haltung der Löwenkopfkaninchen unterscheidet sich nicht von der anderer Zwergkaninchen: Die Wuschel lieben die Gesellschaft ihresgleichen und sollten daher mindestens zu zweit gehalten werden. Am besten funktioniert das, wenn zwei Jungtiere oder Geschwister gemeinsam aufwachsen. Bei zwei männlichen Tieren, Rammler genannt, funktioniert die WG nur, wenn sie im Alter von etwa fünf Monaten kastriert wurden. Zickenterror ist dagegen meist angesagt, wenn zwei Häsinnen gemeinsam wohnen. Daher ist es besser, Häsin und Rammler zu vergesellschaften, aber nur, wenn das Männchen kastriert ist.

Kaninchen sind wahre „Sportfans“, sie hoppeln gerne herum und brauchen dafür entsprechend Platz. Ein Käfig für zwei Kaninchen sollte daher mindestens 60 cm breit, 120 cm lang und 50 cm hoch sein. Auch die Löwenköpfe brauchen einen Unterschlupf, sprich ein Kaninchenhäuschen, gefüllte Trink- und Futterbehälter sowie eine Kaninchentoilette. Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung müssen vermieden werden.

Die Kaninchen können im Freien gehalten werden, wenn einiges beachtet wird: Das kleine Grundstück der tierischen Untermieter sollte zum Beispiel zur Hälfte im Schatten stehen und nicht mit Chemikalien belastet sein. Der Boden des Häuschens sollte isoliert sein, um gegen Kälte zu schützen, und das Außengehege muss gegen Feinde wie Hunde und Raubvögel abgesichert werden. Bedenken Sie, dass Kaninchen leidenschaftlich gerne graben und seien sie vor „Fluchttunneln“ auf der Hut.

Über weitere Details und den Speisezettel Ihrer flauschigen Freunde berät Sie gern das Team Ihres ZOO & Co. Fachmarkts. Neben saftigem Grün freuen sich auch die „Löwen“ über Vitaminbomben wie Karotten und Süßes wie Brombeeren. Spezielle Nagerhölzer helfen bei der Abnutzung der nachwachsenden Zähne.

Gezielt gezüchtet werden die Löwenköpfe erst seit wenigen Jahren. Daher unterscheiden sich die Tiere einzelner Würfe in ihrem Aussehen noch sehr. Grund für den Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter, die „Löwen“ noch nicht als eigenständige Rasse zu führen. „Wird auf absehbare Zeit nicht als Rasse anerkannt; es fehlen verbindliche Rassemerkmale und getrennte Farbenschläge“, begründet der Zentralverband seine Zurückhaltung.

Für Fans der niedlichen Zwergkaninchen ist das bei Weitem kein Grund, auf deren putzige Gesellschaft zu verzichten. Sie beschreiben ihre Freunde vor allem als absolut verschmust, ausgeglichen, ruhig, anhänglich und zutraulich – und damit sind die „Löwen“ gerade für Kinder ideale tierische Kumpel.

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