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Schöner wohnen - Einrichtung eines Nagerheims "Home sweet home" - das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Nager-Freunde. Ihr Nagerheim ist für sie ihr Lebensraum, den man ihnen so artgerecht wie nur möglich gestalten sollte - ganz wichtig ist da die Abwechslung. Fehlt diese, kann es sein, dass das Tier sich langweilt, was schließlich sogar zur Ausbildung von Verhaltensstereotypien führen kann. Sind diese Verhaltensweisen erst einmal aufgetreten, lassen sie sich nicht oder nur schwer wieder beheben.

Bei der Auswahl der Einrichtung sind kaum Grenzen gesetzt: Alles, was der Unterstützung des natürlichen Verhaltens dient und keinerlei gesundheitliche Gefahren darstellt, kann zur Gehegeeinrichtung herangezogen werden. Der Zoofachhandel bietet ein geradezu riesiges Angebot an Einrichtungsgegenständen und Spielsachen für Nagetiere an. Vorsicht: Nicht jedes Spielzeug ist auch für alle Nagetiere geeignet. Welches Spielzeug sich für welchen Nager eignet, kann man aus den natürlichen Verhaltensweisen der Tiere schließen. Generell gilt, dass sich bei bestehenden Zweifeln immer das Gespräch mit dem ZOO & Co. Mitarbeiter lohnt, der genauere Informationen über die Eignung eines Spielzeugs geben kann.

 

Welche Zubehör für welches Tier?

 

Ideal sind Nagerspielsachen aus unbehandeltem Holz, wie Nagerbrücken oder Klettergerüste. Hier können die Tiere auch nach Herzenslust ihre Zähne ausprobieren, ohne dass die Gefahr von Schäden besteht. Der Zoofachhandel bietet eine große Auswahl an solchen Einrichtungsgegenständen an. Durch ihre natürlichen Materialien sind sie auch optisch ansprechend. Einen wichtigen Hinweis auf die Tauglichkeit von Einrichtungsgegenständen liefert die Bauweise. Scharfe Kanten oder Spitzen, die ein Verletzungsrisiko bergen, haben in einem Nagetiergehege keinen Platz. Dies gilt auch für Gegenstände, in denen sich die Nager einklemmen können. Der wesentliche Punkt bei der Bewertung eines Spielzeugs ist aber die Eignung für das Tier. Bunte, poppige Farben und originelles Design zählen nicht als Kaufargument. Stellen Sie sich deshalb immer die Frage, ob das Spielzeug den natürlichen Bedürfnissen der Pfleglinge entspricht oder ob es lediglich der Belustigung des Halters dienen soll. Zubehör, das hauptsächlich den letzten Punkt erfüllt, hat nichts im Gehege zu suchen.

 

Laufrad ist nicht gleich Laufrad

 

Die Notwendigkeit eines Laufrades für Nagetiere war lange Zeit umstritten. Immer wieder wurde geäußert, dass Laufräder zu Verhaltensstereotypien führen würden. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen ergaben aber, dass sie diese sogar verhindern, deshalb also durchaus empfehlenswert sind. Damit die Nager aber das Laufrad auch richtig genießen können, ist die ausreichende Größe wichtig. Die Tiere sollten mit geradem Rücken darin laufen können, um Missbildungen der Wirbelsäule vorzubeugen. Als Material hat sich hierbei Metall bewährt, da dies den Nagezähnen dauerhaft standhält. Aber auch Holzräder sind geeignet, sie müssen dann aber regelmäßig ausgetauscht werden. Außer der Größe des Laufrades ist auch wichtig, dass die Lauffläche durchgängig ist. Der Hintergrund: Bei anderen Laufrädern kann es sein, dass die Tiere beim Benutzen des Laufrades in die Zwischenräume treten oder mit dem Schwanz hineingeraten.

Futternapf am besten aus Keramik oder Glas

 

Futternäpfe für Nagetiere müssen stabil und leicht zu reinigen sein und dürfen nicht so leicht von den Tieren umgeworfen werden. Deshalb haben sich Näpfe aus Keramik oder Glas bewährt. Vor allem flache glasierte Tonschalen sind als Futternapf gut geeignet. Diese sind haltbar und leicht zu reinigen, zusätzlich sind sie so flach, dass die Tiere an das gesamte Futter herankommen, sodass keinerlei Futter verschwendet wird. Die Anzahl der pro Käfig erforderlichen Futternäpfe hängt von der Futterpalette und der Anzahl der in dem Käfig lebenden Tiere ab. Für jede Futtersorte sollte ein eigener Napf verwandt werden.

 

Wassernapf oder Nippeltränke?

 

Die Wahl der Wassernäpfe hängt von der Größe der gepflegten Nagetiere ab. Während bei vielen größeren Mäusearten Nippeltränken gute Dienste leisten, ist sie für kleinere Nager gänzlich ungeeignet. Kleinen Arten wird deshalb ihr Wasser in einer flachen Schale angeboten.
Nippeltränken bieten den Vorteil, dass das Wasser nicht durch Eintragen von Kot und Einstreu verunreinigt werden kann. Der Nachteil dieser Tränken besteht in ihrer Anfälligkeit gegen Zerstörung, etwa wenn die Nager ihre kräftigen Zähne einsetzen. Ist erst einmal ein noch so kleines Loch in der Tränke, läuft sie aus und das Wasser befeuchtet die Einstreu, die bei fehlender Reinigung sogar anfangen kann zu schimmeln.

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