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Keine Angst vorm Impfen- Schutz für Kaninchen ist wichtig Schutz für Kaninchen abklären lassen

Im Garten oder auf dem Balkon herumhoppeln und alles schön erschnüffeln: Für Kaninchen ist es im Sommer besonders interessant. Denn dann lassen viele Tierfreunde ihre Langohren gerne mal ins Freie. Damit die Ausflüge Mensch und Tier auch wirklich Freude bereiten, sollten die Kaninchen aber gegen die drei großen Kaninchenkrankheiten geimpft werden. Dies gilt insbesondere für Tiere in ländlicher Umgebung. Bei einer reinen Wohnungshaltung mitten in der Stadt kann Ihnen Ihr Tierarzt Tipps geben, ob eine Impfung ratsam ist.

Schutz brauchen die Tiere vor allem gegen die sogenannte Chinaseuche oder RHD (Rabbit hemorrhagic disease). Sind die Kaninchen von der Virus-Erkrankung befallen, sterben sie bereits nach zwei bis vier Tagen, meist ohne irgendwelche Symptome anzuzeigen. Gelegentlich werden Atembeschwerden, Blutungen in den Körperhöhlen sowie blutiger Durchfall oder Harn beobachtet.

Übertragen wird die Chinaseuche von Kaninchen zu Kaninchen oder auch über Gegenstände, Futter und Einstreu. Selbst über die Luft und über Stiche blutsaugender Insekten kann der Erreger verbreitet werden. Sehr guten Schutz bietet aber eine Impfung, die ab der 6. Lebenswoche vorgenommen werden kann. Zur Grundimmunisierung sind zwei Impfungen erforderlich. Danach kann der Impfschutz jährlich einmal aufgefrischt werden.

Eine Impfung kann auch die sogenannte Kaninchenpest oder Myxomatose verhindern. Die Krankheit wird von einem pockenverwandten Virus verursacht. Geschwollene Augenlider, Schwellungen an Kopf und Genitalien sind typische Symptome. Gerade auch viele Wildkaninchen sind an Myxomatose erkrankt. Die Viren können dann über blutsaugende Insekten auch auf die Hauskaninchen übertragen werden. Daher kann selbst ein Kaninchen, welches nie aus dem Haus heraus kommt, sich über einen Mückenstich anstecken.

Ist einmal ein Kaninchen ohne Impfschutz an der Myxomatose erkrankt, kann nur jedes Fünfte geheilt werden. Ähnlich wie die Chinaseuche kann die Impfung gegen die Krankheit bereits ab der 6. Lebenswoche erfolgen.

Seit kurzem gibt es auch Impfstoffe gegen den Kaninchenschnupfen. Die bakterielle Erkrankung hat die gleichen Symptome wie eine normale Erkältung Sie hat allerdings oft einen chronischen und manchmal tödlichen Verlauf. Typisch sind Schnupfen, Niesen, Nasenausfluss, schwere Atmung oder auch eine Bronchitis, Lungen- und Ohrenentzündung. Die Ansteckung erfolgt besonders als Tröpfcheninfektion über die Atemluft von anderen Kaninchen oder Haustieren.

Wie bei den anderen Impfungen wird zur erstmaligen Grundimmunisierung zweimal geimpft. Danach ist eine jährliche Auffrischung empfohlen. Für den Menschen sind die drei großen Kaninchenkrankheiten ungefährlich und nicht übertragbar.

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