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Kaninchen-Agility Von „Kaninhop“ – dem Hürdenlauf für Langohren – haben viele schon gehört oder es vielleicht sogar ausprobiert. Die logische Folge für anspruchsvolle Kaninchenhalter ist nun "Kaninchen-Agility“ – hier wird meist ohne Leine gearbeitet, was ungleich viel mehr Vertrauen zwischen Mensch und Tier sowie einiges an Geduld erfordert. Wenn es jedoch klappt, sind Spaß und Freude garantiert!

Hoppeln und hüpfen wie die Weltmeister – wer mit seinen Langohren Kaninchen-Agility betreibt, staunt immer wieder, wie neugierig, lernfähig und energiegeladen die kleinen Tiere sind. Unbedingte Voraussetzung für Kaninchen-Agility ist die vertrauensvolle Beziehung zwischen Tier und Halter. Scheue oder sehr unruhige Kaninchen und ihre Halter werden an Agility keinen Spaß haben. Es gehört ein eingespieltes Team dazu und der stolze Kaninchenbesitzer muss einiges an Geduld mitbringen.

Es begann mit „Kaninhop“

Bereits in den 1970er Jahren entwickelte sich in Schweden der Kaninchensport „Kaninhop“. Kaninchenfreunde wollten ihre Tiere sinnvoll beschäftigen und für Ausgleich sorgen. Sie begannen, für die Kaninchen Parcours aufzubauen und nach ähnlichen Regeln wie denen des Springreitens für Pferde zu trainieren. Zum Erfolg gehört, dass die Tiere die Hürden nicht reißen und in welcher Zeit sie den Parcours absolvieren.

Nächste Stufe: Agility

Kaninchen-Agility entwickelte sich in Anlehnung an Agility für Hunde. Dieser Sport stammt ursprünglich aus England und hat ebenfalls Spaß, Ausgleich und Bewegung zum Ziel. Die Tiere sind mit großem Engagement dabei – anders würde es auch gar nicht gehen. Jeder Pferde- und Hundesportler, aber auch jeder, der mit seinem Kaninchen Agility betreibt, kann bestätigen, dass der Sport nur mit Tieren gelingt, die auch wirklich Lust darauf haben.

Wer mit seinen Langohren Agility beginnen will, sollte vorher wesentliche Fragen klären. Zunächst einmal muss das Tier gesund sein. Das bedeutet nicht, dass man nicht auch mit älteren Tieren Agility-Übungen durchführen kann – nur muss eben darauf geachtet werden, dass man die kleinen Hoppler nicht überfordert. Tiere, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr so gut zu Pfote sind, haben sicherlich auch keine Freude daran, Hindernisse jedweder Art zu überwinden.

Darüber hinaus sollte eine gute, vertrauensvolle Beziehung zwischen Tier und Halter bestehen, die dann bei den gemeinsamen Übungen vertieft wird. Überlegen Sie, welchen Charakter Ihr Tier hat: Scheue Kaninchen werden vor fremden Hindernissen zurückschrecken und sollten deshalb auch nicht mit ihnen konfrontiert werden. Ruhige, zutrauliche und neugierige Kaninchen hingegen werden die ungewohnten Aufbauten von selbst beschnuppern.

Geduld und Lob!

In jedem Fall beginnt man mit Agility langsam und behutsam: Die Tiere erhalten leichte Aufgaben und auch nicht zu viele auf einmal. Probieren Sie es doch einfach mal mit einem kurzen Tunnel und einer kleinen Hürde. Das Kaninchen wird mit Leckerlis gelockt und nach Abschluss der Übung – also wenn es über die Hürde springt oder den Tunnel durchquert – belohnt. Neben Leckerlis gehören natürlich auch ausgiebiges Lob und tolle Streicheleinheiten dazu, und zwar jedes Mal, wenn das Kaninchen ein Hindernis erfolgreich bewältigt.

Bei Hindernissen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Sie können zunächst selbst eine kleine Hürde bauen; achten Sie dabei darauf, dass das Kaninchen sich daran nicht verletzen kann. Langsam, aber sicher kommen dann weitere Hindernisse dazu. Wer sich mit der großen Auswahl beschäftigt, wird schnell entdecken, wie man die Herausforderungen steigern kann. Einen offenen Tunnel zu durchqueren, ist für das Kaninchen grundsätzlich kein Problem – schließlich erinnert der Tunnel an einen Kaninchenbau, wie ihn die kleinen Hoppler in freier Natur selbst anlegen würden. Zögerlicher werden die Tiere jedoch schon dann, wenn der Stoff des Tunnels am Tunnelende auf dem Boden liegt, sprich, wenn das Kaninchen kein Licht am Ende des Tunnels sieht. Auch bei diesem so genannten „Sacktunnel“ ist Geduld gefragt, bis das Kaninchen lernt, dass das Tunnelende dennoch offen ist und bei erfolgreicher Durchquerung ein Leckerli wartet!

Leckerlis und Lob gibt es natürlich für alle Hindernisse, für Wippen, Pyramiden, Slalomstangen, Reifen und andere Komponenten mehr. Das vielfältige Zubehör in Sachen Kaninchen-Agility, das auch Ihr ZOO & Co. Markt bereithält, ist so konzipiert, dass die Tiere sich nicht daran verletzen können und dass die Übungen so abwechslungsreich wie möglich sind. Beispiel Wippe: Hierbei handelt es sich um ein so genanntes Kontaktzonengerät. Das bedeutet, dass das Kaninchen nicht in die Mitte der Wippe springen, sondern vom einen bunt markierten Ende zum anderen hüpfen soll – was es durch die Wipp-Bewegung übrigens erstaunlich schnell begreift!

Wer Kaninchen-Agility im sportlichen Wettkampf betreibt, weiß, dass es ansonsten Punktabzug in der Gesamtwertung gibt – genau wie beim Wassergraben, aus dem das Langohr tunlichst nicht trinken, sondern den es überspringen soll. Bei der pyramidenartigen A-Wand wiederum soll das Tier ebenfalls Kontakt zum Hindernis halten, also nicht einfach im hohen Bogen darübersetzen. Hilfreich ist häufig der so genannte Target-Stick, der auch bei der Hunde-Agility eingesetzt wird. Der Halter hält den Stick in der Hand und weist dem Kaninchen den Weg, beispielsweise um Slalomstangen herum oder die A-Wand hinauf und wieder hinunter.

Nächste Stufe: Agility

Gesunde, neugierige Kaninchen profi tieren von Agility, sie bleiben fit und wendig. Wer bedenkt, wie aktiv Wildkaninchen in freier Natur sind, wird schnell von der Sinnhaftigkeit der Agility überzeugt sein. In freier Wildbahn sind die Tiere damit beschäftigt, Futter zu suchen, vor Feinden auf der Hut zu sein, mit den Artgenossen zu interagieren und Bauten anzulegen. Das bedeutet umgekehrt: Wer seine Kaninchen nicht richtig beschäftigt, riskiert, dass sie träge werden und an Gewicht zulegen, weil sie nicht genügend Bewegung und Abwechslung haben. Hier schafft Agility den optimalen Ausgleich. Probieren Sie es aus!

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