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Das perfekte Menü für den Nager In der freien Natur horten Nager bereits im Herbst fleißig Futter für den Winter. Auch der Nager als Heimtier sollte für die kalte Jahreszeit futtermäßig angemessen versorgt sein. Besonders beim herbstlichen Fellwechsel braucht er viel Energie. Bieten Sie ihm rechtzeitig abwechslungsreiche Nahrung, damit er gesund und munter durch den Winter kommt ...

Ob Meerschweinchen, Maus, Kaninchen oder sogar Chinchilla – leckeres Futter muss sein. Es gibt Pellets, in denen bereits alle wichtigen Nährstoffe enthalten sind, Misch- oder Buntfutter aus Getreide, Maiskörnern und Flocken, aber auch Heu und Stroh, das reich an Rohfasern ist.

Eine artgerechte Kaninchenernährung sollte zu rund 80 % aus gut strukturiertem Heu bestehen, die restlichen 20 % werden übernommen von Frischfutter, also Gemüse, Obst und Kräutern.


Abwechslung ist nötig: So versorgen beispielsweise Pellets den Nager mit allem Lebensnotwendigen, sind aber auch schnell vernascht und befriedigen das Nagebedürfnis der Tiere nicht ausreichend. Stattdessen setzt manch ein Nager Fett an, weil das Futter gut schmeckt und schnell aufgefressen wird, ohne dass sich Hamster, Kaninchen oder Maus großartig bewegen müssen. Auch die Zähne werden bei dieser Art von Nahrung häufig nicht genug beansprucht. Bei Mischfutter werden Sie bereits festgestellt haben, dass manch ein Nager gezielt seine Lieblingsspeise unter den verschiedenen Zutaten auswählt.

Favorit: Fett

Wie auch wir Menschen fettige Nahrung häufig als schmackhafter empfinden, sucht sich der Nager meist fetthaltige Getreidekörner wie Hafer, Weizen und Gerste heraus. Die Folge: Das Tier ist zwar beschäftigt, schließlich muss es das Futter durchwühlen, aber es wird unter Umständen auch Fett ansetzen.
Grünfutter und Heu hingegen sind sehr fett- und energiearm. Deshalb müssen die Nager eine Menge davon fressen, um satt zu werden. Sie sind beschäftigt, langweilen sich nicht so schnell und nutzen ihre Zähne ordentlich ab, weil sie ausgiebig kauen müssen.
Ratsam ist also, ein ausgewogenes Futterangebot all dieser verschiedenen Komponenten für Ihre Lieblinge zusammenzustellen und genau zu beobachten, was am besten mundet und wie das Tier sich verhält.

Eiweiß, Obst & Co.
Denken Sie auch daran, dass Hamster wie der Roborowski-Zwerghamster Eiweiß benötigen, etwa in Form von Mehlwürmern oder frischem Eiweiß. Chinchillas dagegen freuen sich über Rosinen und getrocknete Feigen, und das Meerschweinchen schließlich sollte zusätzlich zum Futter Vitamin C in Form von Nagertropfen erhalten.

Als kleiner Bissen zwischendurch kann eine trockene Brotrinde herhalten. Das stillt den Nagetrieb und sorgt für Abwechslung. Auch frisches Obst und Gemüse wie beispielsweise ein Stückchen Apfel, etwas Löwenzahn oder Spinat, Karotte oder Gurke schmecken den kleinen Nagern hervorragend. 20 % der Nahrung, die von Feuchtfutter eingenommen werden, sollten hauptsächlich aus frischem Gemüse bestehen. Bei Kohl und Salat heißt es aber: Beide sind generell gesunde Gemüsesorten, können jedoch zu Verdauungsproblemen führen aber nur, wenn das Kaninchen nicht daran gewöhnt ist.

Außerdem steuern diese Nahrungsmittel Vitamine und Flüssigkeit zum Menü bei. Allerdings gilt wie bei uns Menschen: Gesundes Obst und Gemüse sollte Saison haben und am besten vom Bauern stammen, da es sonst mit Nitrat und anderen Schadstoffen belastet ist. Schließlich ist das Ziel, lange Zeit Freude am gesunden kleinen Mitbewohner zu haben.

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