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Körper und Ernährung von Kleintieren

Frisches Gras und Kräuter – Vorsicht bei der Umstellung von Trockenfutter

Ratgeber: Körper und Ernährung von Kleintieren

Fragestellung:
Im Frühjahr würde ich meinen Kaninchen gerne mit frisch gesammeltem Gras und Kräutern füttern. Doch ein Bekannter meinte, dass die Kaninchen davon Durchfall und Blähungen bekommen können. Stimmt das?

Tierärztin Barbara Welsch:
Obwohl Kaninchen Pflanzenfresser sind und Wildkaninchen das ganze Jahr hauptsächlich Gras und Kräuter fressen, kann unseren Hauskaninchen die Umstellung der Ernährung von Heu und Trockenfutter auf frisches Grün sehr zu schaffen machen. Ganz besonders gilt das im Frühjahr. Denn die Verdauung der Hauskaninchen ist nun noch ganz auf das eiweißarme und rohfaserreiche Heu, das im Winter angeboten wurde, eingestellt. Die jungen Triebe der Pflanzen im Frühjahr sind nicht nur viel saftiger, sie enthalten auch sehr viel mehr Eiweiß als das eher karge Winterfutter. Fressen die Tiere zu viel von der ungewohnten reichhaltigen Kost, können sie Blähungen und Durchfall bekommen. Daher sollte man die Tiere nur ganz allmählich an das frische Grün gewöhnen. Zu Beginn der Saison sollten die Kaninchen höchstens eine halbe Stunde auf einer trockenen Wiese grasen dürfen oder täglich höchstens eine kinderhandvoll frisches Grün zu ihrem Hauptfutter bestehend aus Heu und Kraftfutter bekommen. Nach einigen Tagen kann man die Weidedauer dann allmählich in 10-Minuten-Schritten verlängern und den Frischfutteranteil in kleinen Portionen erhöhen.

Zahnfehlstellung bei Kaninchen – so wird das Problem behoben

Ratgeber: Körper und Ernährung von Kleintieren

Fragestellung:
Mein Kaninchen frisst seit einiger Zeit sehr schlecht. Obwohl es Hunger hat, nimmt es nicht genügend zu sich. Es speichelt auch ein bisschen. Ist das was Ernstes?

Tierärztin Barbara Welsch:
Appetitlosigkeit ist bei Heimtieren, wie Kaninchen und Nagetieren, immer ernst zu nehmen, denn diese Tierchen benötigen ständig Nahrung, um zu überleben. Die Appetitlosigkeit Ihres Kaninchens rührt wahrscheinlich von einem Zahnproblem her. Hierzu sollte man wissen, dass bei Kaninchen und anderen Heimtieren die Zähne ein Leben lang wachsen und nur durch Abnutzung kurz gehalten werden. Viele Kaninchen haben jedoch eine Zahnfehlstellung, sodass sich die Zähne nicht abnutzen können. Die Zähne werden zu lang, zu scharf und zu spitz. Betroffene Tiere können nicht mehr fressen. Darüber hinaus leiden die Tiere unter Schmerzen und Entzündungen. Die Zähne müssen daher regelmäßig sachgerecht geschnitten werden. Bei Entzündungen muss auch mit Antibiotika behandelt werden. Lassen Sie sich am besten über die vorbeugende Zahnpflege bei allen Tieren von Ihrem ZOO & Co. Fachmann beraten.

“Rote Tränen“ bei Ratten – mangelnde Fellpflege als Symptom

Ratgeber: Körper und Ernährung von Kleintieren

Fragestellung:
Meine Ratte weint rot-bräunliche Tränen. Ist das Blut? Was ist nur mit ihr los?

Tierärztin Barbara Welsch:
Wahrscheinlich handelt es sich bei den rötlichen Tränen nicht um Blut, sondern um das Sekret, eine zähe rötliche Flüssigkeit, die die sogenannten Harderschen Drüsen der Ratte absondern. Die Harderschen Drüsen sitzen oberhalb der Augen und sind eine Besonderheit von Ratten. Bei gesunden Tieren sieht man das Sekret der Harderschen Drüsen normalerweise nicht, denn es dient der Fellpflege. Die Ratte nimmt es beim Putzen vollständig auf und verteilt es im Fell. Da kranke Tiere häufig die Fellpflege vernachlässigen, verbleiben Reste des Sekrets um Augen und Nase als „rote Tränen“. Was Ihrer Ratte genau fehlt, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Ich empfehle eine tierärztliche Untersuchung und eine Ernährungsberatung bei Ihrem ZOO & Co. Fachhändler, um eine Mangelernährung (z. B. einen Vitaminmangel) auszuschließen.

Eierstockzysten – ein häufiges Problem bei Meerschweinchen

Ratgeber: Körper und Ernährung von Kleintieren

Fragestellung:
Seit einiger Zeit wird eines unserer weiblichen Meerschweinchen immer dicker. Nun haben wir auch beidseits des Bauchs haarlose Stellen entdeckt. Was kann das sein?

Tierärztin Barbara Welsch:
Es handelt sich wahrscheinlich um Eierstockzysten. Das sind flüssigkeitsgefüllte Bläschen, die im Eierstockgewebe entstehen. Wenn die Zysten Hormone produzieren, kommt es zu Haarausfall meist beidseits symmetrisch an den Flanken des Tieres. Bei weiblichen Meerschweinchen kommen solche Zysten häufig vor und sind, solange sie klein bleiben und keine Hormone bilden, nicht gefährlich. Kommt es aber zu einer Umfangsvermehrung des Bauchs und/oder entwickeln sich haarlose Stellen, dann muss das Meerschweinchen umgehend tierärztlich behandelt werden. Eierstockzysten können mit Medikamenten zum Schrumpfen gebracht werden. Leidet das Meerschweinchen öfter unter einer Zystenbildung, sollten die Eierstöcke eventuell chirurgisch entfernt werden.

Dicke Backen beim Hamster – das kann viele Ursachen haben

Ratgeber: Körper und Ernährung von Kleintieren

Fragestellung:
Mein Hamster Theobald frisst schlecht und hat eine dicke Backe – was kann das sein?

Tierärztin Barbara Welsch:
Bei einer dicken Backe und schlechtem Appetit muss man immer an Zahnprobleme denken. Beim Hamster kann es sich aber auch um eine Entzündung oder Verstopfung der Backentasche handeln. Sowohl Zahnkrankheiten als auch Probleme mit den Backentaschen entstehen häufig durch ungeeignetes Futter wie z. B. Schokolade als Leckerli. Lassen Sie Ihren Hamster von einem Tierarzt untersuchen, um die wahre Ursache der Erkrankung festzustellen. Denn die Behandlung der dicken Backe richtet sich ganz nach der Ursache. Im Anschluss an die Behandlung empfehle ich Ihnen, sich von Ihrem ZOO & Co. Experten in Sachen gesunde Ernährung Ihres Hamsters beraten zu lassen.

Unsere Themenbereiche im Überblick

Wildlebende Kleintiere

Eigentlich sollten wildlebende Kleintiere wie Mäuse, Ratten oder Igel ja gänzlich in Ruhe gelassen werden – sofern Sie nicht zu einem Problem auf Ihrem Grundstück geworden sind. Doch was ist, wenn die Igelfamilie in Ihrer unmittelbaren Nähe dringend Ihre Hilfe gebrauchen könnte und Sie es nicht zu erkennen wissen? Das muss nicht sein und deshalb widmet sich Tierärztin Barbara Welsch im folgenden Abschnitt dem Thema „Wildlebende Kleintiere“. Hier sammeln wir Ihre Fragen zum korrekten Umgang mit diesen wilden Bewohnern in Menschennähe und lassen sie durch die ZOO & Co.-Experten beantworten.

Körper und Ernährung von Kleintieren

Eines der wichtigsten Themen bei der Kleintierhaltung ist natürlich die korrekte Ernährung. Und auch über den Körper von Hase, Kaninchen oder Meerschwein gibt es so einige spannende Informationen, die die Haltung deutlich erleichtern. Die Tierärztin Barbara Welsch beantwortet in dem nachfolgenden Abschnitt Fragen rundum das Thema Körper und Ernährung von Kleintieren. Erfahren Sie jetzt beispielsweise, warum frisches Gras und Kräuter nicht immer gut für Nagetiere sind, was Sie bei einer Zahnfehlstellung tun können oder was es mit den sogenannten „Roten Tränen“ bei Ratten auf sich hat. Lesen Sie sich noch schlauer, es wird Ihren Kleintieren guttun!

Pflege und Vorsorge bei Kleintieren

Auch Kleintiere wie Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen oder Ratten brauchen natürlich die richtige Pflege und gegebenenfalls eine entsprechende Vorsorge, um gesund und munter leben zu können. In unserer Rubrik „Pflege und Vorsorge bei Kleintieren“ widmet sich unsere tierärztliche Expertin Barbara Welsch gängigen sowie weniger typischen Problemen der wichtigen Thematik. Erfahren Sie unter anderem mehr über die Nachwuchsverhütung bei Meerschweinchen, die korrekte Fellpflege bei Chinchillas oder was das Trommeln von Kaninchen zu bedeuten hat. Ihre Tiere werden von Ihrem Wissenszugewinn unmittelbar profitieren!

Bewegung und Außenhaltung

Kleintieren ordentlich Auslauf und Bewegungsraum zu bieten ist gar nicht immer so leicht. Insbesondere bei der Außenhaltung gilt es, einiges zu beachten, damit sich Ihre kleinen Nager auch so richtig wohlfühlen und nicht in die Fänge von Raubtieren gelangen oder Parasiten von draußen mitbringen. Im nachfolgenden Bereich berät Sie unsere tierärztliche Expertin Barbara Welsch zu Fragen rundum die Bewegung und Außenhaltung von Kleintieren. Erfahren Sie jetzt beispielsweise mehr über den passenden Außenstall für Kaninchen oder Meerschweinchen und wie Sie das Ausbüchsen von Rennmäusen verhindern können.

Kleintierkrankheiten und Parasiten

Wissen Sie, was bei Myxomatose, Haarlingen oder Eierstockzysten zu tun ist oder aber, wie Sie das jeweilige gesundheitliche Problem bei Ihrem Kleintier erkennen? Nein? Gehört ja auch nicht unbedingt zur Allgemeinbildung. Damit Sie Ihrem Kaninchen, dem Meerschwein oder aber der Hausratte im Bedarfsfall adäquat helfen können, empfehlen wir Ihnen den nachfolgenden Abschnitt unseres tierärztlichen Ratgebers. Hier beantwortet Tierärztin Barbara Welsch wichtige Fragen zu Krankheiten und Parasiten bei Kleintieren. Lassen Sie sich dieses Wissen nicht entgehen!

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