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Warum macht die Katze "schnurr" Das weiß die Wissenschaft heute: Das Schnurren von Katzen ist ein gleichmäßig vibrierendes Geräusch mit einer Frequenz von etwa 25 Hertz. Doch wie machen sie dieses Geräusch - darüber gibt es keine Einigkeit.

Es gibt verschiedene Theorien: Haben Katzen zwei "falsche Stimmbänder"? Reibt sich die Atemluft am Zungenbein? Ist es vielleicht die hintere Hohlvene, die das Blut aus dem Körper zum Herzen führt, die für das Schnurren verantwortlich ist? Auch rhythmische Impulse aus dem Kehlkopf hat man in Verdacht. Aber bewiesen ist nichts.

Schnurren tut Katzen gut!

Welche des Theorien auch stimmt, es steht fest, dass das Schnurren der Katze gut tut. Erstaunlich: Schon ganz kleine Kätzchen fangen direkt nach der Geburt an zu schnurren, wenn sie das erste Mal bei der Mutter säugen. Das Schnurren der Katzenkinder ist hier als Signal zu verstehen: Es geht mir gut!
Also dient das Schnurren der Kommunikation unter den Tieren aber auch zwischen Katze und Mensch. Das kennen Sie sicher auch: Man liegt auf der Couch mit dem Schmöker auf dem Schoß und dem lecker dampfenden Tee auf dem Couchtisch - da kommt Mieze und legt sich genüßlich auf unser Buch. Was dann kommt ist jedem Katzenliebhaber klar: Ausgiebiges Schmusen und Kraulen begleitet von lautem Schnurren.Es konnte wissenschaftlich bewiesen werden, dass Katzen uns mit ihrem Schnurren beeinflussen können. Tierstimmen-Experten konnten ein bettelndes Schnurren erkennen, das aus dem normalen Schnurrton und leisen, höheren Tönen besteht. Diese Art Schnurren ist für uns Menschen sehr ansprechend - so reagieren wir möglichst schnell auf die Wünsche der Katze.

Katzen schnurren auch bei Schmerzen

Die meisten von uns kennen es so, dass Katzen schnurren, wenn es ihnen gut geht - aber das Gegenteil kann auch der Fall sein. Katzen schnurren auch, wenn sie Schmerzen haben. Beispielweise bei der Geburt schnurrt die Katzenmama. Wissenschaftler haben in diesem Zusammenhang herausgefunden, dass die Vibartionen des Schnurrens ganz effektiv dazu beitragen, dass Knochenbrüche schneller heilen und Muskelschmerzen nachlassen. 

Schnurren als Therapie

Erstaunlich: Dieser Effekt konnte sogar auch beim Menschen belegt werden. Bei Patienten, die an Osteoporose leiden und den entsprechenden Vibrationen ausgesetzt wurden, erhöhte sich die Knochendichte, anstatt sich zu verringern, wie es eigentlich bei dem Krankheitsbild zu erwarten wäre. Zudem wurden positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System und bei der Therapie chronischer Schmerzen festgestellt.

Liegt Ihre Katze gerade auf Ihrem Schoß und schnurrt vor sich hin? Dann machen Sie beruhigt weiter, es ist sehr gesund!

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