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Ob Widder oder Skorpion – gesund sind alle! Im Frühjahr eine junge Katze zu sich nach Hause holen? Oder doch lieber die Lust auf den neuen Mitbewohner zügeln, den Sommerurlaub noch abwarten und erst im Herbst oder Winter eine Samtpfote aufnehmen? Eine Frage, die viele angehende Katzenfans beschäftigt. Denn zu festgefressen hat sich, was der Volksmund seit Jahrzehnten rät: „Maikätzchen sind Gedeihkätzchen“. Aber beeinflusst das Sternzeichen die Gesundheit der Samtpfoten wirklich?

Die klare Antwort: Nein. Für Katzenkinder, die als Heimtiere gehalten und gepflegt werden, ist das längst passé. „Bei Katzen, die keine freilebenden Streuner sind, ist egal, ob sie im Herbst oder Frühjahr geboren werden. Sie sind gleichermaßen robust und gesund“, versichert die Katzenexpertin Imke Krüger in der Fachzeitschrift Zoologischer Zentralanzeiger (zza, 11/2009). Das Gerücht um die angeblich kräftigeren, geschmeidigeren und widerstandfähigeren Maikätzchen hält sich aber hartnäckig.

Kinder der Sonne

Zurück geht es auf die Erfahrungen von früher. „Damals musste die überwiegende Zahl der Katzen allein und ohne menschlichen Schutz überleben“, erklärt Imke Krüger. „Natürlich waren die Überlebenschancen derjenigen Kätzchen viel größer, die im Frühjahr geboren und im Sommer von ihrer Mutter aufgezogen werden konnten.“ In der warmen Jahreszeit ist der Tisch der Natur schließlich reich mit Beute gedeckt, die Temperaturen auch nachts wohlig warm.

Herbstkätzchen freilebender Katzenmütter dagegen werden und wurden in eine Jahreszeit hineingeboren, die kalt, nass und karg an Futter war. Kein Wunder, dass der Spruch „Maikätzchen sind Gedeihkätzchen“ aufkam – war ja logisch.

Heute spielen Witterungsbedingungen und das Beuteangebot in freier Natur für den Start in ein gesundes Katzenleben keine Rolle mehr. Wenn Sie zu einem vertrauenswürdigen Züchter gehen oder sich in einem Tierheim nach dem passenden „Tiger“ umschauen.

Viel Spaß dabei!

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