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Katzenhygiene – aber richtig Katzen wissen, was für ihre Hygiene gut ist. Bereits bei jungen Kätzchen zeigt sich schon nach der Geburt ihr Putzinstinkt. In den ersten Lebenswochen ist dann zusätzlich die Putz- und Hygieneschule bei der Katzenmama angesagt. Mehr als dreieinhalb Stunden täglich verbringen viele Katzen damit, ihr Fell mit der rauen Zunge abzulecken.

Das hat klare Vorteile. So werden nicht nur lose Haare und Schmutz entfernt, die Zunge regt auch die Talgdrüsen in der Haut an. Das Talgsekret macht dann das Fell geschmeidig und imprägniert es.

Doch auch der Katzenfreund kann seinem Vierbeiner bei der Hygiene helfen. Gerade bei Langhaarkatzen sollte das Fell täglich, bei kurzhaarigen Vierbeinern gelegentlich, gebürstet werden. Dabei fühlen sich Katzen so richtig wohl. Das Bürsten verhindert auch, dass das Fell verfilzt. Lose Haare werden so ebenfalls entfernt.

Mehr Hilfe bei der Katzenhygiene brauchen Stubentiger bei der richtigen Wahl und Einrichtung ihrer Toilette. Katzen sind dabei richtig wählerisch und haben unterschiedliche Vorlieben. Grundsätzlich sollten in einem Mehrkatzenhaushalt mindestens so viele Toiletten aufgestellt werden, wie Katzen vorhanden sind. Einige bevorzugen Toiletten ohne Dach. Ein extra hoher Rand verhindert, dass das Katzensteu außerhalb der Toilette verteilt wird. Manche pinkeln zudem auch gerne im hohen Bogen, sodass auch hier ein hoher Rand empfehlenswert ist. Kleine oder ältere Kätzchen kann der Gang zur Toilette mit einer Einstiegshilfe erleichtert werden. Zieht die Katze ein Lieblingsörtchen mit Dach vor, ist es besonders praktisch, wenn die Haube mit Schnappverschlüssen geschlossen und geöffnet werden kann. Das erleichtert das Reinigen der Katzentoilette. Das „stille Örtchen“ sollte zudem wirklich still sein. Denn die Stubentiger wollen – wie ihr Frauchen und Herrchen ja auch – möglichst ungestört zur Toilette gehen. Der Futter- und Wassernapf sollte dabei weit entfernt und in einem anderen Zimmer stehen.

Wichtig ist neben der Wahl der Katzentoilette auch das richtige Katzenstreu. Früher hatte man noch Sand als Katzenstreu verwendet. Sand bindet jedoch den Geruch nicht und ist deshalb ungeeignet. Mittlerweile gibt es aber sehr gute hygienische Streuprodukte, sodass sich Katzen richtig wohl fühlen können. Die Vierbeiner können dabei zwischen klumpenbildendem und nicht klumpenbildendem Streu wählen. Klumpenbildendes Katzenstreu besteht beispielsweise aus Ton- oder Bentonitkörnern, die sich bei Gebrauch verbinden und die Flüssigkeit einschließen. Das gebrauchte Streu kann dann mit einem groben Streulöffel entfernt werden. Im Löffel befindliche Löcher lassen das unverschmutzte Streu wieder hindurchfallen.

Nicht klumpenbildendes Streu besteht dagegen aus saugstarken Körnern, die die Flüssigkeit aufsaugen und sicher binden. Gerüche werden so ebenfalls absorbiert. Beobachten Sie einfach ihre Katze, mit welchem Katzenstreu sie sich am wohlsten fühlt. Rat und Hilfestellung gibt in jedem Fall ihr ZOO & Co. Fachmarkt.

Manchmal passiert es aber doch… Die Katze macht ihr „Geschäft“ eben nicht in der Toilette, sondern daneben oder ganz woanders. Passiert dies mehrmals, sollte der Tierfreund dem auf den Grund gehen. Mitunter markieren die Katzen einfach nur ihr Revier. Bei kastrierten Tieren ist diese Verhaltensweise aber meist nicht mehr anzutreffen. In seltenen Fällen können auch Erkrankungen der Niere oder der Blase Ursache für Unsauberkeit sein.

Häufig handelt es sich beim daneben Pinkeln um ein Protestverhalten. Auslöser können beispielsweise eine falsche Katzentoilette sein, ein Wohnungswechsel, der Tod eines Spielkameraden oder auch ein neuer Lebenspartner von Herrchen oder Frauchen. Manchmal hat man die Katzentoilette einfach am falschen Ort aufgestellt. Dabei können Katzen auch lernen. Schimpfen sie mit ihr, wenn sie sich an einem unerwünschten Ort niederlassen will und loben Sie Ihren Liebling, wenn er sein „Geschäft“ in der Katzentoilette macht. So kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und ihre Katze wird es Ihnen danken, dass Sie sich so um die Hygiene kümmern.

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