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Körper und Ernährung der Katze

Starker Haarausfall bei Katzen

Ratgeber: Körper und Ernährung der Katze

Fragestellung:
Meine Katze verliert zurzeit so viel Haare, ist das normal?

Tierärztin Barbara Welsch:
Wenn Ihre Katze keine kahlen Stellen aufweist, das Fell glänzt und die Haut gesund ist, dürfte der Haarverlust normal sein. Besonders, wenn das Ende des Winters naht, stoßen die Tiere viele der wärmenden Wollhaare ab, die den Winterpelz gebildet haben. Wohnungskatzen haben zwar nicht den gleichen dicken Pelz wie Wildkatzen, aber Überreste des jährlichen Fellzyklus haben sich auch bei ihnen erhalten. Damit sich keine Haarballen im Magen-Darm-Trakt bilden, sollten Sie Ihr Tier nun häufiger bürsten. Bestimmte Leckerlis und Pasten helfen darüber hinaus, beim Putzen aufgenommene Haare auf natürlichem Wege auszuscheiden. Die Gesundheit von Haut und Fell während des Fellwechsels können Sie gezielt durch Nahrungsergänzungsmittel unterstützen. Ihr ZOO & Co. Fachmann berät Sie diesbezüglich gerne.

Kurz vor der Geburt – wie kann man der Katze helfen?

Ratgeber: Körper und Ernährung der Katze

Fragestellung:
Unsere Katze Leona ist trächtig. Welche Vorbereitungen sollte ich für die Geburt treffen und wie kann ich Geburtshilfe leisten?

Tierärztin Barbara Welsch:
Eigentlich können Sie nicht viel tun: Versuchsweise können Sie Ihrer Katze eine Wurfkiste einrichten. Aber meist suchen sich Katzen ihren „Kreißsaal“ selbst aus. Am besten lassen Sie Leona ihren Willen, sonst setzen Sie sie nur unter Stress. Dies gilt auch für die Geburt: Die beste Geburtshilfe bei Katzen ist keine Geburtshilfe. Denn glücklicherweise erledigen Katzen alles selbst und werden durch Menschen, die helfen wollen, eher behindert. Nur im Notfall, wenn die Katze länger als eine halbe Stunde erfolglos Wehen hat oder es andere Symptome wie beispielsweise übel riechenden Ausfluss gibt, sollten Sie umgehend tierärztliche Hilfe anfordern. Zu diesem Zweck sollte die Telefonnummer des tierärztlichen Notdienstes in Griffweite aufbewahrt werden. Darüber hinaus können Sie spezielle Trockenmilch zur Kittenaufzucht bevorraten, falls Leona keine Milch hat.

Milch und Sahne für Katzen – ein stets wiederkehrendes Thema

Ratgeber: Körper und Ernährung der Katze

Fragestellung:
Warum soll man Katzen keine Milch oder Sahne geben? Sie trinken sie doch so gerne und früher haben sie das doch auch bekommen.

Tierärztin Barbara Welsch:
Früher ernährten sich Katzen hauptsächlich von Mäusen. Das berühmte Schälchen Milch gab es nur zur Belohnung, weil die Samtpfoten Haus und Hof von den schädlichen Nagern freihielten. Tatsächlich lieben die meisten Katzen den Geschmack von Milch und Sahne. Doch nicht alles, was schmeckt, ist auch gesund! Katzen können den Milchzucker in der Kuhmilch nicht verdauen. Er gärt im Darm und kann zu schweren Durchfällen führen. Das bekamen Katzenhalter früher nicht mit, weil die Tiere damals nur draußen ihre Geschäfte verrichteten. Heutzutage ist man klüger und sollte seiner Katze weder Milch noch Sahne oder Dosenmilch geben. Auf den milchigen Geschmack muss die Katze dennoch nicht verzichten, denn mittlerweile sind spezielle Katzenmilchprodukte erhältlich, die nicht nur keinen Milchzucker enthalten, sondern auch reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind. Zur Aufzucht von mutterlosen Kätzchen gibt es darüber hinaus eine spezielle Aufzuchtmilch, die genauso zusammengesetzt ist wie die Muttermilch der Samtpfoten.

Die Blutgruppen bei Katzen

Ratgeber: Körper und Ernährung der Katze

Fragestellung:
Stimmt es, dass Katzen verschiedene Blutgruppen haben?

Tierärztin Barbara Welsch:
Ja. Die meisten Katzen haben Blutgruppe A, wenige Tiere haben Blutgruppe B und noch weniger Blutgruppe AB. Besonders häufig treten die seltenen Blutgruppen bei Britisch Kurzhaar, Exotisch Kurzhaar oder Angora auf. Im Alltag spielt die Blutgruppe der Katze keine Rolle. Im Notfall jedoch, wenn die Katze eine Bluttransfusion benötigt, wird der Tierarzt die Blutgruppe bestimmen müssen. Und auch wer Katzen züchten möchte, sollte die Blutgruppe der zukünftigen Eltern bestimmen lassen. Denn bei unterschiedlichen Blutgruppen der Eltern kann es bei Jungtieren zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen, nachdem diese das erste Mal bei ihrer Mutter getrunken haben. Das liegt daran, dass in der Muttermilch spezielle Abwehrstoffe gegen andere Blutgruppen sind. Wenn das Kätzchen die Blutgruppe des Vaters statt der Mutter hat, zerstören die mütterlichen Abwehrstoffe in der Muttermilch die Blutzellen des Kätzchens, sobald dieses davon trinkt. Dies gilt insbesondere, wenn eine Katze mit der Blutgruppe B mit einem Kater der Blutgruppe A verpaart wird. Am besten sollte man nur mit Tieren züchten, deren Blutgruppen zusammenpassen.

Unsere Themenbereiche im Überblick

Pflege und Vorsorge bei Katzen

Halterin oder Halter einer Katze zu sein bedeutet auch, sich adäquat um das Tier kümmern zu können. Hier setzt auch unsere nächste Rubrik des tierärztlichen Ratgebers von ZOO & Co. an. Die Expertin Barbara Welsch beantwortet darin wichtige Fragen zum Thema Pflege und Vorsorge bei Katzen. Erfahren Sie beispielsweise mehr darüber, wie die Kastration bei den Stubentigern vonstatten geht oder was bei der Harnsteinprophylaxe zu beachten ist.

Erste Hilfe bei Katzennotfällen

Notfälle sind ohne Frage immer eine unangenehme Sache, ganz gleich, ob es sich dabei um einen Menschen oder eine Katze in Not handelt. Die Faustregel Nummer eins lautet stets: Bewahren Sie die Ruhe, soweit es eben möglich ist! Was Sie sonst noch bei typischen Katzennotfällen für Ihr Tier tun können, das erfahren Sie hier auf ZOO & Co. Unsere tierärztliche Expertin Barbara Welsch geht in der nachfolgenden Rubrik auf verschiedene Notsituationen wie Vergiftungen oder Insektenstiche bei Katzen ein und gibt Ihnen wertvolle Ratschläge, mit denen Sie sich auf mögliche Ernstfälle vorbereiten können.

Körper und Ernährung der Katze

Wie bei anderen Haustieren ist auch bei Katzen die Ernährung ein wichtiges Thema, dem sich Halter immer wieder mal stellen müssen und sollten. In unserem tierärztlichen Ratgeber hierzu beantwortet daher unsere Expertin Barbara Welsch wichtige Fragen rund um Körper und Ernährung der Katze. Erfahren Sie beispielsweise, warum es im Frühjahr zu starkem Haarausfall bei Ihrem Stubentiger kommen kann, wie die Geburt junger Kätzchen verläuft, wie Sie Ihrer Katze dabei helfen können oder welche Blutgruppen Katzen eigentlich haben.

Katzenkrankheiten und Parasiten

Obgleich Katzen weniger oft krank werden als ihre menschlichen Mitbewohner, können natürlich auch unsere Stubentiger an unangenehmen Krankheiten leiden. Daher beschäftigt sich unsere tierärztliche Expertin Barbara Welsch im nachfolgenden Bereich unseres Ratgebers mit wichtigen Fragen von Haltern zu diesem Thema. Erfahren Sie jetzt beispielsweise mehr über Katzengeschwüre, die durch Fehlfunktionen des Immunsystems verursacht werden, über Hautpilzerkrankungen oder Niereninsuffizienz bei Katzen. Gut informiert können Sie Ihrem Liebling auch viel besser im Bedarfsfall helfen.

Bewegung und Spielerei bei Katzen

Selbstverständlich brauchen auch Katzen ausreichend Möglichkeit, sich aktiv zu bewegen und dem natürlichen Spieltrieb nachgehen zu können. Das gilt sowohl für Samtpfoten-Freigänger als auch typische Stubentiger. Erfahren Sie in dieser Rubrik unseres tierärztlichen Ratgebers, worauf dabei zu achten ist und wie Sie beispielsweise wilde Jungkatzen müde spielen. Auch hier berät Sie unsere Expertin Barbara Welsch.

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