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Katzenkrankheiten und Parasiten

Geschwüre bei Katzen – verursacht durch Fehlfunktionen des Immunsystems

Ratgeber: Katzenkrankheiten und Parasiten

Fragestellung:
Meine Katze hat an der Oberlippe eine offene, dicke Stelle, die nun schon seit Wochen nicht verschwindet, aber nicht wehzutun scheint. Was kann das sein?

Tierärztin Barbara Welsch:
Eine Diagnose ist hier nur nach tierärztlicher Untersuchung möglich. Ihre Beschreibung passt jedoch zu einer Erkrankung, die man eosinophiles Ulcus nennt. Dabei handelt es sich um eine Art Geschwür, die durch eine Fehlfunktion des Immunsystems verursacht wird. Dieser Fehlfunktion können allergische Reaktionen zugrunde liegen. Die eosinophilen Geschwüre schmerzen und jucken in der Regel nicht, können aber im Laufe der Zeit wachsen, wenn sie nicht behandelt werden. Bitte suchen Sie daher mit Ihrer Katze umgehend einen Tierarzt auf. Bestätigt sich der Verdacht auf ein eosinophiles Ulcus, ist eine Langzeittherapie erforderlich, die das weitere Wachstum aufhalten soll. In der Regel kommen dabei Kortisonpräparate zum Einsatz. Katzen vertragen Kortison zwar viel besser als Menschen, dennoch muss die Katze während der Kortisontherapie regelmäßig untersucht werden, um Nebenwirkungen rasch festzustellen. In einigen Fällen kann es helfen, die Therapie mit einem hypoallergenen Futter und Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl zu unterstützen.

Hautpilz bei Katzen – Übertragung auf Mensch und Tier möglich!

Ratgeber: Katzenkrankheiten und Parasiten

Fragestellung:
Eine meiner Perserkatzen hat runde, kahle Stellen am Kopf und an den Vorderbeinen. Die Stellen schuppen ein wenig, stören die Katze aber nicht. Was kann das sein?

Tierärztin Barbara Welsch:
Kahle Stellen an Kopf und Vorderpfoten ohne Juckreiz können auf einen Befall mit Hautpilzen hinweisen. Eindeutig feststellen kann das aber nur ein Tierarzt. Falls die Katze von Hautpilzen befallen ist, müssen alle Katzen im Haushalt behandelt werden, weil in der Regel alle Tiere – auch die, die völlig gesund wirken - Pilzsporen in ihrem Fell tragen und sich gegenseitig immer wieder anstecken. Alle langhaarigen Katzen sollten geschoren werden, denn im dichten Fell halten sich die Pilze hartnäckig. Die Hautpilze werden sowohl mit Anti-Pilz-Shampoo als auch Tabletten vom Tierarzt bekämpft. Gleichzeitig sollte alles, womit die Katzen in Berührung kommen, gut gereinigt und, wenn möglich, mit 10%iger Chlorbleiche desinfiziert werden. Auch wenn alle Tiere symptomfrei sind, muss so lange behandelt werden, bis der Tierarzt zwei- bis dreimal im Abstand von je sieben Tagen keine Hautpilze mehr nachweisen kann. Die Hautgesundheit können Sie zusätzlich mit B-Vitaminen und essenziellen Fettsäuren unterstützen, fragen Sie am besten Ihren ZOO & Co. Experten danach.

Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen

Ratgeber: Katzenkrankheiten und Parasiten

Fragestellung:
Meine Katze Tini ist zwölf Jahre alt. Seit einigen Wochen nimmt sie ab, obwohl sie ständig frisst. Sie erscheint mir sehr nervös und hechelt oft. Was kann das sein?

Tierärztin Barbara Welsch:
Es ist möglich, dass Ihre Katze unter einer Überfunktion der Schilddrüse, einer Hyperthyreose, leidet. Von dieser Krankheit, bei der zu viel anregendes Schilddrüsenhormon gebildet wird, sind vor allem ältere Katzen betroffen. Der Hormonüberschuss führt dazu, dass alle Körperfunktionen ständig auf Hochtouren laufen. Katzen mit einer Hyperthyreose brauchen sehr viel Energie. Sie fressen daher Unmengen, nehmen aber trotzdem ab. Darüber hinaus sind Atmung und Herzschlag beschleunigt und die Tiere häufig nervös oder sogar ängstlich. Bitte lassen Sie den Verdacht auf Hyperthyreose umgehend bei Ihrem Tierarzt abklären. Er wird Sie auch eingehend über die verschiedenen Behandlungsmethoden beraten. Unbehandelt kann die Krankheit zu schweren Organschäden, z. B. am Herzen, führen. Zusätzlich zur tierärztlichen Behandlung sollte Tini mit einer besonders gehaltvollen, vitaminreichen und leicht verdaulichen Nahrung wieder aufgepäppelt werden. Ihr ZOO & Co. Fachmann berät Sie gerne, welches Futter sich dafür eignet.

Was für die Katze tun bei chronischer Niereninsuffizienz?

Ratgeber: Katzenkrankheiten und Parasiten

Fragestellung:
Meine Katze leidet unter chronischer Niereninsuffizienz. Wie kann ich ihr helfen?

Tierärztin Barbara Welsch:
Die chronische Niereninsuffizienz gehört zu den häufigsten Erkrankungen älterer Katzen. Um die kranken Nieren zu schonen, sollten die Katzen eine phosphor- und eiweißarme Diät erhalten. Diese Diäten gibt es bereits fertig zu kaufen. Allerdings schmecken sie den kranken Katzen häufig nicht. Daher muss man mit Tricks arbeiten, damit die Katze die Diät auch frisst. Grundsätzlich sollte man die Ernährung erst dann auf die Diät umstellen, wenn es der Katze dank der tierärztlichen Behandlung wieder besser geht und sie überhaupt Appetit hat, sonst „denkt“ das Tier womöglich, dass das neue Futter „schuld“ an seinem schlechten Befinden ist. Das neue Futter sollte man anfangs nur teelöffelweise unter das Alte mischen, damit sich die Katze an den neuen Geschmack gewöhnen kann. Wenn sie die Mischung gut annimmt, kann man den Anteil der Diät darin allmählich erhöhen, bis schließlich nur noch das Diätfutter im Napf ist. Appetitlicher wird das Futter, wenn es auf 30 Grad angewärmt wird. Denn dann entfalten sich die darin enthaltenen Aromastoffe. Darüber hinaus brauchen nierenkranke Katzen immer reichlich frisches Wasser und viel Ruhe und Wärme. Richten Sie Ihrem Stubentiger viele erhöhte Liegeplätze ein, von denen aus er den Überblick bewahrt, ohne sich anstrengen zu müssen.

Unsere Themenbereiche im Überblick

Pflege und Vorsorge bei Katzen

Halterin oder Halter einer Katze zu sein bedeutet auch, sich adäquat um das Tier kümmern zu können. Hier setzt auch unsere nächste Rubrik des tierärztlichen Ratgebers von ZOO & Co. an. Die Expertin Barbara Welsch beantwortet darin wichtige Fragen zum Thema Pflege und Vorsorge bei Katzen. Erfahren Sie beispielsweise mehr darüber, wie die Kastration bei den Stubentigern vonstatten geht oder was bei der Harnsteinprophylaxe zu beachten ist.

Körper und Ernährung der Katze

Wie bei anderen Haustieren ist auch bei Katzen die Ernährung ein wichtiges Thema, dem sich Halter immer wieder mal stellen müssen und sollten. In unserem tierärztlichen Ratgeber hierzu beantwortet daher unsere Expertin Barbara Welsch wichtige Fragen rund um Körper und Ernährung der Katze. Erfahren Sie beispielsweise, warum es im Frühjahr zu starkem Haarausfall bei Ihrem Stubentiger kommen kann, wie die Geburt junger Kätzchen verläuft, wie Sie Ihrer Katze dabei helfen können oder welche Blutgruppen Katzen eigentlich haben.

Katzenkrankheiten und Parasiten

Obgleich Katzen weniger oft krank werden als ihre menschlichen Mitbewohner, können natürlich auch unsere Stubentiger an unangenehmen Krankheiten leiden. Daher beschäftigt sich unsere tierärztliche Expertin Barbara Welsch im nachfolgenden Bereich unseres Ratgebers mit wichtigen Fragen von Haltern zu diesem Thema. Erfahren Sie jetzt beispielsweise mehr über Katzengeschwüre, die durch Fehlfunktionen des Immunsystems verursacht werden, über Hautpilzerkrankungen oder Niereninsuffizienz bei Katzen. Gut informiert können Sie Ihrem Liebling auch viel besser im Bedarfsfall helfen.

Erste Hilfe bei Katzennotfällen

Notfälle sind ohne Frage immer eine unangenehme Sache, ganz gleich, ob es sich dabei um einen Menschen oder eine Katze in Not handelt. Die Faustregel Nummer eins lautet stets: Bewahren Sie die Ruhe, soweit es eben möglich ist! Was Sie sonst noch bei typischen Katzennotfällen für Ihr Tier tun können, das erfahren Sie hier auf ZOO & Co. Unsere tierärztliche Expertin Barbara Welsch geht in der nachfolgenden Rubrik auf verschiedene Notsituationen wie Vergiftungen oder Insektenstiche bei Katzen ein und gibt Ihnen wertvolle Ratschläge, mit denen Sie sich auf mögliche Ernstfälle vorbereiten können.

Bewegung und Spielerei bei Katzen

Selbstverständlich brauchen auch Katzen ausreichend Möglichkeit, sich aktiv zu bewegen und dem natürlichen Spieltrieb nachgehen zu können. Das gilt sowohl für Samtpfoten-Freigänger als auch typische Stubentiger. Erfahren Sie in dieser Rubrik unseres tierärztlichen Ratgebers, worauf dabei zu achten ist und wie Sie beispielsweise wilde Jungkatzen müde spielen. Auch hier berät Sie unsere Expertin Barbara Welsch.

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