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Reisen mit Hund:

Einreisebestimmungen

Reisepapiere für Reisen mit Hund

Je nach Reiseziel  gelten für Ihren vierbeinigen Begleiter unterschiedliche Einreisebestimmungen. Auch am Bestimmungsort selbst sollten Sie auf die geltenden Richtlinien im Umgang mit Hunden Rücksicht nehmen. Generell gibt es seit 2012 erleichterte Einreisebedingungen für alle Länder in der Europäischen Union.

Beim Mitführen von nicht geimpften Welpen sollten Sie sich unbedingt darüber informieren, ob Ihr Reiseland eine Ausnahmeregelung dafür vorgesehen hat. Die Voraussetzungen für die Einreise in ein EU-Land sind ein vollständig ausgefüllter Heimtierausweis, der nur von einem niedergelassenen Haustierarzt ausgestellt werden darf, eine Kennzeichnung des Hundes durch einen Mikrochip und eine gültige Tollwutimpfung. Informieren Sie sich diesbezüglich beim Tierarzt, denn hier gelten bestimmte Vorgaben, wann die Impfung erfolgt sein muss. Den Impfpass Ihres Hundes müssen Sie natürlich dabei haben.

 

Reisen innerhalb der EU

In Deutschland und Frankreich gestalten sich Einreise und Hotelaufenthalt mit Hunden meist problemlos. Kündigen Sie Ihren Begleiter bei der Anmeldung an und lassen Sie sich eine Rückbestätigung geben. Bei der Benutzung von Badestränden sollten Sie auf Ortsbereiche ausweichen, die als „Hundebadestrände“ gekennzeichnet sind. In Frankreich dürfen Hunde während der Hauptsaison zwischen Juni und August an bewachten Stränden nur angeleint am Strand sitzen und sind an den Hauptstränden ganz verboten. 

Im Übrigen hat jedes Land seine eigenen Regeln in Bezug auf Hunde am Strand. In den Niederlanden können sie sich austoben, während sie in Spanien nur im Winter geduldet werden. In Italien nimmt die Akzeptanz der Hunde ab, je südlicher sie reisen.

Andere Länder – andere Sitten

Wenn Sie mit Ihrem Hund im Restaurant speisen wollen, trifft dies auf höchst unterschiedliche Akzeptanz. In Frankreich, Polen, Belgien, Kroatien, den Niederlanden und Österreich stellen vierbeinige Gäste kein Problem dar. In Ungarn und der Slowakei hingegen gehört es nicht zur Landessitte, und in vielen anderen Ländern wie Italien, Spanien und Portugal sind sie verboten. Dennoch hängt es wie in Dänemark letztlich vom Besitzer ab, ob Ihr Hund willkommen ist.  Da hilft meist ein freundliches Nachfragen weiter.

Dänemark und die verbotenen Hunde

In Dänemark gelten seit 2010 13 Hunderassen als gefährlich. Dazu zählen Pitbull Terrier, Amerikanischee Staffordshire Terrier, Amerikanische Bulldoggen und Tosa Inus. Unter anderem ist dadurch auch deren Einfuhr in das Land verboten, wenn sie nach dem 1. Juli 2010 angeschafft worden sind. An Stränden gilt von April bis September und in Wäldern ganzjährige Leinenpflicht. Die Mitnahme von Hunden auf die Faröer Inseln ist für Urlauber nicht gestattet. 

Hierzulande ist die Einführung von Pitbull, Bullterrier und ähnlichen Hunderassen grundsätzlich verboten. Es gilt also, mit den entsprechenden Unterlagen nachzuweisen, dass der Hund in Deutschland zu Hause ist.

„Drittstaaten“ – Reisen in Länder außerhalb der EU

Schweiz: Nur Hunde, die mit einem Mikrochip gekennzeichnet sind, dürfen in die Schweiz einreisen. Außerdem müssen Sie den Heimtierausweis mitführen. Falls Ihrem vierbeinigen Freund die Ohren oder der Schwanz kupiert wurden, entscheidet der Zoll, ob er einreisen darf. Das Tier muss dort in jedem Fall beim Grenzübertritt gemeldet werden.  Ähnliches gilt auch für Kroatien.

Türkei: In die Türkei dürfen Sie nur mit einem Hund einreisen und nur für einen vorübergehenden Aufenthalt. Sie müssen bei der Einreise das Tier beim Zoll anmelden unter Vorlage eines tierärztlichen Gesundheits- und Impfzeugnisses. Dieses darf am Anreisetag nicht älter als 15 Tage sein.  Andere Urlaubsländer wie Marokko, Ägypten, Thailand und Tunesien haben nicht ganz so komplizierte Einreisebestimmungen. Jedoch ist von dort die Wiedereinreise nach Deutschland erschwert. Es gelten die EU-Regeln bezüglich Mikrochip, EU-Pass oder eine Veterinärbescheinigung. Außerdem muss ein Tollwuttiter-Ergebnis vorliegen, das am besten schon vor dem Reiseantritt erhoben wird. Ansonsten müssen Sie mindestens 3 Monate Wartezeit einplanen, bevor Sie nach Deutschland zurückreisen. Sonst muss das Tier in eine Quarantäne.

Bei einer Reise in die USA ist neben den im Heimtierausweis dokumentierten Impfungen auch eine gesundheitliche Bescheinigung darüber erforderlich, dass Ihr vierbeiniger Begleiter an keiner auf Menschen übertragbaren Krankheit leidet. Im Heimtierausweis müssen außerdem eine ausreichende Beschreibung des Hundes sowie sein Geburtsdatum verzeichnet sein.

 

 

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Impfungen & Reiseapotheke

Ein Urlaub mit dem geliebten Vierbeiner kann viel Freude bereiten. Wer jedoch ins Ausland reist muss bedenken, dass in jedem Land unterschiedliche Hundekrankheiten existieren. Wer z.B. nach Schweden will, sollte seinen Hund gegen Leptospirose impfen lassen. Andere Ländern fordern eine Bandwurmbehandlung vor der Einreise. Außerdem empfiehlt es sich eine Reiseapotheke speziell für den Hund mitzunehmen, die im Notfall griffbereit ist. Auf keinen Fall vergessen werden darf die Impfung gegen Tollwut!

Unterkunft

Eine Urlaub mit Hund kann ein tolles Erlebnis werden. Vorausgesetzt man hat das richtige Hotel ausgesucht. Schon bei der Buchung sollte geklärt werden, ob ein Hund mitgenommen werden darf. Nicht alle Hotels gestatten das Mitbringen von Vierbeiners! Kann Bello nicht mit besteht die Möglichkeit ihn in einer geeigneten Hundepension unterzubringen. Im Vorfeld sollte aber geklärt werden, ob der Hund die Trennung von seinen Menschen auch verkraftet.

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Vorbereitungen

Bald geht es ab in den Urlaub. Der geliebte Vierbeiner darf da natürlich nicht fehlen. Damit es im Urlaub mit Vierbeiner keine bösen Überraschungen gibt, sollten Hundehalter rechtzeitig entsprechende Reisevorbereitungen treffen und wichtige Fragen klären. Nicht jedes Hotel erlaubt das Mitbringen von Hunden! Bei einer Auslandsreise kommen gesetzliche Bestimmungen für die Einreise in Betracht, über die sich der Hundehalten klar sein sollte. Es macht auch Sinn, einen kleinen Koffer speziell mit Utensilien(Zeckenzange) für den Hund mitzunehmen.

Im Fahrzeug

Egal ob mit dem eigenen Auto, mit dem Zug oder mit dem Flugzeug, ¬ die Reisemöglichkeiten mit Hunden sind genauso vielfältig wie die für Menschen. Reist man mit dem Auto, sollte der Hund das Autofahren bereits kennengelernt haben. Auch ein nüchterner Magen empfiehlt sich. Hunde übergeben sich leicht beim Autofahren! In Zug muss Hund einen Maulkorb tragen und immer an der Leine geführt werden. Auch Fliegen ist für Hunde im Prinzip kein Problem.

Am Urlaubsort

Es ist geschafft. Alle haben die Anreise gut überstanden. Auch der Hund ist wohlauf. In den meisten Fällen können Sie nun entspannt Ihren Urlaub verleben. Ab und zu kann dennoch etwas passieren. Am besten hat man schon Zuhause vorgesorgt und eine Reiseapotheke für den Hund zur Hand. Sollte der Hund schwerer krank oder verletzt sein, hilft der Tierarzt vor Ort. Am besten man erkundigt sich schon vor Reiseantritt über mögliche Veterinärpraxen vor Ort. Und gegen Ungeziefer helfen Insektensprays, Flohkamm und Zeckenzange. Also nicht vergessen!

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